Recht, Visa und DokumenteIch kann nicht mehr. Heirat in Deutschland die Hölle.

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fst
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Ich kann nicht mehr. Heirat in Deutschland die Hölle.

#1 Beitrag von fst »

Hallo Leute,

kurz zu uns. Meine Verlobte ist Ukrainerin, ich bin Deutscher, wir sind 26 und 29 Jahre alt, unser Sohn ist jetzt 3 Jahre alt und hier in Deutschland geboren, er ist deutscher Staatsbürger.
Meine Verlobte hat momentan das Familienvisa welches man bekommt wenn man ein deutsches Kind hat. Sie hat auch eine Arbeitserlaubnis und arbeitet so wie ich in einer IT Firma.

Nun wollten wir natürlich auch heiraten, doch das stellt sich als ein absoluter Albtraum heraus, von Woche zu Woche, von Monat zu Monat immer mehr.

Wir waren insgesamt 4 mal vllt. auch 5 mal beim Standesamt in unserem Ort, jedes mal um irgendwelche Dokumente einzureichen, unter anderem eine Bestätigung der ukrainischen Botschaft, dass Sie in der Ukraine nicht verheiratet ist. Das dauerte dann solange, dass diese Bestätigung nach 6 Monaten abgelaufen ist und diese verdammte Standesamt NOCH MAL eine solche Bestätigung sehen wollte, einen Termin bei der Botschaft bekamen wir beim zweiten mal nur durch Kontakte da der Generalkonsul ein Freund meiner Familie ist.

Also, wieder beim Standesamt, reichten wir alle Dokumente ein, manche davon brauchten wohl eine beglaubigte Übersetzung, auch kein Thema, alles eingereicht.

Das Standesamt schickte diese Dokumente dann an das Oberlandesgericht hier in Hessen, da diese uns erst " erlauben " müssen das wir überhaupt heiraten dürfen.
Natürlich...ihr könnt es ahnen ! Das war noch nicht alles, wir bekamen einen Brief vom Standesamt das wir NOCHMAL dorthin kommen sollen und alle Dokumente die wir so haben im Original vorlegen sollen, einschließlich meiner (ich war vorher schon mal verheiratet, in England, aber inzwischen geschieden) alten Heiratsurkunde und Scheidungsurkunde aus England, natürlich auch mit beglaubigter Übersetzung und Hin und Her... Was ich auch nicht verstehe da ich in Deutschland bereits als Geschieden eingetragen bin ! Naja...

Nun wurden diese Dokumente WIEDER an das Oberlandesgericht abgeschickt, im ORIGINAL ! Die bekomme ich hoffentlich wieder ! Die Frau vom Standesamt meinte das Sie nicht weiß ob dieses Gericht noch mehr Dokumente will oder nicht... jetzt heißt es nur noch Warten.


Ehrlich gesagt ist das die absolute Hölle. In der Ukraine ist Krieg und man forderte zum Teil Dokumente die man nur dort bekommen kann, durch Kontakte bekamen wir dann aber Gott sei Dank den zweiten Termin in der Botschaft noch. Die Standesbeamte ist zum Teil Rotz-Frech und zeigt nicht wirklich Empathie für diese Herausforderung die man da an uns als junge Familie stellt so wie die damit verbundenen Kosten für uns.

Hat da irgendwer Erfahrung mit? Ist das denn normal das man da so oft hin muss und so viel hinschicken?
Meine Verlobte ist hier vollkommen legal in Deutschland, arbeitet hier, hat einen Bachelor Abschluss, hat diesen dämlichen Kurs für Ausländer zu Anfang mitgemacht und laut eines Anwalts haben wir sowieso das Recht auf Heirat da wir ein gemeinsames Kind haben, ich kann gar nicht nachvollziehen was die mit all diesen Dokumente wollen ?!

Wir haben jetzt natürlich Angst das in diesem fast schon Ausländerfeindlichen Land irgendeine Absage kommt und wir uns dann an einen Anwalt und die Presse wenden müssen um endlich heiraten zu können.



Wir haben vor innerhalb der nächsten Jahre in die Schweiz auszuwandern da wir dort berufliche Chancen haben und sowieso öfters für Kunden arbeiten und es uns in Deutschland absolut nicht gefällt. Deswegen ist es uns so wichtig hier zu heiraten damit wir das endlich geklärt haben.


