Germanman hat geschrieben:...Sie sagen zu recht, Russland sei wirtschaftlich ein Zwerg. Natürlich ist das zutreffend.
Allerdings .......................................... was folgt daraus?...Wenn also klar ist, dass Putins Russland einen wirtschaftlichen Wettbewerb unter fairen Bedingungen niemals gewinnen kann, was geschieht dann?
Jeder wirtschaftet, wie er kann. Ist Russland in den letzten paar Jahrzehnten anscheinend besser gelungen als der Ukraine. Mit dem Maidan haben die Ukrainer die Industrie stark geschwächt, die Folge ist die stärkere Armut, der Aufbau dauert bekanntlich deutlich länger.
Germanman hat geschrieben:...Für mich nennt sich diese Unperson "Vladimirderunendliche". Wenn der Westen/Ukraine, andere Geschädigte etc. Pech haben, muss man mit diesem Kreml-Herrscher noch auf Jahre/Jahrzehnte rechnen.
Hatte Jauch damals ähnlich ausgedrückt, halt unsere "Qualitätsmedien", der war damals beim ÖR.
Germanman hat geschrieben:Das Problem ist, dieser Typ kann angesichts der vielen Schweinereien, die er verbrochen hat, gar nicht einfach so zurücktreten. Der überlebt nur dank seines Machtapparates, solange der ihm eben zur Verfügung hat. Ist dieser Apparat einmal völlig weg oder auch in seiner Wirkung nur gemindert, kommen seine Feinde (und deren gibt es viele) aus den Löchern. Mit tödlicher Sicherheit.
Um sich an der Macht halten zu können, braucht das russische Volk (aus Putins Sicht) ständig neue Dosen an nationalem Pathos. Also was muss Putin seinem Volk noch alles bieten?
Dieser Unsinn wird hier ständig wiederholt. Mit dem Nationalismus, der in Russland nicht so extrem und schädlich ist, wie in der Ukraine, kann die beeindruckende Popularität von Putin nicht alleine erklärt werden. Die Mehrheit ist mit dem Präsidenten schon lange zufrieden. Die Ukraine ist ja ein abschreckendes Beispiel.
Germanman hat geschrieben:...Das russische Volk denkt immer und unter allen Umständen zuerst national(istisch). Egal wie dreckig es den Menschen gehen mag. Wenn einmal ein Ukas herausgegeben würde, ausländische "Spione" seien den Behörden zu melden, würde das Volk mit Inbrunst suchen (und finden). Werden wir vielleicht alles noch erleben. Die NGO´s waren erst der Anfang.
Moment, ist das etwa nicht der Fall in der Ukraine? Wenn die Lage noch nicht ganz so schlimm ist, sind die Ukrainer deutlich näher dran.
mbert hat geschrieben:Danke für die Blumen, aber ganz einverstanden bin ich mit dieser Darstellung doch nicht. Ich bin nicht der Meinung, dass es "niemals" anders wird. Es geht nur recht langsam. In der Intelligenzia gibt es Kritik an dieser Haltung, und es gibt durchaus nicht wenig Menschen, die anders denken als von mir oben geschrieben. Es sind leider aktuell nicht genug, um etwas zu ändern, und die Staatsmacht tut das ihrige, um ein Umdenken in größerem Maßstab zu verhindern, siehe die extreme Propaganda.
Ihr schwadroniert im Moment wieder gerne über Russland. Wenn die Propaganda dort so extrem ist, wie soll man die ukrainische P. bezeichnen, was ist denn eine deutliche Steigerung von extrem? Schauen wir uns z.B. die Lügen von Anton Geraschenko an, solche Chosen laufen dort doch fast jede Woche ab: