PolitikDie Ukraine und die EU: Wir reden über Werte, ihr redet über Preise

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Handrij
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Die Ukraine und die EU: Wir reden über Werte, ihr redet über Preise

#1 Beitrag von Handrij »

Die Ukrainer haben im Konflikt mit Putins Russland vom Westen mehr erwartet als tröstende Worte. Sie sind erzürnt über die Taubheit Europas. Können die Ukraine und Europa sich nicht mehr verständigen? Ein Gastbeitrag.
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Alex7734
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Re: Die Ukraine und die EU: Wir reden über Werte, ihr redet über Preise

#2 Beitrag von Alex7734 »

zu einer Sache kann ich mir Kommentar leider nicht verkneifen, da man das ständig irgenwo ließt oder hört.

...Juristisch haben wir das vor 23 Jahren getan, als wir aufhörten, ein Teil der Sowjetunion zu sein. Faktisch kämpfen wir immer noch um das Recht auf diesen Bruch, das Recht auf Austritt.....

Mein Gott, wer hat Euch den gehalnten? Wieso arbeitet Großteil der Ukraine und Ukrainer für und in Russland wenn ihr Euch doch von den lösen wollt? Wieso wurden die Werke nicht schon vor 20 Jahren auf die Europäischen Normen umgestellt? Hat Euch das einer verboten? Nein, es war halt einfach Waren nach Russland zu verkaufen, hier sind die Vorschriften und Normen ganz anders, da muss man halt nich viel tun. Nicht böse sein, aber was er dazu geschrieben hat und was ich oft höre ist einfachstes Schuld zuschieben mehr nicht.

Ich kenne die Kommentare die jetzt kommen, aber spart Euch bitte das Schönreden und sich als die Sklaven seit 23 Jahren hinzustellen.

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lev
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Re: Die Ukraine und die EU: Wir reden über Werte, ihr redet über Preise

#3 Beitrag von lev »

Alex7734 hat geschrieben: Mein Gott, wer hat Euch den gehalnten? Wieso arbeitet Großteil der Ukraine und Ukrainer für und in Russland wenn ihr Euch doch von den lösen wollt? Wieso wurden die Werke nicht schon vor 20 Jahren auf die Europäischen Normen umgestellt? Hat Euch das einer verboten?
Weißt du was es kostet, Betriebe auf EU - Normen umzustellen? Polnische Betriebe, hatten nach dem EU - Beitritt panische Angst davor, die Landwirte sahen das sichere aus.
Die Ukraine, hatte und hat noch kein reales Jahr des EU - Beitrittes vor Augen und sollten, so mal eben ohne EU - Zuschüsse und hohen Zinsen, Milliarden investieren?
Sorry, aber von wirtschaftlichen Zusammenhängen, fehlt dir jegliches Verständnis.
Zuletzt geändert von lev am Mittwoch 19. November 2014, 20:48, insgesamt 2-mal geändert.

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eurojoseph
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Re: Die Ukraine und die EU: Wir reden über Werte, ihr redet über Preise

#4 Beitrag von eurojoseph »

Alex7734 hat geschrieben:zu einer Sache ..............
Ich kenne die Kommentare die jetzt kommen, aber spart Euch bitte das Schönreden und sich als die Sklaven seit 23 Jahren hinzustellen.
das rechtfertigt putler ????

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Robert1959
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Re: Die Ukraine und die EU: Wir reden über Werte, ihr redet über Preise

#5 Beitrag von Robert1959 »

Das große Problem ist, dass nur wenige die moderne Ukraine kennen. Sieht man sich die Autos und die Häuser an, sieht man, dass da etwas Neues entsteht. Der Wohlstand in Europa hat in jedem Land eine Schere, und die Wirtschaft kauft sich die Politiker, aber wenigstens haben wir noch eine freie Presse und sind noch ein Rechtsstaat. Die Ukraine ist auf den besten Weg ein Rechtsstaat zu werden! Ich empfinde auch nicht alles gut, was von Europa kommt, aber auch in der EU muß man für seine Freiheit kämpfen!
Der Beitritt braucht Zeit, aber den 37 seitigen Katalog kann man abarbeiten! Die NATO Mitgliedschaft ist für die Ukraine ein "muß". Zu teuer ist eine komplette Armee! Ich wäre froh, die Ukraine wäre heute schon Mitglied! Denn wenn Rußland die Ukraine hat, dann nimmt er sich noch so nebenbei Moldawien und Serbien und dann haben wir ein Wettrüsten, dass uns alle ärmer macht!
Ich denke, das Kriegsschiff sollte ausgehändigt werden, dem Haushalt fehlt eine Milliarde und der Betrieb des Schiffes kostet Geld. Im Ernstfall versenken wir es einfach!
Ich sollte auch erwähnen, dass sich unsere "Exilrussen" nur aus dem russischen Fernsehen informieren. Sie haben im Gegensatz zu uns selten die Wahrheit erzählt bekommen. Zwar hatte Rußland schon eine kurze freie Geschichtsforschung, aber da waren diese Exilrussen schon bei uns! Es stimmt leider auch, dass die Foren von Bezahlschreiber zugemüllt werden und Politoffiziere habe ich auch schon bei Expertendiskussionen erlebt! Sprachlos sind sie immer, wenn man sie fragt, warum ein frei gewähltes russisches Parlament auf der Krim aufgelöst wird!

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toto66
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Re: Die Ukraine und die EU: Wir reden über Werte, ihr redet über Preise

#6 Beitrag von toto66 »

Ach, der Juri Andruchowytsch ist doch einfach Klasse.
Ich find den Artikel richtig gut, nicht nur wegen des Blickes auf die Ukraine, sondern vor allem wegen dem auf die EU.
Eine Mengen kluger, guter, starker Worte und Sätze.
Leider werden es wieder nicht genug Menschen hier lesen und verstehen und der Kampf der Ukrainer wird weiter ein ziemlich einsamer sein.
Am Freitag ist der Jahrestag des Beginns dieses Kampfes.
Ich werde pünktlich zuhause sein und diesen Jahrestag würdig begehen und mich der Bekannten und Freunde erinnern, die dann nicht mehr dabei sein können oder an die die in Schützengräben der Aggression wehren. Und nie vergessen wer dafür die Verantwortung trägt.

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Anuleb
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Re: Die Ukraine und die EU: Wir reden über Werte, ihr redet über Preise

#7 Beitrag von Anuleb »

Ich kann mich noch an Diskussionen vor 4, oder waren es 5 Jahren, erinnern, wo sich ukra<inische Freunde aufgeregt hatten, wenn wir etwas gegen Janukovitsch sagten, und davor warnten, ihn zu wählen. Janu ist gut, Janu wird es richten, so hiess es. Als dann der Maidan kam, hat einige dieser Freunde und Bekannte den Kontakt zu uns abgebrochen. Putin ist gut, Putin wird es richten, so hiess es. Wir haben bis heute keinen Kontakt mehr zu diesen Freunden und Bekannten.

