Ukrainische Nationale NachrichtenagenturDuma-Vorsitzender Naryschkin: Russland ist für territoriale Integrität der Ukraine - UI

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RSS-Bot-UI
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Duma-Vorsitzender Naryschkin: Russland ist für territoriale Integrität der Ukraine - UI

#1 Beitrag von RSS-Bot-UI » Donnerstag 27. Februar 2014, 19:15

Vorsitzender der russischen Staatsduma Sergei Naryschkin hat am Donnerstag erklärt, dass Russland die territoriale Integrität der Ukraine unterstützt. Gleichzeitig wies er auf deutliche Unterschiede...
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Sonnenblume
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Re: Duma-Vorsitzender Naryschkin: Russland ist für territoriale Integrität der Ukraine - UI

#2 Beitrag von Sonnenblume » Freitag 28. Februar 2014, 20:20

RSS-Bot-UI hat geschrieben:
Vorsitzender der russischen Staatsduma Sergei Naryschkin hat am Donnerstag erklärt, dass Russland die territoriale Integrität der Ukraine unterstützt. Gleichzeitig wies er auf deutliche Unterschiede...
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Sieht die territoriale Integrität der Ukraine so aus?
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Re: Duma-Vorsitzender Naryschkin: Russland ist für territoriale Integrität der Ukraine - UI

#3 Beitrag von Kurt Simmchen - galizier » Samstag 1. März 2014, 18:05

Konstatieren kann jeder, frage auch, aber hast Du auch eine Position zu diesem russischem Faschismus?

Aus Wikipedia zum Nachlesen:
Die Dimitrow-These[Bearbeiten]

Die klassisch gewordene Definition lieferte Georgi Dimitrow vor dem VII. Weltkongress der Kommunistischen Internationale (Komintern) am 2. August 1935, als er vor dem Plenum der Komintern feststellte, Faschismus an der Macht sei „die offene, terroristische Diktatur der reaktionärsten, chauvinistischsten, am meisten imperialistischen Elemente des Finanzkapitals“.[21] Damit war gemeint, dass „bürgerliche Demokratie“ und Faschismus zwei verschiedene Ausprägungen des Kapitalismus seien, diese Herrschaftsformen also auf der gleichen ökonomischen Basis beruhen würden: In dem Moment, in dem der Kapitalismus bedroht sei – etwa durch eine drohende revolutionäre Bewegung, wie in den frühen 1920er Jahren in Italien oder während der Weltwirtschaftskrise in Deutschland – wandele sich die bürgerliche Demokratie (teilweise auch nur als „pseudodemokratische Maske“ verstanden) zur faschistischen Diktatur, die auch mit brutalsten Mitteln die Kapitalverwertung aufrechterhalte. Besonders ziele dazu die faschistische Diktatur auf die Zerschlagung der Arbeiterbewegung mit all ihren Organisationen. In marxistischer Interpretation wird der deutsche Nationalsozialismus als eine spezifische Form des Faschismus verstanden.

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Re: Duma-Vorsitzender Naryschkin: Russland ist für territoriale Integrität der Ukraine - UI

#4 Beitrag von Sonnenblume » Samstag 1. März 2014, 18:18

galizier hat geschrieben:Konstatieren kann jeder, frage auch, aber hast Du auch eine Position zu diesem russischem Faschismus?

Aus Wikipedia zum Nachlesen:
Die Dimitrow-These[Bearbeiten]

Die klassisch gewordene Definition lieferte Georgi Dimitrow vor dem VII. Weltkongress der Kommunistischen Internationale (Komintern) am 2. August 1935, als er vor dem Plenum der Komintern feststellte, Faschismus an der Macht sei „die offene, terroristische Diktatur der reaktionärsten, chauvinistischsten, am meisten imperialistischen Elemente des Finanzkapitals“.[21] Damit war gemeint, dass „bürgerliche Demokratie“ und Faschismus zwei verschiedene Ausprägungen des Kapitalismus seien, diese Herrschaftsformen also auf der gleichen ökonomischen Basis beruhen würden: In dem Moment, in dem der Kapitalismus bedroht sei – etwa durch eine drohende revolutionäre Bewegung, wie in den frühen 1920er Jahren in Italien oder während der Weltwirtschaftskrise in Deutschland – wandele sich die bürgerliche Demokratie (teilweise auch nur als „pseudodemokratische Maske“ verstanden) zur faschistischen Diktatur, die auch mit brutalsten Mitteln die Kapitalverwertung aufrechterhalte. Besonders ziele dazu die faschistische Diktatur auf die Zerschlagung der Arbeiterbewegung mit all ihren Organisationen. In marxistischer Interpretation wird der deutsche Nationalsozialismus als eine spezifische Form des Faschismus verstanden.
Hat es einen bestimmten Grund, dass du MICH das fragst? Ich denke, jeder der es will, hat ziemlich genau meine Meinung zu Faschismus jeder Art hier raus lesen können. Ich werde weder auf Befehl Beileidsbekundungen ausdrücken, noch zu anderen Sachen Stellung beziehen. Dies hier ist Gott sei Dank ein Forum, in dem jeder, solange er sich an bestimmte Regeln hält, frei in seiner Äußerung ist. Und ich sehe keinen Grund, zu unterstützen, dass das anders wird.