Ich bin schockiert und angewidert wie man hier mit Ukrainern umgeht, beim Standesamt sowohl als auch beim Ausländeramt, es ist unglaublich wie viel in diesen Ämtern gepfuscht wird, ständig wird uns nicht mitgeteilt welche Dokumente wir mitbringen sollen und irgendwas vergessen, ständig muss man da NOCH MAL hinkommen weil irgendwer noch irgendwelche sinnlosen Dokumente wollen die sowieso nichts zur Sache tun. Wir sind wirklich erschöpft und verzweifelt, so stellt man sich eine Heirat eigentlich nicht vor.

Ich habe selbst damals in England geheiratet und bei der Scheidung Probleme da ich dann nach Deutschland zog, mit viel Geld und Energie wurde ich dann endlich geschieden und konnte meinen Familiennamen wieder annehmen... und jetzt sowas ?


Hat da hier irgendwer Erfahrung da drin? Sind wir hier Opfer von Diskriminierung oder ist das " normal " ?


Schöne Grüße
fst [smilie=cool_ukr]

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vorblida
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Re: Ich kann nicht mehr. Heirat in Deutschland die Hölle.

#2 Beitrag von vorblida »

Hallo, mein Mann ist Ukrainer, ich bin Deutsche. Er war zum Zeitpunkt unserer Heirat schon mit Aufenthaltstitel. Wir haben 2019 geheiratet. Es war ein Full-Time-Job die Hochzeit zu planen und das was du beschreibst, haben wir auch hinter uns. Meine Freundin hat einen Isländer geheiratet, das war genau so. Würde sagen das ist keine Schikane, nur "normale" deutsche Demokratie. Überlegt euch vielleicht in Dänemark zu heiraten (sehr einfache Bedingungen) oder in einer grenznahen sicheren Stadt in der Ukraine und die Hochzeit hier anerkennen zu lassen. Ist vielleicht einfacher...viel Erfolg!

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fst
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Re: Ich kann nicht mehr. Heirat in Deutschland die Hölle.

#3 Beitrag von fst »

Hi,

Danke für die Antwort.

Sollte das Gericht das hier ablehnen, versuchen wir es vielleicht mal in einem anderen Land.
Die Frage ist, kann meine Verlobte einfach so in z.b Dänemark heiraten ? Schließlich haben wir dort keinen Wohnsitz und Sie ist ja Ukrainerin.

Ich hoffe diese Heirat wird genehmigt und wir können das Ganze hinter uns bringen, denn dann ist das Thema abgeschlossen und wir können endlich in Frieden auswandern und müssen uns mit den Deutschen Behörden nicht mehr herumschlagen.

Mfg
fst [smilie=ukr_prapor]

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Robert1959
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Re: Ich kann nicht mehr. Heirat in Deutschland die Hölle.

#4 Beitrag von Robert1959 »

Das ist kein Problem, aber dann läuft alles unter Familiennachzug, denn ein Aufenthaltstitel gibt es nur nach einem Deutsch Test

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fst
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Re: Ich kann nicht mehr. Heirat in Deutschland die Hölle.

#5 Beitrag von fst »

Naja, Sie hat ja schon das Visa für Familiennachzug und hat den Deutschkurs für Ausländer abgeschlossen.
Arbeit hat Sie auch.
Zuletzt geändert von fst am Donnerstag 22. September 2022, 22:45, insgesamt 1-mal geändert.

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Bernd D-UA
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Re: Ich kann nicht mehr. Heirat in Deutschland die Hölle.

#6 Beitrag von Bernd D-UA »

Macht es nicht so kompliziert..., falls es mit D scheitert..., dann ab in die Ukraine Grenznah in der Westukraine, am Besten über Ungarn oder die Slowakei in die West West West Ukraine einreisen, da bietet sich als " Großstadt " Uzgorod an, da sollte alles "versammelt sein. Die Ehe in der Ukraine wird anschließend relativ einfach anerkannt.

Es ist keine Schikane in D, das ist wirklich so, ich habe vor Wut damals meinen fast neuen PKW an einen Pfosten gefahren, mit Schwung, 8.000 Euro Schaden... das hat dann die ganzen Gebühren noch getoppt.

Bist Du Brite?

Das macht es in D nochmals eine Runde schwieriger...

Ach ja, wir haben damals ein Dokument in der Ukraine nicht bekommen, was das deutsche Standesamt sooooo dringend benötigt hatte, am Ende 8.000 Euro Schaden und dann die Antwort, ach, das ist nicht so schlim das klappt auch so. Ich denke, Du kannst meine Gefühle nachvollziehen und glaube mir, Deine Situation kommt mir bekannt vor!