Ja, und nun, ein paar Tausend Tote, Verletzter und massenhaft Zerstörungen später, will der Rest unbedingt in die EU, vielleicht auch in die NATO. Denn dort lebt man sicher, dort ist der Erfolg, dort ist das Geld.

Ich finde, dieser Artikel ist absolut lesenswert, nur ziehe ich ein anderes Resumee: Muss es denn wirklich erst so viele Tote und Zerstörungen geben, um der Masse der ukrainischen Bevölkerung die Vorteile von EU und NATO auszuzeigen? Die Ukraine hätte doch schon längst auf friedlichem Wege haben können, wonach ihnen heute ist. Nun liegt das Kind im Brunnen, und es ist sehr fraglich, ob man es gesund und munter dort wieder rausholen kann.

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Sonnenblume
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Re: Die Ukraine und die EU: Wir reden über Werte, ihr redet über Preise

#8 Beitrag von Sonnenblume »

Anuleb, alles braucht seine Zeit und jeder hat das Recht auf seinen Irrtum. Und jeder macht seine eigenen Erfahrungen. Und die einen haben eben Glück und die anderen Pech mit ihren Nachbarn. Ich weiß nicht, wo die ehemalige DDR heute stehen würde, wenn wir nicht diese massisve Unterstützung der ehemaligen BRD gehabt hätten. Obwohl, ich weiß es eigentlich - an Putins Rockzipfel.

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Re: Die Ukraine und die EU: Wir reden über Werte, ihr redet über Preise

#9 Beitrag von Sonnenblume »

Handrij hat geschrieben:
Die Ukrainer haben im Konflikt mit Putins Russland vom Westen mehr erwartet als tröstende Worte. Sie sind erzürnt über die Taubheit Europas. Können die Ukraine und Europa sich nicht mehr verständigen? Ein Gastbeitrag.
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War schon gepostet: http://forum.ukraine-nachrichten.de/dem ... tml#p88575 , aber du hattest scheinbar die interessantere Überschrift ;)

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FEINDFLIEGER
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Re: Die Ukraine und die EU: Wir reden über Werte, ihr redet über Preise

#10 Beitrag von FEINDFLIEGER »

Anuleb hat geschrieben:Ich kann mich noch an Diskussionen vor 4, oder waren es 5 Jahren, erinnern, wo sich ukra<inische Freunde aufgeregt hatten, wenn wir etwas gegen Janukovitsch sagten, und davor warnten, ihn zu wählen. Janu ist gut, Janu wird es richten, so hiess es. Als dann der Maidan kam, hat einige dieser Freunde und Bekannte den Kontakt zu uns abgebrochen. Putin ist gut, Putin wird es richten, so hiess es. Wir haben bis heute keinen Kontakt mehr zu diesen Freunden und Bekannten.

Ja, und nun, ein paar Tausend Tote, Verletzter und massenhaft Zerstörungen später, will der Rest unbedingt in die EU, vielleicht auch in die NATO. Denn dort lebt man sicher, dort ist der Erfolg, dort ist das Geld.

Ich finde, dieser Artikel ist absolut lesenswert, nur ziehe ich ein anderes Resumee: Muss es denn wirklich erst so viele Tote und Zerstörungen geben, um der Masse der ukrainischen Bevölkerung die Vorteile von EU und NATO auszuzeigen? Die Ukraine hätte doch schon längst auf friedlichem Wege haben können, wonach ihnen heute ist. Nun liegt das Kind im Brunnen, und es ist sehr fraglich, ob man es gesund und munter dort wieder rausholen kann.
Man kann eben nicht von Heute auf Morgen westliche "Werte" (oder sollte ich sagen: "Preise") auf ein Volk oder eine Nation übertragen - ganz besonders nicht,wenn man damit den Nachbarn zu seinem Feind macht!
Die "Stellvertreterrolle" der Ukraine zwischen EU/Nato (und natürlich USA) und Russland sollte auch dem Dümmsten schon mal auffallen!
Ob diese "Werte" - und der "Preis",der bis jetzt dafür gezahlt worden ist,es wert sind,wage ich ernsthaft zu bezweifeln!

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Sonnenblume
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Re: Die Ukraine und die EU: Wir reden über Werte, ihr redet über Preise

#11 Beitrag von Sonnenblume »

FEINDFLIEGER hat geschrieben: Man kann eben nicht von Heute auf Morgen westliche "Werte" (oder sollte ich sagen: "Preise") auf ein Volk oder eine Nation übertragen - ganz besonders nicht,wenn man damit den Nachbarn zu seinem Feind macht!
Wieso macht man sich den Nachbarn dadurch zum Feind? War es nicht dieser Nachbar, der sogar mehrmals schon den Antrag auf Natomitgliedschaft gestellt hat? Schon komisch, dass die dann plötzlich zum Feind erklärt wird.
FEINDFLIEGER hat geschrieben:Die "Stellvertreterrolle" der Ukraine zwischen EU/Nato (und natürlich USA) und Russland sollte auch dem Dümmsten schon mal auffallen!
Du meinst nicht Stellvertreterrolle sondern russische Kolonie. Dass das die Ukrainer nicht mehr wollten, dürfte wohl auch dem Dümmsten schon mal auffallen.
FEINDFLIEGER hat geschrieben:Ob diese "Werte" - und der "Preis",der bis jetzt dafür gezahlt worden ist,es wert sind,wage ich ernsthaft zu bezweifeln!
Das musst du den Ukrainern überlassen. Aber eines ist Fakt, wenn die Westeuropäer ihre eigenen Werte auch so verteidigen würden, wie die Ukrainer die europäischen, wäre Putin und damit der Krieg in der Ukraine schon lange gestoppt.
Und damit meine ich nicht, dass Westeuropa in den Krieg eingreift, sondern dass man aus Russland Botschafter abzieht, jede Wirtschaftsbeziehung einstellt und z. Bsp. den Bosporus für russische Schiffe zu macht.

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FEINDFLIEGER
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Re: Die Ukraine und die EU: Wir reden über Werte, ihr redet über Preise

#12 Beitrag von FEINDFLIEGER »

Sonnenblume hat geschrieben: sondern dass man aus Russland Botschafter abzieht, jede Wirtschaftsbeziehung einstellt und z. Bsp. den Bosporus für russische Schiffe zu macht.
...was de facto schon einer Kriegserklärung voransteht! Und genau das ist das Grundproblem,das der Russe mit solchen Geschichten hat!

