PolitikKrim: Wie realistisch ist eine Rückeroberung?

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Krim: Wie realistisch ist eine Rückeroberung?

#1 Beitrag von Handrij »

Russlands Invasion in der Ukraine begann schon vor 2022 - und zwar auf der Krim. Kiew will die Halbinsel zurückerobern. Doch ist das realistisch? Was Experten sagen.
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Anuleb
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Re: Krim: Wie realistisch ist eine Rückeroberung?

#2 Beitrag von Anuleb »

Man wird sehen, was passieren wird. Ich denke, wenn, dann wird die Krim ohne militärische Intervention an die Ukraine zurückgehen. Dazu bedarf es natürlich eines deutlichen Rückschlages der russischen Truppen und eines Regimewechsels im Kreml. Tritt ersteres ein, wird zweiteres immer wahrscheinlicher.

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Robert1959
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Re: Krim: Wie realistisch ist eine Rückeroberung?

#3 Beitrag von Robert1959 »

Die Krim ist gut befestigt Freiwillig gibt Russland die Krim nicht zurück, da ist ihr Flottenstützpunkt und den brauchen sie für den nächsten Krieg! Ich denke schon, dass man die Krim erobern kann, aber nicht von dort, wo er erwartet wird! Ich denke, dass man zuerst einen Keil in den Süden treibt und dann diese Gebiete befreit, um danach die Krim ohne Fein im Rücken erobern kann!

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Bernd D-UA
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Re: Krim: Wie realistisch ist eine Rückeroberung?

#4 Beitrag von Bernd D-UA »

Tatsächlich glaube ich nicht, dass die Ukrainer die Krim zurück erorbern wird, denn egal wie das militärisch weitergeht, zum Einen werden sie Russen sich dort bis zum Stahlhelm in Schützengräben einbetoniert haben und irgendwann wird wohl die zu verteidigende Fläche so klein werden, dass man die Russen nur noch mit einer Planierraupe ins Meer schieben kann, da das mit Waffengewalt nicht mehr zu schaffen sein wird.
Ich sehe da nur eine Verhandlungslösung und irgendwas werden die Russen am Ende einfordern bei Verhandlungen, die Frage dabei ist, wird es die Krim sein?
Auch kann ich mir nicht vorstellen, dass den Ukrainern gelingen wird diesen Konflikt militärisch zu lösen, einen "Endsieg" wird es nicht geben, keiner darf vergessen, am Ende stammen die Ressourcen aus dem Westen, irgendwann müssen die Staatschefs auch an "uns" denken, wo dann die Grenzlinie gezogen wird, dass wird dann die Frage sein. Die Russen wirft keiner vollständig aus dem Land, ausser die Russen lassen das zu, daran glaube ich allerdings nicht.
Es wird auf eine Verhandlungsungslösung hinauslaufen, aber die wird es vorerst nicht geben und das wiederum ist auch richtig, da haben die Ukrainer noch ein gewaltiges Wörtchen mitzureden und ich erwarte noch außergewöhnliche militärische Leistungen. Derzeit gibt es nichts zu verhandeln!

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Robert1959
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Re: Krim: Wie realistisch ist eine Rückeroberung?

#5 Beitrag von Robert1959 »

Nicht weit von mir ist die französische Maginotlinie! Auch dort war alles untertunnelt und gut ausgebaut, aber Hitler wählte einen anderen Weg, dabei kam er nach Paris und die Franzosen warteten auf den Feind und mussten sich danach ergeben ohne besiegt worden zu sein!
Die ukrainische Armee ist klug und sammelt erst einmal die westlichen Waffen, Was versprochen ist, ist noch lange nicht geliefert und vielleicht gibt es ja auch Überraschungen bei der Art von Munition, vielleicht statt 80 km, dann 300 km!
Der Westen hat viel zu lange gezögert und in der Tat konnte der Krieg auch schon zu Ende sein, wenn Scholz nicht so gebremst hätte! 2023 wird die Krim wieder ukrainisch sein! Oder wir werden nie Frieden haben!

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Anuleb
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Re: Krim: Wie realistisch ist eine Rückeroberung?

#6 Beitrag von Anuleb »

Bernd D-UA hat geschrieben: Mittwoch 22. März 2023, 09:27 .....
Es wird auf eine Verhandlungsungslösung hinauslaufen, aber die wird es vorerst nicht geben und das wiederum ist auch richtig, da haben die Ukrainer noch ein gewaltiges Wörtchen mitzureden und ich erwarte noch außergewöhnliche militärische Leistungen. Derzeit gibt es nichts zu verhandeln!
Eine Verhandlungslösung mit den Russen??? Ich denke, dass kann man getrost vergessen.

Der Krieg ist erst dann zu ende, wenn man die Russen vernichtend geschlagen, oder wenigstens einen der östlichen Oblaste (Lugansk oder Donezk) zurückerobert hat. Das würde dann immerhin die Möglichkeit bieten, dass das jetzige Regime aus dem Kreml gejagd, und durch neue, vertrauenswürdige (?) Gestalten ersetzt wird. Ansonsten kann man sich darauf einstellen, dass sich dieser Krieg noch über Jahre hinziehen wird. P weiß schließlich, dass die Unterstützung aus dem Westen irgendwann bröckeln wird, um dann seine Chance zu suchen.

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Robert1959
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Re: Krim: Wie realistisch ist eine Rückeroberung?

#7 Beitrag von Robert1959 »

Für mich ist der Krieg erst zu Ende, wenn die Ukraine in der NATO ist. Man kann Russland nicht besiegen, ohne Russland zu besetzen! Ich erwarte kein Regimewechsel in Russland, da wird nur Putin ausgetauscht gegen einen anderen Diktator! Es ist doch sehr bequem zu regieren, wenn das Volk nichts zu sagen hat. Und am Ende ist es vielleicht Lukaschenko!

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Bernd D-UA
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Re: Krim: Wie realistisch ist eine Rückeroberung?

#8 Beitrag von Bernd D-UA »

Wenn morgen Putin vom Auto überfahren wird, ist der Krieg nicht vorbei, es sitzen genügend möchtegern Despoten in Lauerstellung. Im Grunde sind die " Russen " das Problem, diese Gesellschaft schafft es nicht sich zu organisieren, nein, die wollen organisiert werden. Sie müssten für mich nicht mal Demokraten sein, nur Gut von Böse sollten sie unterscheiden können und nicht nur in die eigene Tasche wirtschaften und schauen an wem man sich als nächstes bereichern kann.
Einen vollständigen militärischen Sieg sehe ich nicht, so sehr ich in mir wünschen würde, am Ende wird verhandelt werden, die Frage ist dann, wird der Russe sich auch dauerhaft dran halten?

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Robert1959
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Re: Krim: Wie realistisch ist eine Rückeroberung?

#9 Beitrag von Robert1959 »

Schoigu sagte es treffend! Am Ende des Krieges wird der Frieden sein. Auf die Frage „wann“ verdrückte er sich! Nächstes Jahr sind Wahlen. Demokratische Alternativen gibt es nicht! Ich denke, dass es auch in Russland viele Wendehälse gibt! Es fehlt nur der Moment aktiv zu werden! Dank Scholz konnten die Russen sich ausbreiten und neue Stellungen befestigen. Die Ukraine muss bei der Offensive alles riskieren! Die Stellungen haben ein Handicap, sie sind nicht mobil und Uranmunition kann solche Stellungen knacken! Ein wichtiger Aspekt wird die Bevölkerung in den besetzten Gebiete sein!