Hochzeit in der Ukraine, wenn Du es professionell willst und Nerven sparen willst, oben macht die Kanzlei Ahrens Werbung unter anderem bieten die Dir diese Dienstleistung auch an, weiß was es kosten wird, aber wenn alle Stricke reissen, das dort sind die Profis.

Liebe Grüße Bernd

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Re: Ich kann nicht mehr. Heirat in Deutschland die Hölle.

#7 Beitrag von fst »

Wäre eine Überlegung Wert.

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Frank
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Re: Ich kann nicht mehr. Heirat in Deutschland die Hölle.

#8 Beitrag von Frank »

Und die Schweiz ist Ausländerfreundlich?

Da reden meine ex Nachbarn die schon paar Jahre dorthin ausgewandert sind ganz anders.
Sie waren dieses Jahr zum Dorffest wieder hier.

Er hatte damals auch lange dort gearbeitet bevor sie dann weg sind.
Sie fühlen sich jedenfalls wie Fremdarbeiter, Menschen 2. Klasse dort.
Denke mal da geht es nur ums Geld.

Wie sie meinten haben sie noch ca. 2 Jahre bis zur Rente. Sofort danach wollen sie wieder nach D.

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Re: Ich kann nicht mehr. Heirat in Deutschland die Hölle.

#9 Beitrag von fst »

Frank hat geschrieben: Donnerstag 22. September 2022, 23:12 Und die Schweiz ist Ausländerfreundlich?

Da reden meine ex Nachbarn die schon paar Jahre dorthin ausgewandert sind ganz anders.
Sie waren dieses Jahr zum Dorffest wieder hier.

Er hatte damals auch lange dort gearbeitet bevor sie dann weg sind.
Sie fühlen sich jedenfalls wie Fremdarbeiter, Menschen 2. Klasse dort.
Denke mal da geht es nur ums Geld.

Wie sie meinten haben sie noch ca. 2 Jahre bis zur Rente. Sofort danach wollen sie wieder nach D.
Die Erfahrung hatte ich nicht gemacht.

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Bernd D-UA
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Re: Ich kann nicht mehr. Heirat in Deutschland die Hölle.

#10 Beitrag von Bernd D-UA »

Es gibt Schweizer und es gibt Eidgenossen..., die unterscheiden schon und die Eidgenossen sind die "Überschweizer", also aus der Ecke darf man Sprüche erwarten. Insgesamt gab es in der Schweiz schon Probleme mit Migration und da gab es auch nicht vor all zu langer Zeit eine Gestzesvorlage um das zu beschränken. Ich glaube, das ging nicht durch, dabei bin ich mir aber nicht sicher. Diskussionsstoff gibt dort also schon, aber es ist vermutlich wie überall, es kommt auf die Menschen an.

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Re: Ich kann nicht mehr. Heirat in Deutschland die Hölle.

#11 Beitrag von Ahrens »

Tja, das ist natürlich eine Horrorgeschichte.
Zur Eheschließung mit Ukrainern in Deutschland ist immer die Befreiung des OLGs von der Beibringung eines Ehefähigkeitszeugnisses erforderlich.
Die Ukraine stellt solche Ehefähigkeitszeugnisse nicht aus. Deshalb findet hier also quasi in jedem Einzelfall eine solche Sonderbefreiung durch das zuständige OLG statt.
Auch Familienstandsbescheinigungen gibt es in der Ukraine seit über 10 Jahren nicht mehr.
Diese Befreiung kann selbst bei Vorlage aller Unterlagen bis hin zu einem halben Jahr dauern, je nach Arbeitsaufkommen der OLGs und Standesämter.

Hier ist das übliche Verfahren einmal beschrieben:

https://ahrens.kiev.ua/Heirat-Ukraineri ... 02-de.html

Es ist seit etwa 10 Jahren ohnehin leichter in der Ukraine zu heiraten, da hier seit ebenfalls etwa 10 Jahren kein deutsches Ehefähigkeitszeugnis mehr verlangt wird, was das Verfahren natürlich sehr erleichtert.
Außerdem gibt es Expresseheschliessungen auch für Ausländer, welche in etwa 3 Tagen möglich sind.
Bedingt durch die Öffnungszeiten der beteiligten Behörden ist es realistisch, wenn man an einem Montag anreist und dann am Donnerstag oder Freitag heiratet.