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Maniac
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Re: Die Ukraine und die EU: Wir reden über Werte, ihr redet über Preise

#13 Beitrag von Maniac »

FEINDFLIEGER hat geschrieben:
Anuleb hat geschrieben:Ich kann mich noch an Diskussionen vor 4, oder waren es 5 Jahren, erinnern, wo sich ukra<inische Freunde aufgeregt hatten, wenn wir etwas gegen Janukovitsch sagten, und davor warnten, ihn zu wählen. Janu ist gut, Janu wird es richten, so hiess es. Als dann der Maidan kam, hat einige dieser Freunde und Bekannte den Kontakt zu uns abgebrochen. Putin ist gut, Putin wird es richten, so hiess es. Wir haben bis heute keinen Kontakt mehr zu diesen Freunden und Bekannten.

Ja, und nun, ein paar Tausend Tote, Verletzter und massenhaft Zerstörungen später, will der Rest unbedingt in die EU, vielleicht auch in die NATO. Denn dort lebt man sicher, dort ist der Erfolg, dort ist das Geld.

Ich finde, dieser Artikel ist absolut lesenswert, nur ziehe ich ein anderes Resumee: Muss es denn wirklich erst so viele Tote und Zerstörungen geben, um der Masse der ukrainischen Bevölkerung die Vorteile von EU und NATO auszuzeigen? Die Ukraine hätte doch schon längst auf friedlichem Wege haben können, wonach ihnen heute ist. Nun liegt das Kind im Brunnen, und es ist sehr fraglich, ob man es gesund und munter dort wieder rausholen kann.
Man kann eben nicht von Heute auf Morgen westliche "Werte" (oder sollte ich sagen: "Preise") auf ein Volk oder eine Nation übertragen - ganz besonders nicht,wenn man damit den Nachbarn zu seinem Feind macht!
Die "Stellvertreterrolle" der Ukraine zwischen EU/Nato (und natürlich USA) und Russland sollte auch dem Dümmsten schon mal auffallen!
Ob diese "Werte" - und der "Preis",der bis jetzt dafür gezahlt worden ist,es wert sind,wage ich ernsthaft zu bezweifeln!
Der Spruch von Schiller passt immer wieder: "Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbar nicht gefällt."

Fängt das Aufrüsten nicht schon vielfach in unseren kleinen Gärten und unserer eigenen Umgebung an?

Wenn ich mich als Kind erinnere, gab es zwischen den Gärten kaum Zäune.
Die Abkürzung war der Weg durch nachbars Garten, das war normal!

Wir haben im Garten gerillt, die Nachbar rochen es, kamen quatschen,
setze sich gemeinsam zusammen, brachten selbst Sachen mit, es war immer genug für alle da, sonst wurde geteilt!
Bis spät in die Nacht mit späterem Lagerfeuer saß man zusammen!

Irgenwann kam ein neuer Nachbar, oder die alten Starben, die Jungen kamen nach, etc.

Dann wurde erstmal abgetrennt, dann paar Bäume, dann ein Zaun, die Zäune wurden immer höher und dichter!

Nur nichts mit dem anderen zu tun zu haben wollen!
Sein Reich abgrenzen, gegenseitige Hilfe?
Nein, brauchen wir nicht, wollen wir nicht!

Was im kleinen beginnt, ist nichts anderes als im Großen Spiel der Nationen!

Wenn es zu spät ist, besinnt sich der Mensch!

Ist nicht jeder ein Vorbild?

Schauen wir mal auf unsere Regierungen und viele Vertreter, ich möchte behaupten:
"Je abgehobener und abgeschotteter die Regierenden leben, desto Welt fremder werden Sie und desto weniger interessiert Sie, was die anderen "unten" wollen!"

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toto66
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Re: Die Ukraine und die EU: Wir reden über Werte, ihr redet über Preise

#14 Beitrag von toto66 »

Ich weiss nicht ob man die Sehnsucht der Ukrainer auf Erfolg und Geld herunterbrechen kann. Vielleicht sollte man es besser mit Perspektive umschreiben.
@Anuleb, auch ich habe die Debatten im Osten des Landes vor der Wahl Janukowitschs geführt ( ich könnte heute nicht mal sagen warum ich das Gefühl hatte damals, das es wegen des AA genau dorthin läuft wohin es gelaufen ist).
Andererseits muss man halt auch sagen das viele damals erstens enttäuscht und vollkommen entnervt von der politichen Alternative waren ( die ja regiert hatte ) und andererseits dem versprechen ALLER massgeblichen Kräfte, auch der PR vertraut haben das der Weg über das AA nach Europa führt. Damit verband sich die Hoffnung das Europa und das AA die politische Klasse der UA schon kultivieren wird.
Vor einem Jahr genau wurde diese Hoffnung zerstört und der Weg zurück in die Arme des "grossen Bruders" öffentlich gemacht. Jeder wusste, das das ein Weg ohne Umkehr ist mit einem Präsidenten Janukowitsch für die nächsten 10,20 oder wieviel Jahre ala Weissrussland.
Und das die Menschen das nicht bereit waren mitzugehen, nur das, werter Feindflieger, ist der Grund für den Maidan.

Die Alternative, die man ua hier findet: Nur eingeloggte Mitglieder sehen alle Links ... ist ja auch nicht sonderlich anziehend.
Ich hab mich gestern und heute bisschen durch die Artikel da gelesen ( gekommen sind wir ja auf dieses Wurstblatt weil es offensichtlich seit lägerem ein Sprachrohr des Projektes Novarossija ist) und mir wird dort von Zeile zu Zeile übler.

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Anuleb
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Re: Die Ukraine und die EU: Wir reden über Werte, ihr redet über Preise

#15 Beitrag von Anuleb »

toto66 hat geschrieben:Ich weiss nicht ob man die Sehnsucht der Ukrainer auf Erfolg und Geld herunterbrechen kann. Vielleicht sollte man es besser mit Perspektive umschreiben.
@Anuleb, auch ich habe die Debatten im Osten des Landes vor der Wahl Janukowitschs geführt ( ich könnte heute nicht mal sagen warum ich das Gefühl hatte damals, das es wegen des AA genau dorthin läuft wohin es gelaufen ist).
Andererseits muss man halt auch sagen das viele damals erstens enttäuscht und vollkommen entnervt von der politichen Alternative waren ( die ja regiert hatte ) und andererseits dem versprechen ALLER massgeblichen Kräfte, auch der PR vertraut haben das der Weg über das AA nach Europa führt. Damit verband sich die Hoffnung das Europa und das AA die politische Klasse der UA schon kultivieren wird.
Vor einem Jahr genau wurde diese Hoffnung zerstört und der Weg zurück in die Arme des "grossen Bruders" öffentlich gemacht. Jeder wusste, das das ein Weg ohne Umkehr ist mit einem Präsidenten Janukowitsch für die nächsten 10,20 oder wieviel Jahre ala Weissrussland.
Und das die Menschen das nicht bereit waren mitzugehen, nur das, werter Feindflieger, ist der Grund für den Maidan.

