
© OSCE SMM (CC BY-NC-ND 2.0) Am
5. Juli 2018 findet an der Universität Köln eine Diskussionsveranstaltung zu den Reformen in der Ukraine und dem schwierigen Weg des Landes zu Rechtsstaatlichkeit und Demokratie statt. Vier Jahre nach dem Euromajdan hat die Ukraine bedeutende Fortschritte auf dem Weg zu Demokratie und Marktwirtschaft erzielt. Beispiele sind wichtige Reformen im Bankensektor, der Energiewirtschaft und der Haushaltspolitik. Doch nicht in allen Bereichen fällt die Reformbilanz positiv aus: als Schwachpunkte gelten das Zoll- und Justizwesen sowie die Steuerverwaltung. Verschleppte Reformen in diesen Bereichen verhindern eine erfolgreiche Korruptionsbekämpfung, schaden dem Geschäftsklima und unterminieren das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in die Politik. Machtkämpfe im Vorfeld der Präsidentschafts- und Parlamentswahlen 2019 drosseln das Reformtempo zusätzlich. Bald wird sich zeigen, wie einflussreich die progressiven Reformkräfte innerhalb des Landes wirklich sind, nachdem der IWF und die EU ihre stärksten Instrumente – Kredite und Visaliberalisierung – bereits angewandt haben. Die Ukraine steht am Scheideweg – welchen Kurs schlägt das Land nun ein? Wird die zugesagte Justizreform noch im vollen Umfang umgesetzt? Wann und in welcher Form kommt das Antikorruptionsgericht? Bleibt das Land auf dem Weg demokratischer Erneuerung oder gewinnen die restaurativen Kräfte die Oberhand? Welche Bilanz lässt sich vier Jahre nach dem Euromajdan ziehen?
Titel der Veranstaltung: Die Ukraine zwischen Korruption und Reformen: Wo hakt es auf dem Weg zur Demokratie?
Ort: Universität zu Köln, Köln-Bonn Zentrum für Mittel- und Osteuropa, Albertus-Magnus-Platz, 50923 Köln.
Datum & Zeit: 5. Juli 2018, 18:00–22:00 Uhr (ab 20:45 Empfang)
Programm: 18:00 Registrierung 18:30 Begrüßung
Marieluise Beck, ehemalige MdB, Bündnis 90/Die Grünen, Mitbegründerin des Zentrums für die Liberale Moderne, Berlin
Fritz Pleitgen, ehemaliger Intendant der WDR und Vorsitzender der ARD, Ehrenvorsitzender des Lew Kopelew Forums, Köln 18:45 Keynote
Artem Sytnyk, Direktor des Nationalen Antikorruptionsbüros der Ukraine (tbc) 19:00 Diskussion
Marieluise Beck, ehemalige MdB, Bündnis 90/Die Grünen, Mitbegründerin des Zentrums für die Liberale Moderne, Berlin
Frank Paul, Leiter Justiz und Inneres, einschließlich Korruptionsbekämpfung, Support Group for Ukraine, Europäische Kommission, Brüssel
Goesta Ljungman, Resident Representative for Ukraine, Intermationaler Währungsfond (IWF) (tbc)
Oleksij Filatov, stellvertretender Leiter der Präsidialverwaltung der Ukraine, Rechtsanwalt, Spezialist für Rechtsstreitigkeiten (tbc)
Moderation:
Caroline von Gall, Juniorprofessorin, Institut für osteuropäisches Recht und Rechtsvergleichung der Universität zu Köln 20:45 Empfang Eine gemeinsame Veranstaltung des
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