Beschrieben ist das hier:

https://ahrens.kiev.ua/Heirat-Ukraineri ... 03-de.html

Aber auch hier gibt es bestimmte Fallstricke.
Die Expresseheschliessung für Ausländer ist nicht überall möglich und kann unterschiedlich lange dauern. Eine Heirat in 24 Stunden oder ähnliches ist entgegen anders lautenden Gerüchten mit Ausländern heute nicht mehr möglich.
Dies wird von bestimmten regionalen Kommunalunternehmen in Zusammenarbeit mit Standesämtern durchgeführt.
Bei manchen Einrichtungen dauert das länger als eine Woche, manchmal kommt es dann eben vor, dass von den Behörden und Einrichtengen sogar Heirat in 3 oder 4 Tagen versprochen wird. Diese dann aber nicht stattfindet.
Viele haben dann urlaubsbedingt aber keine Zeit mehr, weiter vor Ort zu bleiben und müssen wieder unverrichteter Dinge abreisen.
Dies hängt, neben unvollständigen Unterlagen, in der Regel damit zusammen, dass beim ausländischen Partner eine Überprüfung der legalen Einreise stattfinden muss, bevor die Trauung durchgeführt werden kann.

Diese Überprüfung dauert regulär ca. 2 Wochen und wird in elektronischen Registern durch Einschaltung des Grenzdienstes durchgeführt.
Während dieser Überprüfung muss sich der Ausländer in der Ukraine aufhalten, da bei Aus und Einreise, jeweils wieder eine neue Überprüfung stattfinden müsste.
Diese Überprüfung muss beschleunigt werden und hierbei gibt es oft Probleme, sodass Termine durch die Einrichtungen oder Standesämter nicht eingehalten werden können. Wenn die Standesämter mit Ausländern keine Erfahrung haben, was nicht selten ist, dann wissen sie von dieser Problematik gar nichts.
Es macht also durchaus Sinn hier juristische Dienstleister, wie uns, die speziell auf Einschließungen mit Deutschen, Österreichern und Schweizern spezialisiert sind einzuschalten. Wir können auch weitere Probleme lösen und Schwierigkeiten vermeiden, welche den meisten völlig unbekannt sind.
Wichtig ist eben, dass die Zeitpläne eingehalten werden, denn bei erneuter Anreise und verschwendetem Urlaub entstehen doch größtenteils Kosten, die unser Honorar leicht übersteigen.
Abgesehen von strapazierten Nerven, bei so einem doch nicht alltäglichen feierlichen Ereignis, welches ja in schöner Erinnerung bleiben soll.
Das gilt natürlich gerade in Kriegszeiten, wo ohnehin n das meiste etwas anders läuft als früher und es immer mal wieder Komplikationen gibt.
Wir kennen aus jahrzehntelanger Erfahrung alle beteiligten Behörden in grenznahen Städten wie Lemberg, Kowel, Ushgorod usw.
Es muss also nur bis kurz hinter die Grenze angereist werden. Den Rest erledigen wir und Sie müssen sich um nichts kümmern
Das Risiko ist dabei überschaubar und es sind immer Mitarbeiter vor Ort, welche alles betreuen.


Hier nochmal eine Aufzählung der Vor- und Nachteile und Gegenüberstellung der verschiedenen Heiratsmöglichkeiten, auch in Dänemark:

https://ahrens.kiev.ua/Heirat-in-der-Uk ... 57-de.html

Ich würde heute aus genannten Gründen immer noch eine Heirat in der Ukraine mit professioneller Unterstützung empfehlen.
Das ist für 90% der Fälle, derzeit auch im Krieg, die optimale, sicherste und kostengünstigste Vorgehensweise.

Eine Anerkennung der ukr. Heirat in Deutschland ist nicht erforderlich und findet nicht statt.
Das geschieht in der Regel erst bei Scheidung, durch die Gerichte.
Es gibt dafür auch nicht mal zuständige Behörden.
Die Einschließung in der Ukraine ist so gültig. Der Nachweis ist die apostillierte- und durch bei deutschen Landgerichten allgemein beeidigten Dolmetschern übersetzte Geburtsurkunde.
Was möglich ist, wäre eine Nachbeurkundung beim Standesamt. Das ist aber keine Anerkennung und erfolgt auf freiwilliger Basis.

Alles was in den Links über Visumsverfahren erwähnt ist, hat Heute weitgehend keine Gültigkeit mehr im Rahmen der Flüchtlingsregelungen und der Schliesung der Botschaften, bzw. von deren Konsularabteilungen.
Web : https://ahrens.kiev.ua/de.html
Tel. : +380 (0)44 592 73 71

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Re: Ich kann nicht mehr. Heirat in Deutschland die Hölle.