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Awarija
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Re: Krim: Wie realistisch ist eine Rückeroberung?

#10 Beitrag von Awarija »

In der Tat - das Problem sind die "Russen" selbst.
Vielleicht weniger wegen des Mangels an demokratischen Traditionen
oder gar des Fehlens eines moralischen Kompasses.
Vielmehr ist es diese schier unglaubliche Arroganz einer vermeintlichen Weltmacht, welche sich in den Köpfen weiter Teile der Gesellschaft dort seit dem Weltkrieg festgesetzt hat.

Je irrationaler diese Idee desto gefährlicher für die Nachbarn - wir Deutschen können sicher auch ein Lied davon singen.

Genährt werden solche Verirrungen leider immer wieder durch Schübe unbegrenzter Technologietransfers aus dem Westen, zuletzt zu beobachten in den 90-ern nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion.

Sicherlich ein kapitaler Fehler wie schon beim Aufstieg und der Aufrüstung der UdSSR erst durch Deutschland dann durch die Alliierrten, jetzt wird der kommende Kalte Krieg wieder erst eine ganze Generation lang andauern und riesige volkswirtschaftliche Ressourcen weltweit verschlingen bevor ein Umdenken einsetzen kann.

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Robert1959
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Re: Krim: Wie realistisch ist eine Rückeroberung?

#11 Beitrag von Robert1959 »

Als ich in der Sowjetunion war, zeigten sie im Fernsehen viele Kriegsfilme, in denen die die sowjetischen "Helden, alleine immer 100 deutsche Soldaten ermordeten! Und am 9 Mai gab es immer eine Parade! Viele Wahrheiten wurden verschwiegen, obwohl es einmal in den 90 er Jahren, die wahre Geschichte dokumentiert wurde! Seit Putin wird auch die Geschichte zensiert! Den Menschen ist noch nicht einmal bewusst, dass die USA der Sowjetunion im Krieg geholfen hat! Ich glaube, die Sowjetunion brauchte ein nationales Ereignis, um Einigung im Vielvölkerstaat zu haben! Deshalb wird der 9 Mai gefeiert! Das wäre ein gutes Datum für die Offensive!
Ich denke, der Technologietransfer war nicht ganz verkehrt. Nun weiß man, was man verliert und kluge Menschen kennen auch die Folgen! Das große Problem ist das Korruptionssystem und dies kann man auch nicht mit einer korrupten Regierung lösen! Aber egal, wer an die Macht kommt, die Probleme sind unendlich! Das Gesundheitswesen, die Renten und Arbeitslosen Versicherung, der Mangel an Facharbeiter, gut möglicherweise kommen auch die Chinesen. Russland lebt derzeit von der Substanz, am deutlichsten zu sehen, wenn man außerhalb der Großstädte fährt!

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Bernd D-UA
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Re: Krim: Wie realistisch ist eine Rückeroberung?

#12 Beitrag von Bernd D-UA »

Mir bleibt die Hoffnung auf eine durchschlagende Frühjahrsoffensive der Ukraine, sehr sehr gerne mit erheblichen Landgewinnen inkl. Einer ohnmächtigen Fluchtbewgung der Russen. Einen Denkzettel, der die Verhandlungsbereitschaft endlich auf ein annehmbares Niveau bringt. Freier Abzug der Truppen auf russisches Staatsgebiet schwebt mir da vor. Jedenfalls denke ich laienhaft, man sollte gerade nicht Richtung Krim vorstoßen, sondern wo anders, wie ich mir erhoffe, mit den meisten Landgewinnen.

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Re: Krim: Wie realistisch ist eine Rückeroberung?

#13 Beitrag von Robert1959 »

Die Krim ist der Schlüssel für den Frieden, denn das löst 'Umwälzungen aus! Der Donbass ist teurer, denn die Industrie muss dort umstrukturiert werden, den geben die Russen später freiwillig zurück! Bis jetzt weiß man noch nicht, wie die Ukraine die Offensive macht, vielleicht als Zangenangriff!

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Bernd D-UA
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Re: Krim: Wie realistisch ist eine Rückeroberung?

#14 Beitrag von Bernd D-UA »

Bin mir da nicht sicher was grundsätzlich mehr Sinn macht, im Donbass sind einige Bodenschätze und Industrie angesiedelt, ein Atomkraftwerk gilt es zurück zu gewinnen, was dagegen bringt einem die Krim ein? Vielleicht kann mir hier jemand mal seine Einschätzung mitteilen.

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Re: Krim: Wie realistisch ist eine Rückeroberung?

#15 Beitrag von Bernd D-UA »

Selbstverständlich ist die Ukraine unteilbar, nur strategisch macht jedenfalls die Rückeroberung der Krim, vorerst wenig Sinn. Jedenfalls denke ich mir das.

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Robert1959
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Re: Krim: Wie realistisch ist eine Rückeroberung?

#16 Beitrag von Robert1959 »

Die Krim ist auch strategisch wichtig, denn von dort kommt der russische Nachschub und auch die Marine und die Luftwaffe ist dort beherbergt. So schnell kann allerdings die Krim nicht erobert werden, da müssen vorher noch Gebiete im Süden befreit werden!

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Re: Krim: Wie realistisch ist eine Rückeroberung?

#17 Beitrag von Bernd D-UA »

Ansonsten kann man sich darauf einstellen, dass sich dieser Krieg noch über Jahre hinziehen wird. P weiß schließlich, dass die Unterstützung aus dem Westen irgendwann bröckeln wird, um dann seine Chance zu suchen.

Für einen jahrelangen Krieg braucht die Ukraine, jahrelange Unterstützung und da sehe ich die Gefahr! Wenn ich mich in meinem Umfeld umschaue, lässt das "persönliche" Engagement nach, so Aussagen wie, jetzt ist Zeit für Friedenshandlungen..., auf die Fragen, welches Ergebnis soll denn erzielt werden? Wo wird die Linie gezogen werden? Mit wem soll verhandelt werden, mit Putin und Lawrow dem Gespann? Werden die Ihr Wort halten, werden die Absprachen eingehalten werden?
Auf diese Fragen geben ja die Friedensjunkies keine antworteten! Die würden jetzt die Linie ziehen und anschließend davon ausgehen, es wird alles wie zuvor, zumindest für einen selbst. Egoistisches Pack! Und die schlimmste ist Frau Wagenknecht, die will noch maximales politisches Kapital daraus ziehen.

Viels unserer Gesellschaft wird offenbar!

Grundsätzlich wird aber auch die Möglichkeit oder ggf. Der politische Wille in Frage gezogen, ob wir das Wettrüsten, z. B. die erforderliche Munition etc.
produzieren zu können erreichen werden. Ohne die USA sieht es da düster aus, aber es wurde ja politisch bisher nichts in dieser Richtung unternommen, keine Aufträge an die Rüstungsindustrie, um diese wirklich zu befähigen das Maximale zu erreichen.