Die Alternative, die man ua hier findet: Nur eingeloggte Mitglieder sehen alle Links ... ist ja auch nicht sonderlich anziehend.
Ich hab mich gestern und heute bisschen durch die Artikel da gelesen ( gekommen sind wir ja auf dieses Wurstblatt weil es offensichtlich seit lägerem ein Sprachrohr des Projektes Novarossija ist) und mir wird dort von Zeile zu Zeile übler.
Ich weiss, dass die damaligen Alternativen zu Janu nicht sonderlich gut waren. Nur darf man dabei nicht vergessen, dass die damalige Regierung durch Korruption und Selbstbereicherung ihrer Mehrheiten beraubt worden und damit handlungsunfähig geworden ist. Janu hat die Wahlen definitiv nicht gewonnen, weil er die besseren Rezepte hatte, sondern weil er die Selbstsucht der damaligen Regierungsmitglieder gnadenlos ausgenutzt hat.

Es gab auch schon zu Juschtschenkos Zeiten reichlich Kontakte zwischen EU und Ukraine. Nur, ich kann mich in dieser Zeit an Artikel in der "Zeit" erinnern, wo sich EU-Politiker hinter vorgehaltener Hand über ukrainische Verhandlungspartner ausliessen, welche als 1. Geld sehen wollten. Wohlgemerkt, sie wollten das Geld nicht für die Ukraine, sondern für sich selber, verbunden mit der Zusage, dann in der Rada pro-europäisch abzustimmen. Was glaubst Du denn, was für bleibende Eindrücke dieses Verhalten bei den EU-Politikern hinterlassen hat. Da kann man auch nicht davon sprechen, dass die ukrainischen Verhandlungspartner Fehler gemacht haben. Sie sind im Sinne unseres Demokratieverständnisses einfach nur kriminell gewesen.

Schaut man sich dann heute an, dass die ukrainische Korruptionsbeauftragte entnervt das Handtuch wirft, der Wirtschaftsminister kurz danach ebenfalls abdankt, weil ihnen bei der Bekämpfung der Korruption wenig bis gar keine Unterstützung zuteil geworden ist, dann wirft auch dieses auf europäischer Seite massig Fragen auf. Offiziell hat die Kprrutionsbeauftragte abgedankt, weil ihr Mann an der Ostfront gefallen ist, und sie sich mehr um ihre Kinder kümmern wollte. Nur, letzteres konnte sie ja vorher auch nicht, als sie noch als Korruptionsbeauftragte tätig war.

Überhaupt keine Frage ist, dass 1. die Ukraine ein souveräner Staat ist, und dass 2. Russland alle Rechte der Welt hat, zu versuchen, Einfluss auf die Politik der Ukraine zu nehmen. Nur, Russland hat nicht das geringste Recht darauf, diesen Einfluss mittels Waffengewalt wahrzunehmen, Tausende und abertausende Menschen zu töten, Landesteile zu annektieren, Einwohner zu schikanieren und vertreiben, und letztenendes auch noch mit einem offenen Krieg zu drohen. Hätte Russland sich damit begnügt, die Ukraine mit Sanktionen zu belegen, die Grenzen dicht zu machen oder anderweitigen politischen oder wirtschaftlichen Druck auf die Ukraine auszuüben, es wäre weitestgehend alles in Ordnung gewesen.

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wikna
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Re: Die Ukraine und die EU: Wir reden über Werte, ihr redet über Preise

#16 Beitrag von wikna »

...Juristisch haben wir das vor 23 Jahren getan, als wir aufhörten, ein Teil der Sowjetunion zu sein. Faktisch kämpfen wir immer noch um das Recht auf diesen Bruch, das Recht auf Austritt.....

Mein Gott, wer hat Euch den gehalnten? Wieso arbeitet Großteil der Ukraine und Ukrainer für und in Russland wenn ihr Euch doch von den lösen wollt? Wieso wurden die Werke nicht schon vor 20 Jahren auf die Europäischen Normen umgestellt? Hat Euch das einer verboten? Nein, es war halt einfach Waren nach Russland zu verkaufen, hier sind die Vorschriften und Normen ganz anders, da muss man halt nich viel tun. Nicht böse sein, aber was er dazu geschrieben hat und was ich oft höre ist einfachstes Schuld zuschieben mehr nicht.

Ich kenne die Kommentare die jetzt kommen, aber spart Euch bitte das Schönreden und sich als die Sklaven seit 23 Jahren hinzustellen.
Ich denke, da braucht es keine "Schönrederei".
Man(n) braucht nur etwas Überlegung, um das mit dem „Sklavischen“ seit 23 Jahrenzu verstehen.
Und auch zu begreifen, dass es eines „Bruches“, eines „Austrittes“ bedarf, um „frei“ zu sein.

Es ist die notwendige Abkehr von einer „vergangenen Welt“.
Von der dort offiziell postulierten, der dort in den deren Medien gezeichneten und der real gelebten Welt.
Der Welt des „Sowjetischen“!
Eine Welt mit der „den Staat tragenden Korruption“, materiell, ideell, alles durchdringend.
Korruption und korrumpiertes Handeln als Gesetzes-Ersatz.
Was nur korrumpierte Menschen als „in dieses System passend“ akzeptiert.
Andersdenkende passen in diese „Logik“ und „Gesetzmäßigkeiten“ nicht hinein.

Anders Denkende als „unpassendes“ Denken „gekennzeichnet“, also die für das System „unpassende Menschen“ als solche stigmatisiert.
Also „wertlos“ für das praktizierte und „praktizierende System“.
Und weil Sinne des Systems „wertlos“, müssen dann diese „Elemente“ -man merke, keine „Gegner oder Andersdenkende“, nein- ganz einfach durch die Systemsprache und den System-Mechanismen per Begriff „Element“ zu eben solchen degradiert werden ("zurecht-gestutzt"?) .
Ein 70 Jahre lang praktiziertes System.
In der ehemaligen Union.

