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RSS-Bot-UN
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Kirchen-Revolution - UN

#1 Beitrag von RSS-Bot-UN » Donnerstag 6. März 2014, 17:15

Das Herrschaftssystem Wiktor Janukowytschs monopolisierte nicht nur die gesamte Administration von unten nach oben, sie richtete auch [krumme] “Flussläufe”, “krümmte” Rechtssprechungen und erstickte jegliche freie Meinung. Es gibt aber auf ihrem Konto noch eine Sünde, für die sie sich nicht nur in dieser Welt verantworten muss.
Herkunft: Ukraine-Nachrichten: Gesellschaft: Kirchen-Revolution

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Erwin55
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Re: Kirchen-Revolution - UN

#2 Beitrag von Erwin55 » Freitag 7. März 2014, 10:16

Genau das ist es - Kirchen Revolution !!!
das gab es in Europa im 16. Jahrhundert und dauete 30 Jahre mit dem Begriff Dreissigjähriger Krieg
wenn schon die Kirche Streitet
was soll dann das Volk als Beispiel oder Vorbild haben !!

Der Artikel war sehr ausführlich und verständlich -
nach meiner Meinung tragen damit ALLE 3 Kirchen eine Mitschuld an den ganzen vorangegangenen Umständen und den Unruhen ..
... zu Gott beten - ist eine Andere Sache als eine "Kirche anbeten"
hier zeigt sich aber der Standpunkt der 3 Kirchen - alle wollen ihre Führungs-Macht
was ist das dann ??
Erstes Gebot Du sollst keine anderen Götter anbeten !!!

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klaupe
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Re: Kirchen-Revolution - UN

#3 Beitrag von klaupe » Freitag 7. März 2014, 14:15

Erwin55 hat geschrieben:... zu Gott beten - ist eine Andere Sache als eine "Kirche anbeten"
hier zeigt sich aber der Standpunkt der 3 Kirchen - alle wollen ihre Führungs-Macht
was ist das dann ??
Ich verstehe ja nicht, was die Moskauer Oberpopen überhaupt in der Ukraine zu melden haben. Diese Putin-Kumpel haben damit doch direkten Zugriff auf die Gläubigen in der Ukraine.
Erwin55 hat geschrieben:Erstes Gebot Du sollst keine anderen Götter anbeten !!!
Nicht einmal Putin??????
Na ja, der macht jetzt eigene Gebote [smilie=crazy.gif]

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Jensinski
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Re: Kirchen-Revolution - UN

#4 Beitrag von Jensinski » Freitag 7. März 2014, 15:10

Also ich muss dem Kommentar auf der Seite recht geben. Das ist total unverständlich geschrieben. Sieht aus wie die Rohfassung aus einem Translator. Oder war hier wikna am Werk? ;)

LG,
Jens

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Optimist
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Re: Kirchen-Revolution - UN

#5 Beitrag von Optimist » Freitag 7. März 2014, 20:41

Alle Achtung für die Geistlichen auf dem Maidan !

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klaupe
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Re: Kirchen-Revolution - UN

#6 Beitrag von klaupe » Freitag 7. März 2014, 21:26

Optimist hat geschrieben:Alle Achtung für die Geistlichen auf dem Maidan !
Ich hätte mir gewünscht, dass sie eine bedeutendere Rolle gespielt hätten.

Ich denke an die DDR, wo die Kirchen für alle offen waren, nicht nur für Gottesdienste, sondern vor allem als ein Demonstrationsraum, in dem der Staat keinen Zugriff hatte.
Die 'Spielregeln' waren zwar etwas strenger, als auf den Straßen, aber dadurch wurde das Anliegen auch seriöser.

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Optimist
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Re: Kirchen-Revolution - UN

#7 Beitrag von Optimist » Freitag 7. März 2014, 21:31

klaupe hat geschrieben:
Optimist hat geschrieben:Alle Achtung für die Geistlichen auf dem Maidan !
Ich hätte mir gewünscht, dass sie eine bedeutendere Rolle gespielt hätten.