Die Wahl des Präsidenten in den USA steht an, wenn das Ergebnis dort nicht passt, wird es schwer für die Ukraine...und die Europäer!

Ich wünsche mir eine außergewöhnlich erfolgreiche Offensive und dann wird man weiter sehen, ob es dann auf Sicht für die Krim reicht... steht für mich noch in den Sternen.

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Bernd D-UA
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Re: Krim: Wie realistisch ist eine Rückeroberung?

#18 Beitrag von Bernd D-UA »

Hubs, der erste Absatz sollte ein Zitat sein...

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Robert1959
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Re: Krim: Wie realistisch ist eine Rückeroberung?

#19 Beitrag von Robert1959 »

Wenn man weiß, woher Sara Wagenknecht herkommt, überrascht das nicht! Man kann im russischen System gut leben, wenn man oben steht und andere Leute verkauft! Spätestens nächstes Jahr hat Russland kein Geld mehr für den Krieg! Der Krieg hätte auch schon vorbei sein können, wenn es keinen Scholz gegeben hätte! Pistorius macht derzeit einen guten Job und mistet den Sumpf aus! Angst kann einem werden, wenn man die deutsche Umfragen zum Thema Verteidigung liest. Zu wenige sind bereit Deutschland zu verteidigen und wenn ich dann sehe, dass sich freiwillige Soldaten plötzlich den Wehrdienst verweigern, dann lauft hier vieles falsch!
Von der ukrainische Offensive hängt nun vieles ab und es wird nicht einfach werden, denn dank Scholz konnte Russland seine Stellungen ausbauen!

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Gogol_3
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Re: Krim: Wie realistisch ist eine Rückeroberung?

#20 Beitrag von Gogol_3 »

Robert1959 hat geschrieben: Samstag 8. April 2023, 13:39 Spätestens nächstes Jahr hat Russland kein Geld mehr für den Krieg!
Diese Aussage ist so realitäsnah wie die wöchentlichen Meldungen seit Februar ´22, dass den Russen die Munition, Langstreckenwaffen, Soldaten und Geräte ausgehen.
Die aktuellen Wirtschaftsdaten sprechen dagegen.
Kleine Randnotiz: Erst letzte Woche hat Japan mit dem Segen der USA damit begonnen, wieder Öl (über dem Embargo-Preis) zu kaufen.
Der Krieg hätte auch schon vorbei sein können, wenn es keinen Scholz gegeben hätte!
Sie meinen, dass eingemottetes Material oder das, was man nun kläglich aus der aktiven Truppe zusammenkratzt - früher eingesetzt einen Unterschied gemacht hätte?
Das halte ich für Wunschdenken. Allein schon der Umstand, dass Russland nur einen kleinen Bruchteil seiner regulären Armee für die SMO einsetzt und den Rest als Reserve hält oder noch in den jeweiligen Wehrdistrikten belässt, spricht Bände.
Die Ukraine wurde 8 Jahre lang mit Waffen und jeglicher Art von Unterstützng hochgepumpt - und es hat nicht gereicht. Eine handvoll heruntergewirtschaftete deutsche "Wunderwaffen" wären ein Tropfen auf den heißen Stein, egal zu welcher Zeit.
Pistorius macht derzeit einen guten Job und mistet den Sumpf aus!
Er hat beschlossenes verkünden dürfen und ersetzt die wenigen Realisten, die sich aufgrund ihres Verantwortungsgefühls verpflichtet fühlen, die Wahrheit auszusprechen. Das kann man natürlich auch als "guten Job" bezeichnen,
wenn nur noch Ja-Sager übrig - und Rationalität auf der Strecke bleiben.
Was konkret macht er denn ihrer Meinung nach gut?
Angst kann einem werden, wenn man die deutsche Umfragen zum Thema Verteidigung liest. Zu wenige sind bereit Deutschland zu verteidigen und wenn ich dann sehe, dass sich freiwillige Soldaten plötzlich den Wehrdienst verweigern, dann lauft hier vieles falsch!
Weder wird Deutschland noch die EU bedroht und angegriffen, also auch keine Verteidigung notwendig. Die EU macht aber alles nur erdenkliche, um sich selber aktiv als Kriegspartei ins Spiel zu bringen. Da halte ich dann Verteidigung für den falschen Ausdruck.
Die Bundeswehr ist in ihrem Zustand nicht in der Lage, den Auftrag Landesversteidigung zu gewährleisten - und 100 Milliärdchen werden das auch nicht ändern, zumal die ohnehin mit Masse im Komplex versickern würden.
Jäger 90, Fregatte 125, NH90, Puma, A400M - das sind ja alles Glanzleistungen an Wehrprojekten ;-)
Warum sollte die Bevölkerung ihre Haut für einen Krieg hinhalten, der nicht der ihre ist, in den die eigenen Eliten sie aber durch ihren Kurs hineintreiben?
Ich kann es kaum erwarten, all die Bellizisten wie z.B. Strack-Zimmermann an der Front zu sehen. Das passiert nur leider grundsätzlich nicht.
Ein Rätsel, warum.

Ich habe als ehemaliger Soldat nun auch meine nachträgliche Totalverweigerung eingereicht.
Einer der vielen soliden Gründe: Ich habe nicht vor, für US-Interessen meine Haut zu Markte zu tragen.
Von der ukrainische Offensive hängt nun vieles ab und es wird nicht einfach werden, denn dank Scholz konnte Russland seine Stellungen ausbauen!
Es schmerzt, mitansehen zu müssen, wie die ukrainische Regierung mit Gewalt ihren Volkssturm zusammenkratzt und die männliche Bevölkerung sinnlos an der Front verheizt, während sich die Eliten im In- wie im Ausland
schamlos bereichern.
Die Ukraine kann diesen Krieg nicht gewinnen und die Offensive wird das zeigen. Zumal für Artemiwsk wertvollste Reserven verschwendet wurden.

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Robert1959
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Re: Krim: Wie realistisch ist eine Rückeroberung?

#21 Beitrag von Robert1959 »

Da wurde ja mein Text sehr zerpflückt! Aber das schützt vor Antwort nicht!
1)Das sagten russische Oligarchen und wenn man die Goldverkäufe anschaut, um den Etat zu sichern, dann ist die Aussage schon glaubhaft!
2)Nein, Rheinmetall hätte schon die 100 Leos ausliefern können, aber Scholz verhinderte das. Die Ausbildung hätte schon beendet sein können! Aber Scholz hätte auch Munition liefern können, die viel weiter fliegen können!
3) Er strafft das Beschaffungswesen, damit die Waffen auch schneller ankommen, aber das ist nur der Anfang, da muss noch viel mehr getan werden!
4) Deutschland und die EU werden nicht angegriffen werden, das garantiert wer? Und wozu braucht man Russen Trolle? Was haben die russischen Hacker bei uns zu suchen? Man könnte auch von psychologischer Kriegsführung sprechen. Da gebe ich dir Recht, die Bundeswehr ist nicht mehr tauglich! Und diese Waffen sind alles andere als eine Glanzleistung! Wieviel würde uns Russland Zeit lassen, um unser Volk auszubilden? Selinsky war schon in Bachmut und hat seine Soldaten ausgezeichnet und Russland seine Kriegshetzer! Es ist schon schizophren, als Soldat den Waffendienst zu verweigern! Und falls sie einen Eid geleistet haben sehr verwerflich! Wo war ihr Verstand vorher?
5) Natürlich schmerzt es als Russe, wenn man einen Volkssturm aufstellen kann, während die eigene Gefängnisse schon leer sind. Gerade die Angst treibt schon jetzt die Russen in die Kriegsgefangenschaft! Die Ukraine wird gewinnen, aber im Grunde sind alles Verlierer!