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Re: Duma-Vorsitzender Naryschkin: Russland ist für territoriale Integrität der Ukraine - UI

#5 Beitrag von toto66 » Samstag 1. März 2014, 22:56

"Die Ukraine solle noch einige Aufgaben bewältigen wie „Abwendung der Gewalt und Willkür, Lösung der Frage über die Staatsform und die Legitimität"

wenn das die Begründung für die Notwendigkeit einer Intervention ist sollte man schleunigst in Russland einmarschieren... vor allem, wenn man in der RF Gewalt und Willkür in den Mund nimmt such ich sofort eine Waffe..

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Re: Duma-Vorsitzender Naryschkin: Russland ist für territoriale Integrität der Ukraine - UI

#6 Beitrag von Wassermann3000 » Samstag 1. März 2014, 23:38

soviel Dreistigkeit muß man erst mal haben.

Ich könnte mir gut vorstellen, daß unabhängig von allen machtpolitischen Aspekten die Sorge vor ein Übergreifen nicht gerade gering ist. Wieviel Völker innerhalb Rußlands könnten um Schutz bitten?
Freundliche Grüße
Rüdiger

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wikna
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Re: Duma-Vorsitzender Naryschkin: Russland ist für territoriale Integrität der Ukraine - UI

#7 Beitrag von wikna » Sonntag 2. März 2014, 12:33

Dem Einen "seinen Faschisten" - dem Anderen "seine Russen"
oder was sonst noch an diese Begriffe "angehängt" werden kann.

Ich denke, dass gerade diese Stellungnahme eines Herrn Naryschkin folgende Überlegung rechtfertigt (trotz aller Dramatik der zwischenzeitlichen Ereignisse):

Aus Worten mir bekannter ukrainischer BürgerInnen, wohnhaft z.T. weitab von Landesgrenzen, lese ich eine große Besorgnis und Angst (im Sinne von Befürchtung) über die Alltagssituation auch im „Binnenland“ heraus. Angst vor den „alten Machtstrukturen“, die das Denken und Fühlen sehr vieler Menschen prägt.
Dass vielerorts die Polizei (oder andere alte Machtstrukturen) „in ihren Löchern sitzt“ bzw. sitzen, weil auch sie „Angst“ haben.
Damit steht dann steht Angst gegen Angst mit der Folge, dass "jeder vor dem Anderen wie das Kaninchen vor der Schlange“ sitzt.

Aus dieser Perspektive heraus gesehen, ist es ein logischer Schluss, dass die „Freiheit von Angst“ ein sehr hoch einzuschätzendes Element ist. Ein unverzichtbares, grundlegendes Element dessen, was mit „Menschenwürde“ bezeichnet wird, was den Kern einer „Zivilgesellschaft“ ausmacht.
Und statt dessen „sitzt jeder vor dem Anderen wie das Kaninchen vor der Schlange“
Und es bewegt sich wenig bis nichts.

Das ist genau das, was ein gewisser Herr Putin mit seinem neo-imperialen Schauspiel in / auf / und um die Krim beabsichtigt. Alles blickt „gebannt“ (also alles ist „erstarrt“, bewegungslos) zur Krim! Alle überlegen „fieberhaft“, was passiert als nächstes.