Ich denke an die DDR, wo die Kirchen für alle offen waren, nicht nur für Gottesdienste, sondern vor allem als ein Demonstrationsraum, in dem der Staat keinen Zugriff hatte.
Die 'Spielregeln' waren zwar etwas strenger, als auf den Straßen, aber dadurch wurde das Anliegen auch seriöser.
Lazarett nicht genug?

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Re: Kirchen-Revolution - UN

#8 Beitrag von klaupe » Freitag 7. März 2014, 22:05

Optimist hat geschrieben:Lazarett nicht genug?
Nein

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Re: Kirchen-Revolution - UN

#9 Beitrag von Optimist » Freitag 7. März 2014, 22:20

Kannst das ja einmal alles hier organisieren!

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Re: Kirchen-Revolution - UN

#10 Beitrag von klaupe » Freitag 7. März 2014, 23:00

Optimist hat geschrieben:Kannst das ja einmal alles hier organisieren!
Noch einer, der sich von außen in die inneren Angelegenheiten der Ukraine mischt?

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Re: Kirchen-Revolution - UN

#11 Beitrag von Jensinski » Samstag 8. März 2014, 00:06

lieber klaupe, dann bist Du nicht gut informiert.

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Re: Kirchen-Revolution - UN

#12 Beitrag von Sonnenblume » Samstag 8. März 2014, 01:10

Jensinski hat geschrieben:lieber klaupe, dann bist Du nicht gut informiert.
Sehe ich auch so. Kennst du den Pfarrer der evangelischen Kirche in Kiew Ralf Haska? Nur eingeloggte Mitglieder sehen alle Links ...
Von deinem Facebookaccount aus kannst du dich gut informieren. Als nächstes Beispiel könnte man das Michaelskloster in Kiew nennen, dass schon am ersten Tag der Gewalt seine Türen für die flüchtenden Demonstranten aufgemacht hat und sie versorgt hat, nicht nur medizinisch. Im weiteren Verlauf der Ereignisse wurde es , genau wie die Kirche von Haska, zum medizinischen-und Verpflegungsstützpunkt der Demonstranten des Maidans. Hier noch eine gutes Infoportal: Nur eingeloggte Mitglieder sehen alle Links ...
LG Sonnenblume

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Re: Kirchen-Revolution - UN

#13 Beitrag von klaupe » Samstag 8. März 2014, 08:59

Sonnenblume hat geschrieben:Sehe ich auch so. Kennst du den Pfarrer .....
Hast Du meinen Beitrag "Freitag 7. März 2014, 21:26" gelesen und verstanden?
Kennst Du diese Geschichte der Agonie der DDR?

Ich bezweifele ja nicht, dass auch die Kirchen in der Ukraine da und dort mit Hilfsmaßnahmen eingegriffen haben. eigentlich eine Selbstverständlichkeit.

Was ich meinte, waren die Aktionen, die von vielen Kirchen ausgingen, angefangen mit dem "Friedensgebet" (Montagsgebet), das sogar ein Treffpunkt für Atheisten war, über Veranstaltungen innerhalb der Kirchenmauern bis zur Organisation des friedlichen Widerstands, der irgendwann im Oktober 1989 dann schon weit über 300.000 Menschen in Leipzig und auch anderen Orten auf die Straße brachte.

Es war also weitaus mehr, als humanitäres Engagement, sondern eine entscheidende politische Funktion, die die Kirchen da übernommen hatten.
Unter Berücksichtigung der Rolle der Kirche im "real existierenden Sozialismus" mit atheistischer Machtstruktur, war das auch eine sehr mutige Aktion.

Mir kommt es aber so vor, das die Klüngelwirtschaft zwischen Putin und dem Moskauer Patriarchat schon so ausgewachsen ist, dass es den orthodoxen Gemeinden in der Ukraine kaum möglich ist, in einen politischen Prozess gegen Putin aktiv oder passiv einzugreifen. Als Samariter, Suppenküche und Wärmehalle können sie nicht viel bewegen.