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Gogol_3
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Re: Krim: Wie realistisch ist eine Rückeroberung?

#22 Beitrag von Gogol_3 »

Robert1959 hat geschrieben: Montag 10. April 2023, 01:56 Da wurde ja mein Text sehr zerpflückt! Aber das schützt vor Antwort nicht!
Wie sollte es auch, es nennt sich Diskurs!?
Das sagten russische Oligarchen und wenn man die Goldverkäufe anschaut, um den Etat zu sichern, dann ist die Aussage schon glaubhaft!
Ich bräuchte hier weitere Info, um das nachvollziehen zu können. Wer sind "russische Oligarchen" genau? Was sagen sie explizit?
Das Argument mit dem Gold würde ich mit Blick auf die Tablle Nur eingeloggte Mitglieder sehen alle Links ... (z.B. 5-Jahres-Ansicht wählen) direkt in die Tonne kloppen.
Hier ist auch eine wirklich sehr detaillierte Aufstellungen zu den Verkäufen fossiler Brennstoffe, aktuell auf den Monat. Nur eingeloggte Mitglieder sehen alle Links ...
Gleich der SMO ist der Wirtschaftskrieg ein Abnutzungskrieg und in meinen Augen steht Russland deutlich besser als EU und USA da.
2)Nein, Rheinmetall hätte schon die 100 Leos ausliefern können, aber Scholz verhinderte das. Die Ausbildung hätte schon beendet sein können! Aber Scholz hätte auch Munition liefern können, die viel weiter fliegen können!
Rheinmetall hätte keine 100 Leos ausliefern können. Dazu ist die Wehrindustrie nicht in der Lage. Die hätten aus Beständen der Bundeswehr kommen müssen.
Können Sie präzisieren, auf welche Munition für welches Waffensystem sie sich beziehen?

Ich komme aber wieder auf den originären Punkt zurück: Das sind alles keine Gamechanger.
Es ist ihnen hoffentlich auch nicht entgangen, dass alle europäischen NATO-Staaten nur Munition für ca. 1 Woche Kriegsführung dieser Intensität auf Lager haben.
Es is Ihnen hoffentlich auch nicht entgangen, dass es ca. 5 Jahre dauern wird, die entsprechenden Kapazitäten aufzubauen.
Genauso sieht es mit der Produktion von Waffensystemen aus. Russland hat von Vorneherein bedacht und hat hier eine deutlich bessere Ausgangsposition.
Das Geschwätz unserer Leitmedien zu dem Thema kann - wie zu vielen anderen Themen auch - nicht ernst nehmen.

Russland hat wahrscheinlich nicht geahnt. wie sehr die EU bereit ist, sich selbst ins Knie zu ... und diesen Krieg weiter zu führen. Als Pudel der USA bleibt wahrscheinlich nicht viel anderes übrig.
3) Er strafft das Beschaffungswesen, damit die Waffen auch schneller ankommen, aber das ist nur der Anfang, da muss noch viel mehr getan werden!
Richtig, daran ginge kein Weg vorbei - aber bis dahin ist der Käse "leider" schon gebissen. Wer mit einem Messer zu einer Schießerei kommt, dem gibt man nicht die Chance,
nochmal zurückzugehen.

Ich persönlich würde ja - wie eigentlich schon immer - präferieren, dass unsere Eliten doch bitte persönlich in ihre Kriege ziehen und mein hart erarbeitetes Steuergeld
in Bildung, Infrastruktur, Sozialwesen und Grundlagenforschung fließt.
4) Deutschland und die EU werden nicht angegriffen werden, das garantiert wer?
Logik und Verstand?!
Naja, sioe haben schon recht. Die NATO und die USA haben den Krieg angezettelt und die europäischen NATO-Staaten handeln als Kriegspartei, schon ein Wunder,
dass es bei uns nicht Licht und Wärme gibt. Ansonsten kann man aber mit Blick auf die Karte und einem Verständnis für Dimensionen klar festhalten: Das Russische Volk hat noch auf längere Zeit hinweg keinen Bedarf für fremden Raum.

Und wozu braucht man Russen Trolle? Was haben die russischen Hacker bei uns zu suchen? Man könnte auch von psychologischer Kriegsführung sprechen.
Ich erlebe die Trolle auf beiden Seiten.
Die Briten haben im GHCQ sogar offiziell eine Einheit von 1500 Mann für genau diese Themen.
Erinnern Sie sich an die Nachricht kürzlich, dass der Verfassungsschutz in Deutschland Hunderte von radikalen Online-Profilen betreibt.
Wenn Deutschland das also schon mit dem Inlandsgeheimdienst betreibt, was meinen Sie, was wir dann für Aufwand für´s Ausland bereithalten.
Ca. 23000 "PR-Berater" sind im Auftrag der USA unterwegs, weltweit das Informationsbild im Interesse der USA zu formen.
Sagt Ihnen der Begriff "Wikepedia-Wars" was?
Können Sie sich an die Enthüllungen von Snowden erinnern?

Der Westen ist führend, was Informationskrieg betrifft, es zeigt sich hier wie üblich aber die berühmte Doppelmoral - und das Sie dieses Argument auch noch anführen zeigt,
das es wirkt. Zumindest bei Ihnen.
Da gebe ich dir Recht, die Bundeswehr ist nicht mehr tauglich! Und diese Waffen sind alles andere als eine Glanzleistung!
In meinen Augen ist das bis dato sogar ein Erfolgsrezept gewesen, uns mit Masse aus allen kritischen Dingen herauszuhalten, wobei die Beteiligung am Kosovo-Krieg, die Syrien-Einsätze und Afghanistan unabwaschbare
Schandflecke sind, die Bundeswehr hätte hier verweigern müssen.