#12 Beitrag von fst »

Hi Ahrens,

ich fahre nur Ungern in ein Land in dem Krieg ist und jede Ecke des Landes mit strategischen Raketenschlägen bombardiert wird. Das ist für mich nur die letzte Option und dann auch nur wenn der Krieg vorbei ist. Mir geht es um eine jetzige Lösung.
Hinzu kommt, wir wollen das unser Sohn meinen Familiennamen bekommt, dass muss dann in Deutschland auch begründet werden da er ja einen deutschen Pass hat.

Darum geht es hauptsächlich.

Es ist für uns an sich kein Problem auch mal länger in die Ukraine zu fahren, wir haben ja schließlich Familie dort! Nur eben nicht zum jetzigen Zeitpunkt, zumal auch nicht klar ist ob unser Kind mitkommen muss wegen der Unterlagen.

Ich werde bei sowas aber eher mal einen Anwalt kontaktieren sollte es drauf ankommen und mich informieren was man beachten muss. Vllt. habe ich ja Glück und man genehmigt uns hier die Heirat, der Prozess ist ja schließlich schon in Gange, den werde ich jetzt nicht abbrechen.

Ich lese mir deine Links mal durch, auf jeden Fall Danke ! Es ist gut zu hören das es doch Optionen bzw. Alternativen gibt und wir nicht ausschließlich auf diese kaputten Behörden in Deutschland angewiesen sind. Ich wollte ja von Anfang an in der Ukraine heiraten, aber meine Familie hat reingequatscht und meinte das wäre ein Nachteil und würde hier alles Schwieriger machen.

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Re: Ich kann nicht mehr. Heirat in Deutschland die Hölle.

#13 Beitrag von fst »

Hi Bernd UA,

Ich arbeite jetzt seit 5 Jahren in der Schweiz, habe dort meinen Zweitwohnsitz, eine derartige Gesetzesvorlage ist mir absolut nicht bekannt.
Ich werde dort auch nicht als Mensch zweiter Klasse behandelt und bekomme die selbe Bezahlung wie meine Schweizer Kollegen.

Bis jetzt sind meine Erfahrungen mit den Ämtern dort so wie den Leuten immer ausgezeichnet gelaufen, Papierkram wurde immer unverzüglich und vor Ort erledigt, die Behörden sind Zuvorkommend und Freundlich, die Lebensqualität ist perfekt und auch meine bisherigen Vermieter dort waren immer sehr professionell und die Wohnungen von hoher Qualität.

Ich habe noch nie in einem so guten Land gelebt ! Ich habe bereits in Großbritannien, Deutschland, Kanada und den USA gelebt und bin sehr viel gereist und rumgekommen, bis jetzt ist die Schweiz diesen Ländern in allen Aspekten vor raus, deswegen wollen wir dort auch hinziehen.

Bitte bilden Sie sich keine Meinung aufgrund von Hörensagen und bilden Sie sich ihre eigene Meinung. Nichts was Sie über die Schweiz gesagt haben kann ich bestätigen. Aber das ist sowieso nicht das Thema hier.

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Re: Ich kann nicht mehr. Heirat in Deutschland die Hölle.

#14 Beitrag von Ahrens »

Natürlich ist man zunächst etwas abgeschreckt, in ein Land im Ausnahmezustand zu reisen.
Das muss jeder selbst für sich entscheiden und es ist natürlich nachvollziehbar, wenn man davor Angst hat.
Also ich lebe hier nach wie vor, mehr oder weniger normal, wie Millionen andere auch in Kiew und fahre ständig in die Westukraine und bin auch in anderen Landesteilen unterwegs.

Aber an sich gibt es hier in Kiew und der Westukraine derzeit keinen relevanten Raketenbeschuss oder Luftangriffe.
Tote und Verletzte sind mir seit Monaten unbekannt.
Ich würde sagen, der Straßenverkehr ist gefährlicher.
Aber natürlich kann sich das ändern.
Wenn man aber nur einige Kilometer von der Grenze entfernt ist, sollte das Risiko minimiert sein.

Also bei uns ist es so, dass wir seit einigen Monaten wieder regelmäßig Eheschließungen, wie oben beschrieben, problemlos wöchentlich durchführen, wie all die Jahre zuvor.
Rechtliche Bedenken oder Risiken gibt es dabei nicht.
Das ist eine mittlerweile im Laufe der Jahrzehnte tausendfach geübte Praxis.
Das ist für die beteiligten Standesämter und Behörden im Ausland auch nichts exotisches mehr.
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Re: Ich kann nicht mehr. Heirat in Deutschland die Hölle.