Und: Schon ist die Aufmerksamkeit vom notwendigen Aufbau und dem ebenso notwendigen „Aufarbeiten“ (warum wollen Menschen einen „Systemwechsel“!) völlig abgelenkt.
Putin diktiert den „Fokus der Aufmerksamkeit“,
unterbricht zivilgesellschaftliche Prozesse,
lenkt die für diesen Prozess erforderlichen Kräfte in die von ihm gewünschte Richtung:
Ins Leere! In die Angst!
Denn Putin würde sich die Ukraine nehmen, wenn er es für richtig hält. Er hat die militärische Macht dazu, die „westliche Welt“ würde nicht vordergründig-aktiv eingreifen und auf so etwas wie „Weltmeinung“ pfeift er ohnehin.

Also kann die „Neue Ukraine“ nichts Besseres tun, als weiter an der Entwicklung des zivilgesellschaftlichen Prozesses arbeiten. Und zwar mit „aller Macht“.
Weil es die Chance ist, durch Arbeit und „Aufarbeiten ohne Rache“ eine Ausgangsbasis für eine „gemeinsame Zivilgesellschaft“ herzustellen.
Eine Basis für eine Annäherung zwischen den „unterschiedlichen Mentalitäten“ der Ost- und West-Ukraine.
Und dieser Weg muss beschritten werde, unabhängig von den Ereignissen auf der Krim.

Gäbe es in jeder Stadt Personen mit Mut und Charakter, die so etwas wie einen „Runden Tisch“ anregen könnten! Um einen „Runden Tisch“ sitzen alle nebeneinander. Ohne optisch sofort erkennbare „Spitzenposition“. Als Symbol eines nebeneinander „auf Augenhöhe“ Sitzens. Und natürlich miteinander Redens.
Ein "Runder Tisch" mit Vertretern von Kunst, Wissenschaft, Kultur, Nicht-Regierungs-Organisationen, der Schulen und Hochschulen.
Und vor allem der Kirchen! Auch sie haben eine „politische“ Verantwortung. Gerade sie! Stellungnahme für den Menschen ist Stellungnahme für die Menschenwürde einer „Freiheit vor Angst“!
Es ist DIE fundamentale Bewahrung des Schöpfungsgedankens!

Also ein mit „außerhalb der Politik stehenden“ Personen besetzter „Runder Tisch“.
Mit Persönlichkeiten, die sich zuallererst als „gesellschaftliche Akteure“ begreifen, es im Prozess es erst noch werden (wollen). Personen, die sich zusammenfinden, um in einem gemeinsamen Prozess zu definieren, was sie unter „Zivilgesellschaft“ verstehen. Und das im Vergleich zum gerade „abgesägten“ System. Zur „Russischen Alternative“!

Ein solcher Prozess
„zwingt“ zur Definition „zivilgesellschaftlicher Faktoren“,
zur Auffindung von Unterscheidungs-Merkmalen zu Nicht-zivilgesellschaftlichen Faktoren („abgrenzenden“ Faktoren),
zur Bildung dann allseits anerkannter „Beurteilungskriterien“.

Dieser Definitions- und Kriterien-Prozess würde Wirkung von „außerhalb der Politik“ in die Bevölkerung hineintragen. Mit der Chance, bekannte und anerkannte Personen anzusprechen, sie einzuladen (stell‘ Dir mal vor, der „Runde Tisch Odessa“ lädt Andruchowytch ein…..).

So lange ein solcher Prozess nicht sichtbar begonnen wird, hat Putin zusammen mit all den „dienstbeflissenen Geistern der Vergangenheit“ ein leichtes Spiel.
So lange ein solcher Prozess nicht sichtbar begonnen wird, bleibt die „be-Herrschende Angst“ das alles Bestimmende im Leben jeder Ukrainerin und Ukrainers.
So lange ein solcher Prozess nicht sichtbar begonnen wird, kann den „noch im (Angst-)Loch Sitzenden“ nicht die Hand zur Beseitigung dieser Angst gereicht werden.

Es ist aus meiner Sicht wünschenswert, dass auch ein Vertreter des "Rechten Sektors" sich mit solchen Varianten eines Handelns auseinandersetzt.

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eurojoseph
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Re: Duma-Vorsitzender Naryschkin: Russland ist für territoriale Integrität der Ukraine - UI

#8 Beitrag von eurojoseph » Sonntag 2. März 2014, 21:55

Danke Wikna -
und was ich noch hinzufügen möchte - eine Wahrheitskommission - nur die Wahrheit macht uns frei - Wahrheit und Versöhnung statt Rache !!!!!!!!!

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