Das "Aufrüstungsprogramm" und Krieg ist eine einzige Geldumverteilung. Diesen Mechanismus sollte man unbedingt verstehen.
Diesmal aber hat man sich einen Gegner ausgesucht, an dem man sich nicht nur die Zähne ausbeißen wird - dieser "Gegner" zieht sie uns.
Wieviel würde uns Russland Zeit lassen, um unser Volk auszubilden?
"Unser Volk" will keinen Krieg. Die Umfragen sind eindeutig. Sie scheinen welchen zu wollen. Sie können sich jederzeit frewillig in der Ukraine melden. Die nehmen jeden und alles.
Selinsky war schon in Bachmut und hat seine Soldaten ausgezeichnet und Russland seine Kriegshetzer!
Diese Aussage muss ich nicht verstehen, ich gehe ihre plumpe Abwertung und Hetze aber nicht mit.
Zelensky schickt seine Bevölkerung skrupellos in den Tod. Gegen Ende hat man in Stalingrad übrigens auch Kistenweise eiserne Kreuze eingeflogen.
Hat viel gebracht, hat es - und die Analogie ist auch in anderen Bereichen meiner Meinung nach nicht fehl.
Es ist schon schizophren, als Soldat den Waffendienst zu verweigern! Und falls sie einen Eid geleistet haben sehr verwerflich! Wo war ihr Verstand vorher?
Kein bisschen. Die Bundeswehr sieht sich u.a. in der Tradition von Stauffenberg: Der Soldat hat seinem Gewissen zu folgen und Befehle die gegen das Grundrecht, Völkerrecht, Genfer Konventionen und die UN-Charta verstoßen zu verweigern.
Viel zu wenige trauen sich das - und die die es sich getraut haben - z.B. den völkerrechtswidrigen Einsatz "Operation Allied Force" ohne UN-Mandat zu recht verweigert haben - an all jenen wurden immer Exempel statuiert.
Es ist nämlich nur leeres Gerede. Als parlamentarische Armee müsste die Armee dem Parlament den Gehorsam verweigern, wenn dieses über die Stränge schlägt.
Sie haben es ja aber auch schön mit
Pistorius macht derzeit einen guten Job und mistet den Sumpf aus!
selbst erkannt: Der Sumpf, der die Gesetzesbrüche nicht mitmachen möchte, der wird ausgemistet.
5) Natürlich schmerzt es als Russe, wenn man einen Volkssturm aufstellen kann, während die eigene Gefängnisse schon leer sind. Gerade die Angst treibt schon jetzt die Russen in die Kriegsgefangenschaft!
Ich befürchte fast, Sie glauben das was sie da schreiben wirklich und selektive Wahrnehmung kommt noch obenauf. Die Ukraine treibt mit Kettenhunden wirklich alles von 16-60 zusammen, was sie noch zusammenkratzen kann. Das ist als Analogie Deutschland Mitte ´44.
Die Lebensdauer eines solchen Volkssturms in Artemiwsk liegt bei ca. 4 Stunden, wenn man - zugegeben nicht gesicherten - Quellen glauben darf.
Russland dagegen hat erst eine Mobilisierung hinter sich, d.h. sie haben damit ausschließlich ehemalige Militärs und Reservisten eingezogen - und jetzt kommt auch noch ein weiteres Detail - diese Reserven sind noch nicht einmal an der Front eingesetzt.
Ich hoffe Sie verstehen, was das impliziert.

Die Ukraine wird gewinnen, aber im Grunde sind alles Verlierer!
Sie machen sich da leider etwas vor. Die Ukraine ist militärisch erledigt - und daran wird - abgesehen von einem atomaren Krieg, den keiner überleben kann - nicht zu ändern sein, nicht einmal ein (unrealistischer) direkter Einstieg der NATO in den Krieg.
Die Ukraine und Europa sind die größten Verlierer. Gerade bei Letzeren halte ich das zudem für gewollt und nicht für irgendein "trauriges Schicksal", das keiner ahnen konnte.
Russland hat Zeit und es wird diesen Krieg der Abnutzung zu seinen Gunsten so lange weiterführen, wie nötig. Reden wir diesbezüglich einfach mal im Oktober 2023 weiter.
Da sollte eine Tendenz sehr klar erkennbar sein.
Russland hatte bis vor kurzem versucht, für alle westlichen Parteien eine Exit-Strategie mit so geringem Gesichtsverlust wie möglich offen zu lassen. Das haben Sie nun offiziell abgekündigt.
Die Handschuhe sind ausgezogen. Rußland wird nun ohne Rücksicht auf westliche Befindlichkeiten handeln, weil es erkannt hat, das es vergebene Liebesmühe war und ist, weil der Westen gar nicht zum Dialog bereit ist.
Wir werden das alles ausbaden - und das auch noch mit der schlechtesten Regierung aller Zeiten und der schon in Vorbereitung stehenden Nachgolgeregierung unter einem Bundeskanzler zu Blackrocks Gnaden.

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Anuleb
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Re: Krim: Wie realistisch ist eine Rückeroberung?

#23 Beitrag von Anuleb »

Ach, Gogol, wären die Russen wirklich so stark, wie sie es in deinen Augen sind, dann hätten sie die Ukraine schon längst überrollt. Und das schon kurz nach ihrem unsäglichen Angriff, als es allenfalls rudimentäre Unterstützung durch den Westen gegeben hatte. Nur, Russland ist eben alles, nur keine Weltmacht, sondern eher sowas wie Obervolta mit Nuklearwaffen. Das merkt man auch daran, dass die Mobilisierungswellen in Russland ganz hervorragend geklappt haben. Die Bevölkerung hat in Scharen das Land verlassen. Und dabei sind nicht irgendwelche Leute weggelaufen, sondern vorzugsweisen die jungen Männer und Frauen, also die Zukunft des Landes. Zurückgeblieben sind die unqualifizierten, weniger reichen, welche aber ebenfalls kein Interesse daran haben, sich in der Ukraine verheizen zu lassen. Die Anzahl der desertierten, russischen Soldaten, welche in der Ukraine kapituliert haben, soll bemerkenswert hoch sein.

Allerdings befürchte ich, dass die Ukraine ebenfalls Personalprobleme hat, um genügend Truppen für eine erfolgreiche Gegenoffensive zusammen zu stellen. Dazu kommt natürlich, dass Russland nun genügend Zeit hatte, um die eroberten und besetzten Landstriche ausreichend und genügend zu befestigen, um es den Ukrainern ordentlich schwer zu machen. Ich setze trotzdem darauf, dass es den Ukrainern gelingen wird, entweder bis ans asowsche Meer vorzustoßen, oder zumindestens den Oblast Lugansk oder Donezk wieder komplett zurück zu erobern. Beides dürfte die politische Führung im Kreml vor ernsthafte Probleme stellen.

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Robert1959
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Re: Krim: Wie realistisch ist eine Rückeroberung?

#24 Beitrag von Robert1959 »

zu Gogol! Ich habe nicht immer Zeit mich in diesem Forum ausführlich zu beschäftigen! Deshalb kommt jetzt nur eine Kurzzusammenfassung! Der russische Oligarch kam aus der Ölbranche und hat schon Fachkenntnisse, vielleicht wurde er zwischenzeitlich aus dem Fenster geworfen, wer weiß! 4 von 112 Tonnen Gold verkauft hört sich nicht besonders viel an, aber monatlich ist es schon beachtlich, der Nachteil ist der Goldpreis sinkt! Aber nun macht er den Lukaschenko in Peking! Die Meinung, dass Russland besser im Abnutzungskrieg aufgestellt ist als EU und USA; das lasse ich so stehen, das sollen sie ruhig glauben! Rheinmetall hatte mehr als 100 Leo 1 Panzer fertig im Hof stehen!
Panzer alleine sind noch keine Gamechanger, das Zusammenspiel macht es. Die Himars kann man auch mit anderer Munition schießen! Schön, dass du zugibst, dass Russland sich dem Krieg besser vorbereitet hat, dann wirst du sicherlich wissen, wer hier Verursacher ist! Unsere Elite ist das Volk, im Gegensatz zu Russland! So – haben wir den Gegner ausgesucht? Was für eine Wahl, es stand ja nur Russland zur Verfügung! Ehre in Russland und Ehre in Europa sind wohl verschieden! Am besten gefielen mir noch die „Helden der Arbeit“.-Zur Mobilisierung kann ich nur sagen, dass du den Originalton von Putin zitierst, die Wirklichkeit sieht anders aus!
Ich darf nicht in der Ukraine kämpfen, da ich auf Deutschland vereidigt bin, aber wenn sie kommen, dann bin ich bereit zu kämpfen, obwohl ich das ukrainische Alter schon längst überschritten habe! Ich will auch keinen Krieg, aber wenn nötig, dann muss es sein! Beim Rest sehe ich keine Übereinstimmung!
Fazit Gogol als Schriftsteller gefällt mir besser!