Also in Russland, in der Ukraine, in Weißrussland, den „Oberliegern“ und den "Unterliegern“ (wie ein weiser Forumsschreiber so treffend bemerkte)…..
Gemeinsames System (also „Wurzeln“), gemeinsames Leiden der „Unpassenden“ (also der "Zurechtgestutzten"), kollektives Korrumpiertsein durch gemeinschaftliche Erziehung (bei ausscheren gesellschaftliche Isolation), demnach auch gemeinschaftlich-angelernter Gebrauch der Leerformel „Faschist“….
Der Geheimdienstoffizier nennt so etwas dann „Brudervolk“ und "Gemeinsamkeiten", spricht von "russischer Zivilisation"…..

Nur:
//Mein Herz schlägt schneller als Deins//
//Sie schlagen nicht mehr wie Eins//
//Sie leuchten heller allein//
//Vielleicht muss‘ so sein….//
(Wenn Andreas Bourani das wüsste...)

Und der Bruch mit dieser „Alten Welt“ durch eine „neue (sprich: junge) Generation", die Abkehr von dieser alte korrumpierten "Welt" beschreibt Andruchowytsch als den seit 23 Jahren andauernden Prozess.
Mit allen Schmerzen.
"Blutiger Ernst"!
Für die „Alte Garde", welche die Schmerzen nicht aushalten kann.
Deshalb Ritterspiele ihrer Vergangenheit (siehe "Pogrome", die sich hätten - gekonnt - und sicherlich – und ganz bestimmt - wenn wir nicht - geschützt hätten....).

Es hat nicht zu geben, was nicht sein darf.
Autistische Reaktion rotverbrämt-geistiger IS-Brigaden.
Hatten wir doch alles schon einmal!!

Und die Enkel der (westlichen) Welt sitzen derweil gelangweilt ohne einen Funken selbsterfahrenen Wissens in ihren sicheren Sesseln, kümmern sich um ihre Verdauung, dem nächsten Urlaub und ihr nächstes epochal wichtiges "Posting" (sitz' jetzt im Zug oder „Mein Gott, wer hat Euch den gehalnten? Wieso arbeitet Großteil der Ukraine und Ukrainer für und in Russland wenn ihr Euch doch von den lösen wollt?“ siehe Engangszitat).
"Bedenkenlos"!

Und rühren dabei in der dünn gewordenen Faschisten-Plürre!

Ich finde Andruchowytschs Rede sehr pointiert, so zugepitzt wie es sein muss, damit es "weh tut".
In seiner Aussage ebenso gut wie die stille Eindringlichkeit des Films "Das Labyrint des Schweigens"!

Ich sehe da Zusammenhänge!!!!
Zwecks eines "Nach-Denkens".
Wenn's für ein vorheriges schon nicht reicht!

Diejenigen, die geistig schon im Arsch eines Geheimdienstoffiziers sitzen (so schön warm da drinne) sehen das vielleicht nicht so….
Denn:
„Millionen Fliegen können nicht irren. Also fressen wir …

Naja, wenn‘ s schön macht….

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Sonnenblume
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Re: Die Ukraine und die EU: Wir reden über Werte, ihr redet über Preise

#17 Beitrag von Sonnenblume »

Danke wikna! Ich werfe es den Leuten, die die Situation in der Ukraine nicht begreifen können, nicht vor. Vielleicht braucht man ein paar Jahre eigenes Erleben, um zu glauben, was hier passiert.
Das gleiche gilt übrigens für Russland. Nur könnte der Unterschied in der Richtung der Entwicklung nicht größer sein.
Ich werfe ihnen aber vor, wenn sie die Menschen in der Ukraine nicht verstehen wollen. Wenn man sie verleumdet, beschimpft und dazu beiträgt, dass weiter die Souveränität ihres Landes ungestört verletzt werden kann und damit weiter Ukrainer sterben. Ob ihnen bewußt ist, dass sie sich damit mitschuldig an den Toten machen?

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FEINDFLIEGER
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Re: Die Ukraine und die EU: Wir reden über Werte, ihr redet über Preise

#18 Beitrag von FEINDFLIEGER »

Sonnenblume hat geschrieben: Ob ihnen bewußt ist, dass sie sich damit mitschuldig an den Toten machen?
Ob euch bewußt ist,daß es mit der Souveränität der Ukraine nicht so weit her ist,wie ihr euch das wünscht - das wage ich ernsthaft zu bezweifeln!
Nicht Poroschenko gibt die Richtung vor: Es ist der Amerikaner und die EU!
In Jazenjuk und Poroschenko hat man nur willfährige Leute gefunden,die umsetzen,was amerikanische (und auch deutsche) Institutionen "flüstern"!
Ob euch auch bewußt ist,daß diese "Kriegstreiberei" eine Menge Geld kostet,die letzlich WIR alle bezahlen müssen,das lasse ich mal dahingestellt,denn wenn man das eine nicht akzeptiert (oder:wahrnehmen will),ist das andere natürlich völlig egal!
Das alles wird auf dem Rücken der Ukrainischen Bevölkerung ausgetragen - und die haben sehr wohl mein Mitgefühl!
Aber da gibts ja dann auch noch die "Freiwilligenverbände",die gegen die eigene Bevölkerung vorgehen!
(Eine Anmerkung am Rande: Wenn man einzelne Personen dingfest machen will,dann läßt man sich auch auf "Einzelkämpfe" ein - und schickt eben nicht die Artillerie oder gar die Luftwaffe ins Feld!)
Euch sollte bewußt sein,was und wem ihr da unterstützt - dann wißt ihr auch,wer für die zahlreichen zivilen Opfer verantwortlich ist!
(Sämtliche militärischen Opfer sind mir dahingehend völlig egal!)

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toto66
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Re: Die Ukraine und die EU: Wir reden über Werte, ihr redet über Preise

#19 Beitrag von toto66 »

Jupp, die Amerikaner und die EU schicken Panzer, Geschütze und Raketenwerfer in die Ukraine. Alles klar.
Ich halte mich übrigens auch seit bald 7 Jahren eigentlich nur zu dem Zweck in Lviv auf um die Leute hier gegen Russland aufzuhetzen.... und ich war wohl ziemlich erfolgreich [smilie=dash2.gif]

Du bist auch so ein Kandidat dem ich hier gern mal ein Gespräch mit Freiwilligen vermitteln würde, damit vielleicht auch du die Gelegenheit hast denen ins Gesicht zu sagen das sie ihre eigene Bevölkerung "massakrieren".

Bin heute nacht zuhause angekommen und hatte gleich am Morgen ein Gespräch mit einer Cousine aus Luhansk. Naja, nicht irgend eine, meine Lieblingscousine. Die "ideologische Richtung" in der "LNR" ist nun schon so weit das sich junge Frauen abends nicht mehr in Bars oder Discos trauen. Schliesslich ist offiziell verkündet worden das die an den Herd gehören und für ihre Kosaken Piroschki machen müssen.
Und am besten auf der Strasse Kopftuch tragen.. und ich hatte den Spruch von "Putins Taliban" für einen Scherz gehalten.

