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Nach Worten des Vizeverteidigungsministers der Ukraine, Wolodymyr Hawrylow, kann die ukrainische Armee bis Ende Dezember auf die Krim vorrücken. Im Frühling 2023 kann der Krieg beendet werden. Das sagte Hawrylow sagte in einem Interview für den britischen Fernsehsender Sky News am Samstag.
#Krieg
In der Tat. Man muss ja nur bis an das Asowsche Meer vorrücken, und weiterhin die "Brücke" zur Krim in den Fokus nehmen, um die Versorgungswege zur Krim zu blockieren. Der Rest ergibt sich dann schon von alleine. Die praktische Umsetzung dürfte jedoch für die Ukraine beinahe unmöglich sein. Auch, wenn die Ukraine bisher für unmöglich gehaltenes geschafft hat, spätestens dort dürfte sie an ihre Grenzen stoßen.
Mal abgesehen davon ob dieses militärische Szenario realistisch ist:
Sehen wir da gerade eine grundsätzliche Wendung der Ukraine
weg vom Donbass und hin zu der politisch viel härteren Nuß Krim ?
Oder sind diese überraschenden Erklärungen ohnehin nur als propagandistische Nebelkerzen zu werten ?
So wie ich die Lage einschätze, ist wohl im Süden jetzt die Frontline durch den Dnjepr für die Russen leichter zu verteidigen, die Stellungen wurden ausgebaut und vermutlich läuft auch die Versorgung stabiler. Die Russen brauchen vor Ort derzeit weniger Mann und Material und können Kontingente in den Donbass verlegen, um zu versuchen den Hebel der militärischen " Brechstange " dort nochmals zu verlängern. Dort müssen sie endlich wieder Vorwärts kommen, jedenfalls den Donbass wollen sie haben.
Um den Druck im Süden hochzuhalten muss man solche Visionen äußern, wobei wohl die meisten Denken, es ist blabla, aber die Ukrainer haben bewiesen, dass sie immer für eine Überraschung gut sind, insoweit wird wohl der gewünschte Effekt einwenig eintreten. Derzeit halte ich es für Propaganda, aber die Russen hüten die Krim wie ihren Augapfel..., diese Flanke werden sie geschlossen halten.
Langfristig traue ich den Ukrainern zu in Richtung Krim zu marschieren, wird aber alles gut vorbereitet sein müssen, daher glaube ich an die "lange" Variante, das Frühjahr wird es wohl erst ermöglichen. Ich hoffe das Beste!
Alle Experten gehen vom Sommer 2023 aus. Derzeit läuft eine neue Mobilmachung und es gibt Nachschub aus dem Iran. Ich denke im Sommer werden sie für den 9 Mai, die Panzer aus den Kindergärten holen! Der Winter wird ohne Winterkleidung schon hart werden für die Russen! Und Feuer machen wird wohl keine Option sein!
Ich glaube, dass es vielleicht auch eine neue Strategie gibt, mit vielleicht neuen Waffen. Und von den Russen erwarte ich mehr U-Boote im Schwarzen Meer!
Bernd D-UA hat geschrieben: ↑Sonntag 20. November 2022, 09:36
So wie ich die Lage einschätze, ist wohl im Süden jetzt die Frontline durch den Dnjepr für die Russen leichter zu verteidigen, die Stellungen wurden ausgebaut und vermutlich läuft auch die Versorgung stabiler. Die Russen brauchen vor Ort derzeit weniger Mann und Material und können Kontingente in den Donbass verlegen, um zu versuchen den Hebel der militärischen " Brechstange " dort nochmals zu verlängern. Dort müssen sie endlich wieder Vorwärts kommen, jedenfalls den Donbass wollen sie haben.
Um den Druck im Süden hochzuhalten muss man solche Visionen äußern, wobei wohl die meisten Denken, es ist blabla, aber die Ukrainer haben bewiesen, dass sie immer für eine Überraschung gut sind, insoweit wird wohl der gewünschte Effekt einwenig eintreten. Derzeit halte ich es für Propaganda, aber die Russen hüten die Krim wie ihren Augapfel..., diese Flanke werden sie geschlossen halten.
Langfristig traue ich den Ukrainern zu in Richtung Krim zu marschieren, wird aber alles gut vorbereitet sein müssen, daher glaube ich an die "lange" Variante, das Frühjahr wird es wohl erst ermöglichen. Ich hoffe das Beste!
Die Lage am Dnepr schätze ich ähnlich ein. Wenn dann wird es für die Ukraine erst wieder bei Zaporyzhzhya interessant. Allerdings ist das Terrain dort relativ flach, Sonnenblumenfeld reiht sich an Sonnenblumenfeld. Ist die Witterung nass, wird dadurch ein beinahe unpassierbares Matschterrain. Wenn, dann muss man den Frost abwarten, bis der Boden hart gefroren ist, oder eben auf den nächsten Sommer.