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Gogol_3
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Re: Krim: Wie realistisch ist eine Rückeroberung?

#25 Beitrag von Gogol_3 »

Anuleb hat geschrieben: Montag 10. April 2023, 19:33
Robert1959 hat geschrieben: Montag 10. April 2023, 22:00
Meine Herren, ich mache einfach folgenden Vorschlag: Ich schreibe Sie unter diesem Post einfach nochmal Ende 2023 an. Die neue Realität wird das beste Argument entweder für Sie oder für mich sein.
Meine Prognose: Russland wird dann besser dastehen, als die Ukraine und der Westen, wenn man das heutige Datum als Ausgangspunkt nimmt. Ich habe mir schon einen Termin eingestellt ;-)

Ich habe hier noch ein bisschen spannende Lektüre, vielleicht interessiert sie ein anderer Blickwinkel ja - ich lese mir ja prinzipiell alles durch, was ich so in die Finger kriege.
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Bernd D-UA
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Re: Krim: Wie realistisch ist eine Rückeroberung?

#26 Beitrag von Bernd D-UA »

Lieber Gogol, im Grunde ist es einfach, Du bist auf Dein Heimatland, in meinem Fall mein Vaterland, vereidigt. Wenn Du nicht gerade eine Strumpfhose bei der Vereidigung getragen hast, dann wüsstest Du wahrscheinlich, dass Du Dich von diesem Land abgewendet hast, dass Du gelobt hast zu verteidigen, Feinde von Innen wie von Außen, diesen Eid nimmt man nicht zurück oder legt diesen ab. Das ist eine Frage der Ehre! Ehrlos über die Amerikaner jammern, ..., dann solltest Du dieses wunderschöne Land gegen diese verteidigen, oder nicht?
Wer seine Heimat liebt, der benötigt keinen Eid, ein solches Land benötigt ganz bestimmt keine Eidbrecher wie Dich!

Aber ich denke mir, Du gibst hier nur vor jemand zu sein der Du nicht bist!

Die Russen führen einen Angriffskrieg, manch einer sagt auch Spezialopertion dazu, gegen die Ukraine. Sie wurden weder eingeladen oder dazu aufgefordert dies zu tun und sollten sich dorthin zurückziehen wo sie hergekommen sind und da hast Du vollkommen Recht, dort wo die verdammten Kriegstreiber hergekommen sind, haben sie mehr als Platz genug!
Falls es Dir entgangen ist, weder die USA, die EU noch die Nato hatte dazu aufgefordert, also gestehe es hier einmal ein, die Russen sind die Angreifer und sollten sich vermissen. Dann muss auch niemand noch weiter sinnlos Munition verfallen. Oder werden die Ukrainer die abziehenden Russen noch in Russland heimsuchen?

Seit wann gibt es eine "westliche " Nato? Da waren dann auch noch die Kanadier... und dann wohl noch Australien und noch so ein paar "Noname" Staaten" dazu, die ja irgendwie auch ein Wörtchen mitzureden haben und völlig nebenbei als bündnisfreie Staaten ebenso eine Meinung zu dem Thema haben!

Das ewige Relativieren, USA, NATO, EU...die Nazis in der Ukraine..., rede es nur den Russen schön.

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Re: Krim: Wie realistisch ist eine Rückeroberung?

#27 Beitrag von Gogol_3 »

Bernd D-UA hat geschrieben: Montag 10. April 2023, 23:40
Verehrter Bernd,

Dinge sind nur für die Leute „im Grunde einfach“, die nicht über ein „Schwarz-weiss-denken“ heraus kommen.
Ich finde es löblich, wenn Sie für die Ränkespiele westlichen Eliten ihren Kopf hinhalten wollen.
Ich dagegen nehme meine frühere Verpflichtung sogar sehr ernst, ich hatte Grundgesetz, UN-Charta, … schon erwähnt und MUSS deswegen in dieser konkreten Frage sogar verweigern. So müsste es auch die Bundeswehr.
Ich vermute, Bernd ist der Typ Mensch der sogar denkt, wir lebten in einer Demokratie.

Ich bin amüsiert über den von Ihnen verwendeten Pathos „Ehre“. Also wir, der Wertewesten, wir haben keine, außer die Werte Geld und Macht.
Zudem: Wenn Ehre voraussetzt, das Hirn auszuschalten, dann hätte ich kein Problem damit, keine zu besitzen.
Ich muss mir zum Glück meiner Integrität wegen keine Sorgen machen, ich bin aber gerührt, weil Sie sich welche darüber machen.
Seit wann gibt es eine "westliche " Nato? Da waren dann auch noch die Kanadier... und dann wohl noch Australien und noch so ein paar "Noname" Staaten" dazu, die ja irgendwie auch ein Wörtchen mitzureden haben und völlig nebenbei als bündnisfreie Staaten ebenso eine Meinung zu dem Thema haben!
Die Definition „Westen“ inkludiert Kanada und Australien. Bitte bleiben sie sachlich – Bildung schadet nie: Nur eingeloggte Mitglieder sehen alle Links ...
Die Masse der Staaten außerhalb des "Wertewestens" folgen, was die Ukraine betrifft, nicht seiner Meinung.
Die Russen führen einen Angriffskrieg, manch einer sagt auch Spezialopertion dazu, gegen die Ukraine. Sie wurden weder eingeladen oder dazu aufgefordert dies zu tun und sollten sich dorthin zurückziehen wo sie hergekommen sind und da hast Du vollkommen Recht, dort wo die verdammten Kriegstreiber hergekommen sind, haben sie mehr als Platz genug!
Falls es Dir entgangen ist, weder die USA, die EU noch die Nato hatte dazu aufgefordert, also gestehe es hier einmal ein, die Russen sind die Angreifer und sollten sich vermissen. Dann muss auch niemand noch weiter sinnlos Munition verfallen. Oder werden die Ukrainer die abziehenden Russen noch in Russland heimsuchen?
Dieser Teil ihres Schreibens ist leider insgesamt für mich so wirr, dass ich nicht folgen kann.
Das ewige Relativieren, USA, NATO, EU...die Nazis in der Ukraine..., rede es nur den Russen schön.
Puuh – das Fass „Relativeren“ sollten Sie nicht aufmachen. Da sieht es nicht gut aus für USA und NATO.