#15 Beitrag von fst »

Hi Ahrens,

Ja, dass habe ich auch von meinen Verwandten gehört, Angst habe ich dabei auch keine ! Nur Verantwortung da ich Vater bin.
Noch warten wir ja auch das OLG, bis dahin kann sich in der Ukraine einiges ändern.

Wie ist das denn nun mit Kind ?

Wenn meine Verlobte dann meinen Familiennamen in der Ukraine annimmt, kann Sie diesen auch hier in Deutschland auf unser Sohn übertragen ?

Und muss unser Kind überhaupt bei der Hochzeit in der Ukraine dabei sein ?

Wie gesagt, ich sehe das durchaus als valide Option zur Heirat hier, nur will ich auf Nummer sicher gehen das man nicht wieder vor einem Alptraum in Deutschland steht, wenn man dann zurück kommt.

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Re: Ich kann nicht mehr. Heirat in Deutschland die Hölle.

#16 Beitrag von Ahrens »

Das Kind muss natürlich bei der Heirat nicht dabei sein.
Dritte sind dabei nicht erforderlich.
Auch keine Trauzeugen.
Wo geheiratet wurde, hat auf die Namensführung des Kindes erstmal keinen direkten Einfluss.
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Re: Ich kann nicht mehr. Heirat in Deutschland die Hölle.

#17 Beitrag von fst »

Hi Ahrens,

Aber die ukrainische Heirat muss doch sicher in Deutschland erst anerkannt werden bis man dann den Nachnamen unseres Kindes auch hier in Deutschland anpassen können oder ?

Und von welchen Kosten sprechen wir hier ?

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Bernd D-UA
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Re: Ich kann nicht mehr. Heirat in Deutschland die Hölle.

#18 Beitrag von Bernd D-UA »

Hallo fst,

nichts für ungut, Erfahrung ist vorhanden, mit Eidgenossen und Schweizern. Jeder seine Erfahrungen, wie gesagt, es kommt auf die Menschen an.
Wenn Du vom Gesetzentwurf noch nichts gehört hast, dann heißt es nicht, dass ich unrecht habe! Und deshalb kurz gegoogelt, das würde ich Dir ggf.
auch empfehlen, bevor Du andere zurecht weißen willst! Die Verschärfung war bereits 2013, also vor Deiner Zeit in der Schweiz, somit ist es amtlich
ich habe Recht.

Auch mein Rat mit Herrn Ahrens war wohl nicht so verkehrt.

Wünsch Euch alles Gute zu Eurem Vorhaben.

Gruß Bernd

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Gast
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Re: Ich kann nicht mehr. Heirat in Deutschland die Hölle.

#19 Beitrag von Gast »

Ich habe gegoogelt, konnte nichts finden das besagt das es einen Unterschied zwischen Eidgenossen & Schweizern gibt.
In der Schweiz weiß eigentlich jeder das die Schweiz eine Eidgenossenschaft ist und ein Schweizer Staatsbürger somit ein Eidgenosse.
Wie gesagt, habe hier ausschließlich gute Erfahrungen gemacht, so auch mein Opa der hier seit den 50ern lebt und meinem Vater der seit 12 Jahren in der Schweiz arbeitet.

Die Schweizer sind an sich sehr zuvorkommend und freundlich, da habe ich in Deutschland weitaus mehr Probleme mit meinen Mitmenschen und den Ämtern als in der Schweiz.

Ist aber auch nicht Thema hier!

Danke.

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Bernd D-UA
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Re: Ich kann nicht mehr. Heirat in Deutschland die Hölle.

#20 Beitrag von Bernd D-UA »

Vereinfacht wird mit Eidgenosse ein Schweizer bezeichnet, der weder durch seinen Namen noch durch sein Aussehen oder sonst ein Merkmal den Verdacht erregt, eine auch nur teilweise ausländische Herkunft zu haben.13.03.2021

Zu diesen vielen Eidgenossen kommt also die verhältnismässig neue Mode, mit dem Begriff Eidgenosse eine Unterscheidung zwischen mehr und weniger schweizerischen Schweizern zu machen. Vereinfacht wird mit Eidgenosse ein Schweizer bezeichnet, der weder durch seinen Namen noch durch sein Aussehen oder sonst ein Merkmal den Verdacht erregt, eine auch nur teilweise ausländische Herkunft zu haben.

