Mehr bei der Nur eingeloggte Mitglieder sehen alle Links ...Die Neugründung der ukrainischen Landeskirche ist Ausdruck der patriotischen Stimmung im Land und zementiert die Abgrenzung von Russland. Dabei droht Präsident Poroschenko über das Ziel hinauszuschiessen und Moskau in die Hände zu spielen.
Politik ⇒ Die Ukraine erfindet sich neu – und droht alte Gräben aufzureissen
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- Handrij
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Die Ukraine erfindet sich neu – und droht alte Gräben aufzureissen
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Re: Die Ukraine erfindet sich neu – und droht alte Gräben aufzureissen
Dieser verlinkte Artikel ist nicht gerade ein Beispiel für tiefgründige Darstellung eines Themas, welches als bedeutsam für eine Gesellschaft behauptet wird.
Eine Kirche als Glaubensorganisation hat zwei wesentliche Aspekte.
Der theologische, religiöse Inhalt dieser Religion und die organisatorische Frage der Kirche als Institution mit Verantwortlichkeiten, Unterstellungen und auch (Dienst-)Aufsicht.
Für einen gläubigen Menschen sollte in erster Linie der erstgenannte Aspekt bedeutungsvoll sein.
Wenn für diese Menschen der Glaube auch eine feste Verbindung zu einem Land darstellt, hat er eine Erweiterung, die klar einen politischen Aspekt darstellt und die religiöse Ebene verlässt.
Für die Orthodoxe Kirchen überall gilt aber das Territorialprinzip, das heißt die Kirchenstrukturen folgen im wesentlichen der staatlichen Struktur.
Das ist keine Erfindung der Ukraine oder eines aktuellen Politikers in der Ukraine.
Die Bemühungen um eine eigene Territorialkirche ist so lang wie die formale Staatliche Unabhängigkeit, diese Bestreben fordergründig mit bevorstehenden Wahlen in Verbindunmg zu bringen ist sehr sehr oberflächlich.
Die Schaffung einer ukrainischen Territorialstrktur der Orhtodoxen Kirche richtet sich eben nicht gegen Minderheiten weil sie die Glaubensausübung nicht stört.
Die Lithurgie ist identisch und niemand beabsichtigt dies zu ändern.
Wer heute in der Ukraine lebt, sollte wissen und weiß es, dass die Ukraine nicht Russland ist. Wer sich religiös so sehr der russsischen Kirche verbunden fühlt, kann das auch weiterhin ausleben. Die Bestimmungen der Umstrukturierung besagen, dass bei mehr als 15% der Gläubigen in einer bestehenden Gemeinde dieser eine geeignete Stätte zur Religionsausübung zur Verfügung zu stellen ist.
So habe ich darüber gelesen.
Wenn 2017 die russische Kirchenleitung beschließt, dass jeder Synodalbeschluss auch auf untergeordneten Ebenen in Moskau vorzulegen ist und vor Inkraftsetzung zu genehmigen ist, der muss sich nicht wundern, wenn zunehmend mehr Menschen auch in den Gemeinden das Bestreben um eine eigene ukrainische Kirche unterstützen.
Welche Rechte von Minderheiten in der ukrainischen Bevölkerung werden durch die geeinte selbstständige Kirche beschnitten?
Mehr Selbstständigkeit und weniger Post nach Moskau stört die religiöse Andacht und den Glauben an Gott?
Eine Kirche als Glaubensorganisation hat zwei wesentliche Aspekte.
Der theologische, religiöse Inhalt dieser Religion und die organisatorische Frage der Kirche als Institution mit Verantwortlichkeiten, Unterstellungen und auch (Dienst-)Aufsicht.
Für einen gläubigen Menschen sollte in erster Linie der erstgenannte Aspekt bedeutungsvoll sein.
Wenn für diese Menschen der Glaube auch eine feste Verbindung zu einem Land darstellt, hat er eine Erweiterung, die klar einen politischen Aspekt darstellt und die religiöse Ebene verlässt.
Für die Orthodoxe Kirchen überall gilt aber das Territorialprinzip, das heißt die Kirchenstrukturen folgen im wesentlichen der staatlichen Struktur.
Das ist keine Erfindung der Ukraine oder eines aktuellen Politikers in der Ukraine.
Die Bemühungen um eine eigene Territorialkirche ist so lang wie die formale Staatliche Unabhängigkeit, diese Bestreben fordergründig mit bevorstehenden Wahlen in Verbindunmg zu bringen ist sehr sehr oberflächlich.
Die Schaffung einer ukrainischen Territorialstrktur der Orhtodoxen Kirche richtet sich eben nicht gegen Minderheiten weil sie die Glaubensausübung nicht stört.
Die Lithurgie ist identisch und niemand beabsichtigt dies zu ändern.
Wer heute in der Ukraine lebt, sollte wissen und weiß es, dass die Ukraine nicht Russland ist. Wer sich religiös so sehr der russsischen Kirche verbunden fühlt, kann das auch weiterhin ausleben. Die Bestimmungen der Umstrukturierung besagen, dass bei mehr als 15% der Gläubigen in einer bestehenden Gemeinde dieser eine geeignete Stätte zur Religionsausübung zur Verfügung zu stellen ist.
So habe ich darüber gelesen.
Wenn 2017 die russische Kirchenleitung beschließt, dass jeder Synodalbeschluss auch auf untergeordneten Ebenen in Moskau vorzulegen ist und vor Inkraftsetzung zu genehmigen ist, der muss sich nicht wundern, wenn zunehmend mehr Menschen auch in den Gemeinden das Bestreben um eine eigene ukrainische Kirche unterstützen.
Welche Rechte von Minderheiten in der ukrainischen Bevölkerung werden durch die geeinte selbstständige Kirche beschnitten?
Mehr Selbstständigkeit und weniger Post nach Moskau stört die religiöse Andacht und den Glauben an Gott?
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