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Awarija
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Re: Krim: Wie realistisch ist eine Rückeroberung?

#28 Beitrag von Awarija »

Lieber Herr Gogol,

ich bin fasziniert von Ihrem geschlossenen Weltbild,
aber kann es sein daß Sie sich hier in dieses Forum
etwas verirrt haben ?

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Gogol_3
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Re: Krim: Wie realistisch ist eine Rückeroberung?

#29 Beitrag von Gogol_3 »

Awarija hat geschrieben: Dienstag 11. April 2023, 01:09 Lieber Herr Gogol,
ich bin fasziniert von Ihrem geschlossenen Weltbild,
Werter Awarija,

da ich ihre Definiton was ein geschlossenes Weltbild umfasst und ihre Annahmen zu meinem nicht kenne, kann ich aus diesem Satz nur für mich mitnehmen, dass Sie fasziniert sind.
Ich hoffe es geht Ihnen dabei gut.
aber kann es sein daß Sie sich hier in dieses Forum etwas verirrt haben ?
Ihrer Frage entnehme ich als "Zwischen-den-Zeilen-Leser", dass zumindest Sie das so zu sehen scheinen.
Gibt es irgendwo eine FAQ, wo man die Schablone nachlesen kann, um als Nichtverirrter zu gelten, damit ich beurteilen kann, ob ich mich etwas verirret habe? Ich habe jedenfalls keine gefunden.

Vielen Dank im Voraus für ihre Unterstützung!

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Awarija
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Re: Krim: Wie realistisch ist eine Rückeroberung?

#30 Beitrag von Awarija »

Aha, eine "Schablone" brauchen Sie also.
Einen etwas drolligen Ausdruck verwenden Sie da,
oder schimmert da etwa Ihre wahre Muttersprache durch Nikolai Wassiljewitsch ?

Vielleicht sollten Sie einfach mal etwas früher zu Bett gehen
bzw. sich um einen Platz in der Tagschicht Ihrer Trollfabrik bemühen
damit Sie Ihre angekündigte Wiederkehr im Oktober
hier auch wieder gut erholt antreten können.

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Re: Krim: Wie realistisch ist eine Rückeroberung?

#31 Beitrag von Gogol_3 »

Awarija hat geschrieben: Dienstag 11. April 2023, 09:18 Aha, eine "Schablone" brauchen Sie also.
Einen etwas drolligen Ausdruck verwenden Sie da,
oder schimmert da etwa Ihre wahre Muttersprache durch Nikolai Wassiljewitsch ?

Vielleicht sollten Sie einfach mal etwas früher zu Bett gehen
bzw. sich um einen Platz in der Tagschicht Ihrer Trollfabrik bemühen
damit Sie Ihre angekündigte Wiederkehr im Oktober
hier auch wieder gut erholt antreten können.
Kommt da noch ein Argument oder eine Antwort auf meine Fragen zu ihrem Post, oder war das tatsächlich alles, nach dem Schema "nicht das Argument sondern den Argumentierenden angreifen?
Ich halte das was Sie da machen für keinen guten Stil und vermisse einen Mehrwert.

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Frank
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Re: Krim: Wie realistisch ist eine Rückeroberung?

#32 Beitrag von Frank »

Gogol_3 hat geschrieben: Samstag 8. April 2023, 23:36...
Die aktuellen Wirtschaftsdaten sprechen dagegen. ...
... darum geht es dem Rubel auch so "toll" ...

Dein restlichen Schwachsinn habe ich nur überflogen.
Du blabberst doch nur irgendwelche Medien nach welche ich nicht konsumiere und denen ich in weiten Teilen den Wahrheitsgehalt abspreche.

Was suchst du Russentroll eigentlich hier im Forum? Langeweile?

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Awarija
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Re: Krim: Wie realistisch ist eine Rückeroberung?

#33 Beitrag von Awarija »

Guten Stil und Mehrwert ;)
Verschrecke ihn mal nicht, schließlich soll er uns im Oktober noch mit seiner Pointe amüsieren.

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Bernd D-UA
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Re: Krim: Wie realistisch ist eine Rückeroberung?

#34 Beitrag von Bernd D-UA »

Na lieber gogol, wir verstehen nur was wir wollen? Meine Ausführungen haben bei Dir keinen Anklang gefunden. Das dachte ich mir schon.
Selbstverständlich hast Du nicht erkannt, dass ich Deine ganz besondere Ehre meine und Du redest Dich wieder raus, einen Eid geschworen, angeblich, und sich jetzt herauswinden wollen? Ehrlos und jämmerlich ist das, das würde Dir wahrscheinlich sogar Putler ins Gebetbuch schreiben!
Einen Eid legt man nicht ab, wenn man der Meinung ist, man richtet sich danach wenn es einem persönlich angenehm ist.
Und ganz bestimmt bist Du der allerletzte den wir fragen werden, wann und wo die Bundeswehr ihrer Verpflichtung nachgeht, Dein persönlicher Wertekompass spielt dabei keine Rolle. Nimm Dich einfach weniger wichtig, Du bist nicht derjenige auf den es ankommt.

In unserem Land, da haben wir Verfassungsorgane, wir haben s.g. Volksvertreter, Politiker und unter anderem sind diese damit beauftragt die Geschäfte dieses Landes zu führen, ganz im speziellen die Bundesregierung. Die Regierungsparteien bilden nun einmal die Mehrheit der Wähler ab und daher geht es da lang wo die Mehrheit es nun eben mal will, ganz einfach erklärt. Daher sind diese Herrschaften dafür zuständig wo die Reise hingeht und ganz bestimmt nicht Du. Den Oberbefehl muss ich Dir also hiermit entziehen. Sollte Dich allerdings ein Vorgesetzter dazu anleiten, befehlen, dann darfst Du sehr gerne den Befehl verweigern, ......, NEIN, Du musst den Befehl verweigern. Soweit verstanden? Und den Rest erspare mir, Eidbrecher und ehrloser Russentroll.

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Re: Krim: Wie realistisch ist eine Rückeroberung?

#35 Beitrag von Bernd D-UA »

Sorry da fehlt nun doch was...
Sollte ein Vorgesetzter befehlen einen Zivilisten zu erschießen, dann musst Du den Befehl verweigern.... (alles Weitere steht oben)

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Awarija
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Re: Krim: Wie realistisch ist eine Rückeroberung?

#36 Beitrag von Awarija »

Wir wissen doch garnicht bei welcher Armee der Welt er seinen angeblichen Eid geschworen hat...

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Gogol_3
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Re: Krim: Wie realistisch ist eine Rückeroberung?

#37 Beitrag von Gogol_3 »

Frank hat geschrieben: Dienstag 11. April 2023, 13:46
Was suchst du Russentroll eigentlich hier im Forum? Langeweile?
... darum geht es dem Rubel auch so "toll" ...
Eine Möglichkeit wäre ja vielleicht: Ich versuche anderen Leuten zu helfen, weg vom Wunschdenken hin zur Ratio zu kommen...
1. Nur eingeloggte Mitglieder sehen alle Links ...
2. Wer sich mit russischer Fiskalpolitik auskennt, der weiß z.B., das wenn ein Außenhandelsdefizit erkennbar wird, der Rubel absichtlich abgewertet wird.