St. Gallener Tagblatt 13.03.2021

Schweizer – aber niemals Eidgenosse» (22.11.2013 NZZ, Neue Züricher Zeitung)
«Wer den Schweizer Pass hat, ist Schweizer – und fertig», lautet die verbreitete Meinung. Eine Umfrage unter den Leserinnen und Lesern zeigt: Wer eingebürgert ist, wird als Schweizer, aber oft nicht als «Eidgenosse» wahrgenommen.


Der Name des Mannes mit Schweizer Pass und Migrationshintergrund war für einen Deutschschweizer nicht einfach auszusprechen – und Grund genug für den Polizisten, sich lustig zu machen. «Aber ich bin doch Eidgenosse – wie Sie», antwortete der Mann bei der Polizeikontrolle. «Wie bitte?», antwortete der Polizist: «Sie sind Schweizer – aber niemals Eidgenoss.» In einem anderen Erlebnisbericht heisst es: «Du kannst mit deinem roten Pass herumwedeln, wie du willst, da kannst du dich noch so viel beschweizerkreuzigen, es nützt alles nichts. Der Migrationshintergrund überschattet alles. An dem kannst du dich ein Leben lang kaputtschleppen – und die Kinder gleich mit.»



Kann nur ich googel bedienen?

Aber Ihr habt Recht es tut hier gar nichts zur Sache!

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fst
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Deutschland

Re: Ich kann nicht mehr. Heirat in Deutschland die Hölle.

#21 Beitrag von fst »

Ein Artikel in einem Zeitungsblatt sind doch keine Fakten und auch nicht die Ansicht der Masse der Schweizer, schauen Sie mal hin wie viele bei dieser Umfrage teilgenommen haben.
Zumal es schon gar kein Gesetz ist. Was sind das denn für Quellen? Ich will den Gesetzesentwurf sehen nicht irgendeinen Artikel.

Bin es nur ich der zwischen Fakt und Meinung unterscheiden kann ?

In der Bild Zeitung steht auch das die meisten Deutschen einen Osterhasen zum Bundeskanzler machen wollen, Teilnehmerzahl: 2234.


In Deutschland wird im übrigen auch kaum einer einen " nicht Deutsch aussehenden " als Deutscher bezeichnen, sondern nur als Bürger. Das ist alles Definitionssache und im Prinzip auch egal.
Fakt ist man hat als SCHWEIZER keine Nachteile und es gibt keine Unterscheidung zwischen Eidgenossen und Schweizern laut gesetzlicher Definition.

Deiner Lokation nach wohnst du nicht einmal in der Schweiz, sondern in Deutschland.

Aufgrund eines Zeitungsartikel sollte man keine Meinung bilden und auf das gesamte Volk beziehen. Die einzigen die von Eidgenosse und Schweizer reden sind rechtsextreme, dass kann man mit " Volksdeutscher und Deutscher vergleichen ".
Zumal die Lokation der Schweiz es gar nicht erlaubt, die Schweiz ist so dermaßen dicht besiedelt und hat einen enorm starken Zuwachs und Einfluss aus Italien, Frankreich und Deutschland zusätzlich zu unzähligen anderen Nationalitäten und Ethnien die dort seit mehreren Jahrzehnten und Jahrhunderten leben, dass der Begriff Eidgenosse - Ist ein echter Schweizer durch Blute, sich schon lange vermischt haben.

Im Prinzip ist es mir auch egal wie du darüber denkst. Ein Fakt der für mich zählt ist das ich in der Schweiz ein deutlich besseres Leben habe als hier in Deutschland und ca. das 7 Fache von dem verdiene was ich momentan in D. verdiene und das ohne so viele Steuern an einen Staat abdrücken zu müssen der mich bei jedem Amtsbesuch wie Abfall behandelt und mir Beträge aus der Tasche zieht.

Aber wie bereits erwähnt, dass hat mit meinem Beitrag absolut nichts zu tun. Ich empfehle dir da mal in ein Schweizer Forum zu schauen, vielleicht findest du da ja motiviertere Diskussionspartner zum Thema Schweizer Gesellschaft.

Mein Tipp: Mal nicht so viel googlen und einfach mal hinfahren und sich mit den richtigen Leuten abgeben, nicht mit irgendwelchen Rechten am Bahnhof :-D

Schönen Tag noch.

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Bernd D-UA
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Deutschland

Re: Ich kann nicht mehr. Heirat in Deutschland die Hölle.

