Mehr beim Nur eingeloggte Mitglieder sehen alle Links ...Die gute Nachricht vorneweg: Die Ukraine ist eine Demokratie. Die Ukrainerinnen und Ukrainer konnten am Sonntag aus einer Vielzahl von politischen Parteien wählen: darunter linke und rechte, prorussische und prowestliche. Gut 40 Prozent entschieden sich für die «Diener des Volkes», die Partei des Präsidenten. Ob es für eine Mehrheit reicht, war zunächst unklar. Selenski wird möglicherweise einen Koalitionspartner brauchen.
Mehr bei der Nur eingeloggte Mitglieder sehen alle Links ...Ein einmaliger Austausch der Eliten
Einen derartigen Austausch der Eliten, ein solches Bäumchen-wechsele-dich sieht man selten in einer Demokratie: In der Ukraine wird nach den Wahlen vom Sonntag mindestens jeder zweite Abgeordnete im Parlament neu sein. Das ist hauptsächlich zwei jungen Kräften zu verdanken, die sich großenteils noch im Aufbau befinden: „Der Diener des Volkes“, die Partei des politischen Neulings (und Staatspräsidenten) Wolodymyr Selenskyj, hat bei der Listenwahl etwa 42 Prozent der Stimmen erobert – Rekordwert in den Parlamentswahlen, seit das Land 1991 unabhängig wurde. Die Partei „Die Stimme“ des beliebten Rocksängers Swjatoslaw Wakartschuk bekam, ebenfalls aus dem Stand, gut sechs Prozent.
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Wahlsensation in der Ukraine: Gemeint ist auch der Westen
Die Wähler haben die bisherigen Machthaber in der Ukraine spektakulär davongejagt - jene, die seit Jahren vom Westen protegiert und im Konflikt mit Russland gestützt wurden. Schämen darf man sich daher auch in Berlin.