Nun ja, wir hier werden heute den Jahrestag feiern. Auf eine neue Bekannte meiner Frau, die diese unlängst kennengelernt hab bin ich schon richtig gespannt. IT-Fachfrau, DJ, Hobby-Fallschirmspringerin und noch einige andere interessante Hobbys, aus Luhansk zu uns nach Lviv geflohen .Überzeugte Patriotin, nicht zu vergessen. Hab sie mir mit Madam gerade auf ihrem Facebook-Profil angeschaut. Das werden sicher interessante Gespräche.

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Anuleb
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Re: Die Ukraine und die EU: Wir reden über Werte, ihr redet über Preise

#20 Beitrag von Anuleb »

FEINDFLIEGER hat geschrieben:
Ob euch bewußt ist,daß es mit der Souveränität der Ukraine nicht so weit her ist,wie ihr euch das wünscht - das wage ich ernsthaft zu bezweifeln!
Nicht Poroschenko gibt die Richtung vor: Es ist der Amerikaner und die EU!
In Jazenjuk und Poroschenko hat man nur willfährige Leute gefunden,die umsetzen,was amerikanische (und auch deutsche) Institutionen "flüstern"!
Ob euch auch bewußt ist,daß diese "Kriegstreiberei" eine Menge Geld kostet,die letzlich WIR alle bezahlen müssen,das lasse ich mal dahingestellt,denn wenn man das eine nicht akzeptiert (oder:wahrnehmen will),ist das andere natürlich völlig egal!
Das alles wird auf dem Rücken der Ukrainischen Bevölkerung ausgetragen - und die haben sehr wohl mein Mitgefühl!
Aber da gibts ja dann auch noch die "Freiwilligenverbände",die gegen die eigene Bevölkerung vorgehen!
(Eine Anmerkung am Rande: Wenn man einzelne Personen dingfest machen will,dann läßt man sich auch auf "Einzelkämpfe" ein - und schickt eben nicht die Artillerie oder gar die Luftwaffe ins Feld!)
Euch sollte bewußt sein,was und wem ihr da unterstützt - dann wißt ihr auch,wer für die zahlreichen zivilen Opfer verantwortlich ist!
(Sämtliche militärischen Opfer sind mir dahingehend völlig egal!)
Ob ihnen wohl bewusst bist, dass sie hier ständig den gequirlten, russischen Propagndaquatsch verbreiten?? Nur deshalb, weil es in Russland und seinen besetzten Gebieten üblich ist, dass eine höhere Instanz festlegt, wer, wann mit wieviel Prozent eine Wahl gewinnt, muss das keineswegs bedeuten, dass das in allen ehemaligen Sovjetstaaten so funktioniert.

Nur, schon klar, aus russischer Sicht ist es ja egal, was in der Ukraine passiert. Es ist grundsätzlich immer falsch. Nun hat Poroschenko die Wahl gewonnen, ergo ist das ein von den USA und der EU implementierter Vasall, hätte Jarosch gewonnen, wäre das ein Beweis für die faschistische Gesinnung der Ukraine, hätte Timoschenko gewonnen, wäre das ein Beweis für die Rachesgelüste der ukrainischen Bevölkerung an dem Janu-Clan, etc, etc...

Russland und insbesondere Putin hat mächtig viel Angst vor dem, was in der Ukraine momentan passiert. Man kann die Folgen der Bremsspur, welche sie in ihrer Hose haben, sogar bis nach Deutschland riechen. Anders ist ja folgendes nicht zu erklären:

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Einer der Punkte, welche ich momentan immer noch stark bezweifele, dass ist die Frage, ob die Mehrheit der ukrainischen Bevölkerung wirklich WIllens und Wollens ist, mit den alten und liebgewonnenen Gewohnheiten, wie z. B. Korruption, Selbstbereicherung, Vetternwirtschaft zu brechen. Interessanterweise bezweifeln dieses auch viele der Ukrainer, welche ich kenne. Und diese sind allesamt proeuropäisch eingestellt, und zwar ohne, dass sie von mir, meiner Frau, den USA, der EU oder irgendwelchen anderen Organisationen oder Staaten dazu gezwungen worden sind. Grundlage ihrer Entscheidung ist schlicht und ergreifend die Erfahrung, dass eine Zusammenarbeit mit Russland keinem Erfolg beschieden ist. Schliesslich hat die ukrainische Wirtschaft die letzten 25 Jahren mehrheitlich mit Russland zusammengearbeitet. Der Erfolg war eine stetig schrumpfende Wirtschaftsleistung, stetig sinkende Löhne und eine Verelendung der Gesellschaft.

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Dicker
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Re: Die Ukraine und die EU: Wir reden über Werte, ihr redet über Preise

#21 Beitrag von Dicker »

Hmmmm Mal überlegen [smilie=to_pick_ones_nose3.gif] hatten wir hier in Deutschland schon mal einen aus Feindfliegerland der uns auch solche Scheisse erzählte. War glaub Ich so vor70-80 Jahren [smilie=fool.gif]

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FEINDFLIEGER
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Re: Die Ukraine und die EU: Wir reden über Werte, ihr redet über Preise

#22 Beitrag von FEINDFLIEGER »

Dicker hat geschrieben:Hmmmm Mal überlegen
Warum fängst du nicht einfach mal an?
Mußt gar nicht weit zurück denken: Wir sprechen von der Ukraine - wo für "den Westen" noch alles ok war,solange man sich der EU (oder eben: dem Westen) widmete...

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eurojoseph
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Re: Die Ukraine und die EU: Wir reden über Werte, ihr redet über Preise

#23 Beitrag von eurojoseph »

FEINDFLIEGER hat geschrieben:
Dicker hat geschrieben:Hmmmm Mal überlegen
Warum fängst du nicht einfach mal an?
Mußt gar nicht weit zurück denken: Wir sprechen von der Ukraine - wo für "den Westen" noch alles ok war,solange man sich der EU (oder eben: dem Westen) widmete...
durch wiederholtes Rumgeschleime wird nix wahrer ......nicht die EU oder *der* Amerikaner hat anektiert und Truppen sowie tôtliches Kriegsgerát geschickt, dahilft noch so viel Geschrei nix.........geh heim in deinen dumpfen Russo-nazi-keller und xxx
dir einen xx fúr die vielen Toten, fúr die du - zumindest geistig - mitverantwortlich bist - oder noch besser - verzieh dich doch zu deinem grossen Idol - vielleicht hat er ja ein paar Brosamen fúr einen treuen Diener seines Herrn....