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Re: Kirchen-Revolution - UN

#14 Beitrag von Sonnenblume » Samstag 8. März 2014, 09:30

klaupe hat geschrieben:
Sonnenblume hat geschrieben:Sehe ich auch so. Kennst du den Pfarrer .....
Hast Du meinen Beitrag "Freitag 7. März 2014, 21:26" gelesen und verstanden?
Kennst Du diese Geschichte der Agonie der DDR?

Ich bezweifele ja nicht, dass auch die Kirchen in der Ukraine da und dort mit Hilfsmaßnahmen eingegriffen haben. eigentlich eine Selbstverständlichkeit.

Was ich meinte, waren die Aktionen, die von vielen Kirchen ausgingen, angefangen mit dem "Friedensgebet" (Montagsgebet), das sogar ein Treffpunkt für Atheisten war, über Veranstaltungen innerhalb der Kirchenmauern bis zur Organisation des friedlichen Widerstands, der irgendwann im Oktober 1989 dann schon weit über 300.000 Menschen in Leipzig und auch anderen Orten auf die Straße brachte.

Es war also weitaus mehr, als humanitäres Engagement, sondern eine entscheidende politische Funktion, die die Kirchen da übernommen hatten.
Unter Berücksichtigung der Rolle der Kirche im "real existierenden Sozialismus" mit atheistischer Machtstruktur, war das auch eine sehr mutige Aktion.

Mir kommt es aber so vor, das die Klüngelwirtschaft zwischen Putin und dem Moskauer Patriarchat schon so ausgewachsen ist, dass es den orthodoxen Gemeinden in der Ukraine kaum möglich ist, in einen politischen Prozess gegen Putin aktiv oder passiv einzugreifen. Als Samariter, Suppenküche und Wärmehalle können sie nicht viel bewegen.
Nein ich habe den Beitrag offensichtlich nicht gelesen, welchen meinst du, finde keinen von dir mit diesem Datum und der Uhrzeit.
Ich weiß, was die Kirchen in der DDR geleistet haben, weiß aber auch wie ihre Vertreter sich der SED-Führung vor der "Revolution" verhalten haben (aber ich gebe zu, das waren großteils die Kirchenoberen).
Hier wurde es schon gesagt, auch Vertreter der ukrainischen Kirche haben auf der Bühne des Maidan gestanden und ihre Meinung gegen Janukowitsch kund getan, haben mit den Demonstranten gebetet etc. Dass auch das gefährlich war, wenn die Leute vom Maidan nicht gewonnen hätten und das war ja nicht wirklich abzusehen, das sollte man bei all dem auch bedenken. Es wurden genug Leute verschleppt, mißhandelt und getötet und den Typen war egal, welche Konfession derjenige hatte.
Und was die Organisation der Veranstaltungen betraf, so kann man hier die Ukraine nicht mit der DDR vergleichen. In der DDR gab es eine entwickelte "unterirdische" Struktur des Widerstandes und sie war organisiert. In der Ukraine war alles sehr spontan, ohne dass irgendwelche Bürger vorher darauf hingearbeitet hätten.
Ich fand die Positionierung der Kirche hier in der Ukraine erstaunlich und sehr mutig.