Nüchtern und sachlich betrachtet benötigen die Russen die Krim überhaupt nicht. Die Schwarzmeerflotte ist eh nur ein Witz, und die meisten der in die Ukraine gefeuerten Raketen sind teilweise tief im russischen Mutterland gestartet worden. Es ist daher einfach nur noch ein Politikum, wem die Krim gehört. Rein aus Prinzip hoffe ich jedoch, dass es die Ukraine schafft, die Halbinsel zurück zu holen. So nebenbei würde dadurch auch Russland zu einer immer größeren Witznummer werden. Eben ein Staat wie Obervolta mit Nuklearraketen. Hoffe wir also das Beste für die Ukraine.
Ich denke, dass nach so viel Blutzoll kein Friede möglich ist. Ist überhaupt ein Frieden mit Russland möglich, die alle Verträge brechen, so muss die Frage gestellt werden! Wir haben ja auch noch keinen Frieden mit Russland, nur einen Waffenstillstandsvertrag! Wirklichen Frieden gibt es nur mit einer NATO Mitgliedschaft!
Nö. Wirklichen Frieden gibt es erst dann, wenn sich die politische und gesellschaftliche Situation in Russland geändert hat. Ein Waffenstillstand oder gar Frieden ist mit dem jetzigen verlogenen und heimtückischen Regime jedoch weder vorstell- noch denkbar.
Ich wünsche mir Frieden! Doch wird es vorerst ein Wunsch bleiben.
Meine Auffassung dazu geht auch eher in Richtung von Robert, einen dauerhaften Frieden erwarte ich erst nach einer NATO Mitgliedschaft. Andere Lösungen halte ich mit dem Gegenüber Russland nicht für möglich. So sehen es inzwischen die Schweden und Finnen inzwischen auch, ich denke das allein schon reicht aus um zu verstehen, dass es genauso sein. Alles andere bedeutet für die Russen nur, der Fleck Erde ist der Nato nicht wichtig..., da könnten wir doch mal einfallen.
Allein die nachgewiesene militärische Stärke der Ukraine wäre in Zukunft eine erhebliche Kampfwertsteigerung der Nato. Neu ausgerüstet mit allem was notwendig ist, neu organisiert, da brennt nichts mehr an mit den Russen.
Frag mich nur warum die Deutschen und Franzosen damals die Mitgliedschaft blockiert haben, das heutige Ende und der Krieg war wohl damals schon absehbar.
Tja, die damalige Entscheidung hatte viele Gründe. Man hoffte auf Annährung durch Handel und wirtschaftlichen Verflechtungen, wollte daher Russland nicht brüskieren. Die ukrainischen Politiker erwiesen sich durchweg als ziemlich korrupt, oder hatte mindestens ziemlich ungeniert in die eigene Tasche gescheffelt, dass Land wirkte durch und durch gespalten in ein prorussisches und proukrainisches Lager. Und, und, und....
Ich wäre damals trotz all der Unzulänglichkeiten gewillt, die Ukraine in der NATO aufzunehmen. Nur leider habe ich nichts zu entscheiden. Im Gegensatz zu den Entscheidern war ich jedoch recht viel in der Ukraine unterwegs, und habe dort signifikant viele Leute kennen gelernt, welche sich als prowestlich zeigten. Dabei muss jedoch angemerkt werden: Nachdem Russland die Krim besetzt hatte, haben sich viele der prowestlich eingestellten Leute als Russlandfreunde geoutet, und den Kontakt zu uns abgebrochen. Dabei bin ich mir ziemlich sicher, dass deren Entscheidung heute wieder proukrainisch ist.
Anders gefragt:
Wùrde diese Wendung nicht auch überraschende Chancen für die Festigung einer europäisch geprägten Ukraine bieten ?
Was kann im Vergleich zu einer möglichen Rückgewinnung der Krim noch an einem schon länger abgewrackten rustbelt an der östlichsten Peripherie gelegen sein, jetzt zudem weitgehend kriegszerstört und überwiegend mit widerspenstigen Russen bevölkert ?
Wandel durch Handel ist nun mal gescheitert, wäre ja auch zu schön gewesen! Dad halt aber nicht nur für die Russen, das Gleiche gilt auch für die Chinesen, da brauchen wir uns nicht weiter in die Tasche lügen.
Ob man jemals alle "Russen" und Kolabateure in den Griff bekommt, auf der Krim und sonst irgendwo in der Ukraine, keine Ahnung, da wage ich keine Prognose, aber eine starke Demokratie und deren Gesellschaft kann und wird das überwinden, diese Hoffnung habe ich.
Und mal ganz flach daher geredet, wem es in der Ukraine nicht gefällt, der kann ja nach Russland auswandern, ist mir im Grunde scheiß egal, man kann sich auch mal freiwillig in Bewegung setzen, dazu braucht es keinen Krieg, nur ein wenig Verstand....sofern man diesen hat.
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