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Re: Die Ukraine und die EU: Wir reden über Werte, ihr redet über Preise

#24 Beitrag von FEINDFLIEGER »

eurojoseph hat geschrieben:
FEINDFLIEGER hat geschrieben:
Dicker hat geschrieben:Hmmmm Mal überlegen
Warum fängst du nicht einfach mal an?
Mußt gar nicht weit zurück denken: Wir sprechen von der Ukraine - wo für "den Westen" noch alles ok war,solange man sich der EU (oder eben: dem Westen) widmete...
durch wiederholtes Rumgeschleime wird nix wahrer ......nicht die EU oder *der* Amerikaner hat anektiert und Truppen sowie tôtliches Kriegsgerát geschickt, dahilft noch so viel Geschrei nix.........geh heim in deinen dumpfen Russo-nazi-keller und xxx
dir einen xx fúr die vielen Toten, fúr die du - zumindest geistig - mitverantwortlich bist - oder noch besser - verzieh dich doch zu deinem grossen Idol - vielleicht hat er ja ein paar Brosamen fúr einen treuen Diener seines Herrn....
Rein "preislich" gesehen ist deine Bemerkung nix wert!

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toto66
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Re: Die Ukraine und die EU: Wir reden über Werte, ihr redet über Preise

#25 Beitrag von toto66 »

Wo du, feindflieger, allerdings die Werte gelassen hast sehe ich auch nicht.
Über die Preise hast du schon gelegentlich mal geschrieben. Zu teuer......
Ich muss dir sagen das mir die Ukraine den Preis wert ist, wenn es auch nicht preiswert wird. Schon wegen der Werte.
Aber deine und meine Werte scheinen sich eben grundlegend zu unterscheiden.

P.S.: inhaltlich hast du ausser Verschwörungstheorien in den letzten Wochen auch nicht viele Dinge vorgebracht.
Aber ich meine, wenn selbst Putin im 1. Deutschen Fernsehen für seine wilde These des Genozids an der russischsprachigen Bevölkerung im Osten der Ukraine jeden Beleg schuldig bleiben darf dürfen andere natürlich auch wild drauf los schwadronieren.

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klragl
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Re: Die Ukraine und die EU: Wir reden über Werte, ihr redet über Preise

#26 Beitrag von klragl »

Feindflieger, du hast ein komisches Demokratieverständnis: Wenn Poroshenko und Jazenik tatsächlich willfährige "Marionetten der USA" wären (was sie natürlich nicht sind.....), dann sind sie trotzdem demokratisch von einer breiten Mehrheit in der Ukraine gewählt und erfüllen den von der Bevölkerung erteilten Auftrag.

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Re: Die Ukraine und die EU: Wir reden über Werte, ihr redet über Preise

#27 Beitrag von toto66 »

Ich hab mich heute in Burkonews mal bisschen durch ältere beiträge gelesen. Folgender ist aktuell wie am Tag seines entstehens:

Dmitry Gluchowskij: “Sie sind keine Patrioten”

eine Kolumne in snob.ru, Ausschnitte aus einer Diskussion…

Sie haben sich Patrioten genannt, und uns- Liberale. Und wir haben uns damit einverstanden erklärt, sind resigniert, haben diese Aufteilung gefressen, diese Gegenüberstellung, als ob das alles auch so ist, als ob es das eine oder das andere gibt, als ob ein Liberaler zu sein, kein Patriot seines Landes zu sein bedeutet…

Für mich Russland zu lieben bedeutet, ihm das gleiche ökonomische Wunder zu wünschen, wie es ein deutsches, japanisches oder chinesisches war. Russland zu wünschen, zurück in der Liga der Weltmächte zu sein, und von den Bananenrepubliken wegzukommen. Ein Patriot zu sein bedeutet alles zu tun, damit jeder Bürger meines Landes sich beschützt fühle- in erster Linie vor dem Staat, erst dann- vor den anderen; damit er sich im morgigen Tag sicher ist, gebildet und gesund. Mein Traum ist ein starkes einheitliches Russland, wo nicht die Korruption, sondern das Gesetz regiert. Dessen grosse Kultur und starke Wirtschaft seine Nachbarn und die Länder der Dritten Welt anzieht. Und als Basis dafür: die Freiheit jedes Einzelnen und die Freiheit des ganzen Volkes. Ich bin für die Freiheit, darum bin ich ein Liberale. Aber warum bin ich denn deswegen kein Patriot?

Patrioten sind diejenigen, die den Anschluss Krims unterstützen? Aber dieser Schritt hat uns die Beziehungen zu der ganzen zivilisierten Welt gekostet. Es hat uns einen neuen Eisernen Vorhang, eine zerstörerische wirtschaftliche Isolation und die Verwandlung in einen Paria-staat beschert, der anstatt UNO bald in einem Club der Kannibalen wie Syrien, Venezuela oder Nordkorea sein wird. Freuen kann man sich hier nur über eins: im Kannibalenclub werden wir keine Vorsitzenden sein. Ihr seid keine Patrioten, ihr seid Troglodyten, die ihr Leben kein Schritt durchrechnen wollen und können.

Patrioten sind diejenigen, die für die Erschaffung von “Neurussland” und für den Zerfall der Ukraine sind? Weil Ihr angeblich die UdSSR wiederherstellt? Nein, mit dem Krieg gegen die Ukraine beerdigt Ihr die Hoffnung, Russland eines Tages in seine alten Imperiumsgrenzen zu bringen. Ihr bringt unser engstes Brudervolk für Jahrhunderte gegen uns, und verschreckt alle anderen Völker, die uns umgeben. Ihr schubst die Ukrainer selber in die Arme der NATO- Ihr, Ihr selbst. Ihr verdammt uns zum lebenslangen Haft in der grössten Einzelzelle der Weltgeschichte. Ihr zerstört all unsere Hoffnungen auf ein grosses, modernes Russland in seinen alten Grenzen. Ihr seid keine Patrioten, ihr seid nur nostalgierende Tattergreise.
....
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Re: Die Ukraine und die EU: Wir reden über Werte, ihr redet über Preise

#28 Beitrag von FEINDFLIEGER »

klragl hat geschrieben:Feindflieger, du hast ein komisches Demokratieverständnis: Wenn Poroshenko und Jazenik tatsächlich willfährige "Marionetten der USA" wären (was sie natürlich nicht sind.....), dann sind sie trotzdem demokratisch von einer breiten Mehrheit in der Ukraine gewählt und erfüllen den von der Bevölkerung erteilten Auftrag.
...und wundern sich dann,wenn ganze Landstriche nicht mitspielen und sich abspalten!
Nur das (!) ist das Verdienst der ukrainischer "Politik"!
Und: erzähle mir bitte nicht,daß der Amerikaner nicht in diesem Konzert mitspielt - schließlich hat sich immer dann,wenn ein hochrangiger Amerikaner vor Ort war,die Situation "mehr als verschärft" - um das Vorgehen der "ukrainischen Heilsarmee" milde zu beschreiben!