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Re: Kirchen-Revolution - UN

#15 Beitrag von klaupe » Samstag 8. März 2014, 09:54

Sonnenblume hat geschrieben:Nein ich habe den Beitrag offensichtlich nicht gelesen, welchen meinst du, finde keinen von dir mit diesem Datum und der Uhrzeit.
http://forum.ukraine-nachrichten.de/kir ... tml#p61514
Und was die Organisation der Veranstaltungen betraf, so kann man hier die Ukraine nicht mit der DDR vergleichen. In der DDR gab es eine entwickelte "unterirdische" Struktur des Widerstandes und sie war organisiert.
Sagen wir mal, die wurde organisiert, aber eine konkrete Planung gab es auch nicht, wäre ja auch unmöglich gewesen.
In der Ukraine war alles sehr spontan, ohne dass irgendwelche Bürger vorher darauf hingearbeitet hätten.
Spontan war es sicherlich im Oktober, aber bald war man nicht mehr in der Lage, die friedlichen Demos von den Chaoten zu befreien oder sich wenigstens deutlich davon abzugrenzen. Stattdessen hat man ausgerechnet mit Swoboda koaliert und zudem noch die russische Sprachgruppe durch dumme Äußerungen und Aktionen ausgegrenzt.
Hätte man alle Parteien und Volksgruppen ins Boot ziehen können, wäre der Erfolg vielleicht überwältigend gewesen.
Ich fand die Positionierung der Kirche hier in der Ukraine erstaunlich und sehr mutig.
Vielleicht, mir ist sie kaum aufgefallen und offensichtlich auch kaum den internationalem Medien. Ich hatte auch nicht das Gefühl, dass das Engagement der Kirchen bei den Mächtigen in Kijiv und Moskau einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen hat.
Zuletzt geändert von klaupe am Samstag 8. März 2014, 10:52, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Kirchen-Revolution - UN

#16 Beitrag von Sonnenblume » Samstag 8. März 2014, 10:16

Danke für den Link, hatte nicht bedacht, dass bei mir die Uhrzeit auch eine andere, als bei dir ist, wenn auch nicht die von Putin ;)
Und in dem Link sagst du auch noch genau das, was ich auch ausgeführt hatte - passt.
Wenn du die Aktivitäten der Kirche auf dem Maidan nicht wahrgenommen hast, sollte man das eher den internationalen Medien anlasten und nicht der Kirche selbst.
Dass in den Wirren der Ereignisse auch Dinge gemacht werden, die unglücklich sind, ist normal. Hinterher ist man immer schlauer.
Warum soll man nicht mit Swoboda zusammen arbeiten, wenn man in diesem Falle dasselbe wollte. Auch sie sind Bürger der Ukraine und nicht verboten. Auch in Deutschland arbeitet man mit einem nicht Passenden in Sachfragen zusammen und in der Ukraine ging es schließlich nicht darum, wie lang der Zierrasen sein darf..

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Re: Kirchen-Revolution - UN

#17 Beitrag von klaupe » Samstag 8. März 2014, 10:50

Sonnenblume hat geschrieben:Wenn du die Aktivitäten der Kirche auf dem Maidan nicht wahrgenommen hast, sollte man das eher den internationalen Medien anlasten und nicht der Kirche selbst.
das kann sein. da war die Rolle der Kirche in der DDR vermutlich spektakulärer, dass sie mehr Echo in den internationalen Medien fand. Meine Freunde in Kijiv, mit denen ich viel Kontakt habe und die teilweise mitten in dem Trubel hingen, ist die Kirche auch nicht aufgefallen.
Warum soll man nicht mit Swoboda zusammen arbeiten, wenn man in diesem Falle dasselbe wollte. Auch sie sind Bürger der Ukraine und nicht verboten.
Gut, das sehe ich vielleicht eher aus deutschem Blickwinkel, wo die rechtsnationalen Populisten nicht als Partner für einen demokratischen und menschenrechtsorientierten Aufbau gelten.

Bezeichnend ist die Zusammensetzung der Übergangsregierung, die keinesfalls die breite Mehrheit repräsentiert, aber überproportional rechtslastig ist. Da hätte ich mir so eine Art "Nationale Front" gewünscht, die alle vertritt. Selbst die vorher etablierten Abgeordneten, die ja wenigstens teilweise mal gewählt wurden, sind an die Seite gedrängt und von den (ethnischen) "Russen" sieht man kaum etwas.
Da ist es doch total logisch, dass der Südosten und Krim das/die aktuelle Ubergangs-Parlament/Regierung ablehnen und versuchen ihr eigenes Süppchen zu kochen.
Auch in Deutschland arbeitet man mit einem nicht Passenden in Sachfragen zusammen
Wirklich? Entweder er wird passend gemacht oder in der oppositionellen Ecke abgestellt.

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