#22 Beitrag von Bernd D-UA »

Dito hat mit dem Beitrag immer noch nichts zu tun!

Verstehe schon, hast voll den Überblick, wer in der Schweiz wohnt und arbeitet weiß Bescheid, ich denke ich habe ausreichend Erfahrung mit, um, die Schweiz und den Menschen.

Damit das klar wird. Ich finde die Schweizer voll nett! Das ist aber meine persönliche Erfahrung und Meinung. Es gibt aber die beschriebene Situation, die darf man sachlich bewerten und sich weitergehend informieren! Du sitzt in der Schweiz zu 200% an der Informationsquelle, lass Dir vom einem netten Schweizer erklären, was es mit den Eidgenossen auf sich hat, quasi aus erster Hand!

Derzeit ist es mit den Bearbeitungszeiten auf der ukrainischen Seite eben aus bekannten Gründen schwierig, daher wird es weiter ein schmerzhafter Weg...in Deutschland, weiterhin ist Geduld gefragt. Falls es schnell und einfach gehen soll, denke ich, hast Du bemerkt, Herr Ahrens ist eine seriöse Alternative. Nicht ohne Grund habe ich die Großstadt Uzgorod empfohlen, bisher keinerlei Angriff auf die Stadt, sie liegt ja auch eingebettet zwischen Ungarn und der Slowakei. Jetzt überlegt es Euch gut, fragt mal Euren ukrainischen Bekannten, Freunde und die Familie nach deren Meinung und dann gubt es ja noch die Medien.

Ich denke, ihr wollt zueinander stehen und dann findet sich auch ein Weg.

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fst
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Re: Ich kann nicht mehr. Heirat in Deutschland die Hölle.

#23 Beitrag von fst »

Also ich werde auf jeden Fall erstmal abwarten was das Oberlandesgericht sagt.
Sollten die das ablehnen, komme ich auf jeden Fall noch mal telefonisch auf Herrn Ahrens zu.

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Gast
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Re: Ich kann nicht mehr. Heirat in Deutschland die Hölle.

#24 Beitrag von Gast »

Genau wegen dem ganzen Chaos in Deutschland, haben meine Frau und ich in der Ukraine geheiratet. Das ging ganz einfach und war innerhalb 2 Wochen erledigt. Ich habe meine Geburtsurkunde, meine Scheidigungsdokumente und meinen Pass mit genommen. Alles in der Ukraine Übersetzen und mit Apostille versehen lassen, was dort auch um ein vielfaches günstiger ist, und sind damit auf Standesamt. nach der Hochzeit mit allen Papieren wieder zum übersetzen und alles mit Apostille versehen lassen, sie hat ihre Dokumente im Schnellverfahren innerhalb 3 Tage ändern lassen und damit nach Deutschland und dort wurde die Ehe anerkannt.

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Eric
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Re: Ich kann nicht mehr. Heirat in Deutschland die Hölle.

#25 Beitrag von Eric »

Gut ist es im Anschluss an die ukrainische Ehe in D eine deutsche Heiratsurkunde zu beantragen. Das läuft beim deutschen Standesamt einfach ab. Bei mir gab es schon Gelegenheiten wo sich das als nützlich erwiesen hat.

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fst
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Deutschland

Re: Ich kann nicht mehr. Heirat in Deutschland die Hölle.

#26 Beitrag von fst »

UPDATE:

Hallo liebe Leuts!

Nun ist ja ein wenig Zeit vergangen und ich möchte euch jetzt gern UPDATEN.

Wir hatten ja wie beschrieben versucht die Genehmigung für die Heirat in Deutschland zu bekommen, dass hessische Landesgericht hat uns diese Genehmigung jetzt auch endlich gegeben! Wir werden nun demnächst zum Standesamt gehen um dort die Heirat einzuleiten.
Simultan bekamen wir einen Anruf vom Ausländeramt welches meiner Verlobten die permanente Aufenthaltsgenehmigung anbot, diese kann Sie auch bald dort abholen!

Manchmal passieren gute und schlechte Dinge wirklich allesamt zur selben Zeit. Ich bin froh das wir das Thema jetzt in Ruhe abharken können. Ich bin auch Froh das wir nicht in die Ukraine gefahren sind um dort zu heiraten da vor kurzer Zeit so ziemlich jede Stadt dort beschossen wurde, auch die an der polnischen Grenze.

Hier übrigens noch mal einen schönen Dank an alle die mir mit Rat und Tat zur Seite standen.


Mfg
fst

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