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Re: Die Ukraine und die EU: Wir reden über Werte, ihr redet über Preise

#29 Beitrag von toto66 »

du bist vollkommen faktenresitent

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Re: Die Ukraine und die EU: Wir reden über Werte, ihr redet über Preise

#30 Beitrag von Sonnenblume »

FEINDFLIEGER hat geschrieben:
klragl hat geschrieben:Feindflieger, du hast ein komisches Demokratieverständnis: Wenn Poroshenko und Jazenik tatsächlich willfährige "Marionetten der USA" wären (was sie natürlich nicht sind.....), dann sind sie trotzdem demokratisch von einer breiten Mehrheit in der Ukraine gewählt und erfüllen den von der Bevölkerung erteilten Auftrag.
...und wundern sich dann,wenn ganze Landstriche nicht mitspielen und sich abspalten!
Nur das (!) ist das Verdienst der ukrainischer "Politik"!
Und: erzähle mir bitte nicht,daß der Amerikaner nicht in diesem Konzert mitspielt - schließlich hat sich immer dann,wenn ein hochrangiger Amerikaner vor Ort war,die Situation "mehr als verschärft" - um das Vorgehen der "ukrainischen Heilsarmee" milde zu beschreiben!
Für dich gern nochmal Nur eingeloggte Mitglieder sehen alle Links ...
Soviel zum Thema Abspaltung ganzer Landstriche und Verschärfung der Situation.

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Re: Die Ukraine und die EU: Wir reden über Werte, ihr redet über Preise

#31 Beitrag von Wassermann3000 »

FEINDFLIEGER hat geschrieben:...und wundern sich dann,wenn ganze Landstriche nicht mitspielen und sich abspalten!
Nur das (!) ist das Verdienst der ukrainischer "Politik"!
Und: erzähle mir bitte nicht,daß der Amerikaner nicht in diesem Konzert mitspielt - schließlich hat sich immer dann,wenn ein hochrangiger Amerikaner vor Ort war,die Situation "mehr als verschärft" - um das Vorgehen der "ukrainischen Heilsarmee" milde zu beschreiben!
Söldner sind keine "ganzen Landstriche", auch wenn sie diese mit militärischer Unterstützung einer imperialistischen Macht besetzt haben.
Freundliche Grüße
Rüdiger

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Re: Die Ukraine und die EU: Wir reden über Werte, ihr redet über Preise

#32 Beitrag von Malcolmix »

Sonnenblume hat geschrieben:Für dich gern nochmal Nur eingeloggte Mitglieder sehen alle Links ...
Soviel zum Thema Abspaltung ganzer Landstriche und Verschärfung der Situation.
Hier übrigens das gesamte Interview, in dem sich der kleine Möchtegern-Shukov zumeist darüber ausweint, er habe zu wenig Unterstützung aus dem Kreml erhalten:

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Re: Die Ukraine und die EU: Wir reden über Werte, ihr redet über Preise

#33 Beitrag von wikna »

Nun, ständige Wiederholungen dienen Manchen halt zur Selbstbeschwörung.
Sie „brauchen“ es, wie andere Stoff.
Weil sie nicht anders wollen.

Sie sehen sich (heldenhaft) gegen einen Mainstream schwimmen.
Kann ja sein, dass sie es ihrem Weltbild gemäß tun.
Welchem Weltbild?!
Das der „Ressentiments“.

Siehe Jampolsky „Die Russen verlieren den Bezug zur Realität“
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In seinem Artikel spricht er von „ ..solchen Wesen, denen die eigentliche (unmittelbare) Reaktion ….der Tat, versagt ist… und …sich nur durch eine imaginäre Rache schadlos halten…“

Ressentiments: Ein aus welchem Grund auch immer gehegter, immer wieder genährter, sich damit immer weiter aufbauender Groll, den Ursachen gegenüber weitgehen kritiklos, weil nicht gedanklich erfassend, nur „instinktiv fühlend“, aus diesem Fühlen heraus seine faktische Berechtigung ableitend…..
Im Falle des „Führers“ Putin und sein Feindfliegers: Der Groll über die „jahrzehntelangen Demütigungen“….

Und hierzu passt wieder Jampolsky’s Aussage des …. von vornherein Nein zu einem ,Außerhalb‘, zu einem ,Anders‘, zu einem ,Nicht-selbst‘: und dies Nein ist ihre schöpferische Tat….
Aus dieser „schöpferischen Tat“ heraus erwächst die „Lust an der Antipolitik“, dem Bruch von Gesetz, Verfassung und internationalen Normen…., weil …. ein charismatischer Führer könne Probleme lösen, an denen die ineffizienten bürokratischen Demokratien scheitern…!
Jamplonsky spricht auch von der dem Ressentiment entspringenden „Logik der Realitäts-Leugnung“.

Hannah Arendt drückt es in ihrer Arbeit Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft so aus:
Da Menschen für Wissen die Erfahrungen der Mitmenschen bedürfen, die das Gewußte und Erfahrene mitverstehen und bestätigen können, verliert das, was jeder irgendwie weiß, aber nie lautwerden lassen darf, alle greifbare Wirklichkeit…..
……selbst dann für schlechthin unmöglich hält, wenn ihr Dokumente, Filme und andere Beweise unleugbar vor Augen stehen. So wenig er an die Faktizität von unabänderlichen Fakten glaubt, so wenig glaubt er an die Überzeugungskraft des Indizienbeweises….
…..und daß der „normale“ Mensch sich …… weigert, seinen Sinnen und seinem Verstand zu trauen, wenn sie ihm das Ungeheuerliche zumuten, wie die Massen sich weigern, ihren Sinnen zu trauen, wenn sie mit einer Realität konfrontiert werden, in der es für sie keinen Platz mehr gibt…..

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In diesem Sinne sehe ich nicht nur Feindfliegers Worte mit seinem
...und wundern sich dann,wenn ganze Landstriche nicht mitspielen und sich abspalten!
Nur das (!) ist das Verdienst der ukrainischer "Politik"!


Wie gesagt -ständige Wiederholungen dienen Manchen halt zur Selbstbeschwörung.
Sie „brauchen“ es, wie andere Stoff.
Weil sie nicht anders können.

(Es muss wohl doch schön machen…)

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