Interessant auch ihre allgemein übliche Technik der Diffamierung, ohne Argumente.
Wer die Leitmeinung bezüglich der Ukraine nicht teilt, ist ein Russentroll.
Wer die "Fakten" bezüglich der Impfung angezweifelt hat, war ein Aluhut, Schwurbler, Querdenker, Covidiot
Wer staatliches Handeln bei gewissen Themen kritisch hinterfragt oder Mustererkennung anwendet ist ein Verschwörungstheoretiker
- und Nazi, Antisemit... ist man dann auch gleich on top bei allen 3en.

Mehr haben Sie nicht?
Die Agressivität hier ist bezeichnend. Sie kommt nicht von mir.
Gogol_3 hat geschrieben: Samstag 8. April 2023, 23:36...
Die aktuellen Wirtschaftsdaten sprechen dagegen. ...
Dein restlichen Schwachsinn habe ich nur überflogen.
Du blabberst doch nur irgendwelche Medien nach welche ich nicht konsumiere und denen ich in weiten Teilen den Wahrheitsgehalt abspreche.?
Wie der o.a. angeführte Link vielleicht zeigt - der Schwachsinn ist nicht bei mir zur verorten.
Zuletzt geändert von Gogol_3 am Mittwoch 12. April 2023, 09:08, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Krim: Wie realistisch ist eine Rückeroberung?

#38 Beitrag von Gogol_3 »

Bernd D-UA hat geschrieben: Dienstag 11. April 2023, 22:09 Na lieber gogol, wir verstehen nur was wir wollen? Meine Ausführungen haben bei Dir keinen Anklang gefunden. Das dachte ich mir schon.
Selbstverständlich hast Du nicht erkannt, dass ich Deine ganz besondere Ehre meine und Du redest Dich wieder raus, einen Eid geschworen, angeblich, und sich jetzt herauswinden wollen? Ehrlos und jämmerlich ist das, das würde Dir wahrscheinlich sogar Putler ins Gebetbuch schreiben!
Einen Eid legt man nicht ab, wenn man der Meinung ist, man richtet sich danach wenn es einem persönlich angenehm ist.
Und ganz bestimmt bist Du der allerletzte den wir fragen werden, wann und wo die Bundeswehr ihrer Verpflichtung nachgeht, Dein persönlicher Wertekompass spielt dabei keine Rolle. Nimm Dich einfach weniger wichtig, Du bist nicht derjenige auf den es ankommt.

In unserem Land, da haben wir Verfassungsorgane, wir haben s.g. Volksvertreter, Politiker und unter anderem sind diese damit beauftragt die Geschäfte dieses Landes zu führen, ganz im speziellen die Bundesregierung. Die Regierungsparteien bilden nun einmal die Mehrheit der Wähler ab und daher geht es da lang wo die Mehrheit es nun eben mal will, ganz einfach erklärt. Daher sind diese Herrschaften dafür zuständig wo die Reise hingeht und ganz bestimmt nicht Du. Den Oberbefehl muss ich Dir also hiermit entziehen. Sollte Dich allerdings ein Vorgesetzter dazu anleiten, befehlen, dann darfst Du sehr gerne den Befehl verweigern, ......, NEIN, Du musst den Befehl verweigern. Soweit verstanden? Und den Rest erspare mir, Eidbrecher und ehrloser Russentroll.
Hehe, soweit ist das Niveau also schon gediehen. "ehrloser Russentroll" - made my day - äh ich meine natürlich: Ich bin bis ins Mark erschüttert und getroffen.
Ich würde mich sehr für Sie freuen, wenn jemand sie ernst nimmt.

Ich denke ich bin deutlich besser als Sie informiert, wann ein Befehl Anspruch auf Gehorsam hat, aber das ist nur eine Randnotiz, es geht hier tatsächlich nicht um mich,
sie haben meine beiläufige Bemerkung so aufgeblasen und mir ihre ebenfalls subjektive Sichtweise in unhöflichem Duktus aufgedrängt.



An Sie und den Rest: Wollen wir die Konversation nicht bis Ende ´23 vertagen - wenn ich mir ihre Beiträge ansehe, kommt doch ohne Anfeindungen ohnehin nichts weiter - das hat doch für alle Beteiligten insgesamt keinen Mehrwert!?

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Frank
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Re: Krim: Wie realistisch ist eine Rückeroberung?

#39 Beitrag von Frank »

Es gibt vll. Leute die haben keine Lust einen lästigen Russentroll zu füttern.
Hast wohl keine Freunde sonst? Suche dir andere du Depp

Nachricht von Moderator Handrij

Frank wurde für diese Beleidigung verwarnt.

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Gogol_3
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Re: Krim: Wie realistisch ist eine Rückeroberung?

#40 Beitrag von Gogol_3 »

Frank hat geschrieben: Mittwoch 12. April 2023, 10:53 Es gibt vll. Leute die haben keine Lust einen lästigen Russentroll zu füttern.
Hast wohl keine Freunde sonst? Suche dir andere du Depp
Tja, im Gegensatz zu Ihnen verliere ich "Russentroll-Depp" nicht die Umgangsformen und damit Beherrschung, wenn andere nicht meiner Meinung sind.
Die unsachlichen Reaktionen sind schon bezeichnend - auch, dass Sie gar nicht auf die Argumente als Antwort auf ihren letzten Post eingehen. Das ist ja z.B. der IWF, der die Behauptung aufstellt und nicht ich.
Wenn Sie denken, dass diese Art Sie irgendwie im Leben weiterbringt, dann kann man nur hoffen, dass ihr Plan auch aufgeht,
sonst gäbe es am Ende vielleicht ein unschönes Erwachen mit sich selber.

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Re: Krim: Wie realistisch ist eine Rückeroberung?

#41 Beitrag von Obm100 »

Gogol_3, Sie schreiben: "Das halte ich für Wunschdenken. Allein schon der Umstand, dass Russland nur einen kleinen Bruchteil seiner regulären Armee für die SMO einsetzt und den Rest als Reserve hält oder noch in den jeweiligen Wehrdistrikten belässt, spricht Bände.
Die Ukraine wurde 8 Jahre lang mit Waffen und jeglicher Art von Unterstützng hochgepumpt - und es hat nicht gereicht. Eine handvoll heruntergewirtschaftete deutsche "Wunderwaffen" wären ein Tropfen auf den heißen Stein, egal zu welcher Zeit."

Warum wird in Russland dann mobilisiert, wenn das nur ein Bruchteil der Armee darstellt? Und warum muss man private Truppenverbände wie die "Wagner-Söldner" anstellen, die sogar in Gefängnissen rekrutieren? Vermutlich weil niemand sonst für den Verein kämpfen will, oder sie zahlen einfach schlecht. Russland wurde extrem überschätzt und die Sanktionen wirken langsam aber stetig. In Moskau gibt es jetzt schon nicht mehr alles wie zuvor zu Kaufen und Geldtransfers sind extrem schwierig. Viele Branchen sind bankrott. Meine Frau, Ukrainerin, hat Verwandte in Moskau. Sie klagen ab und an schon am Telefon...

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Gogol_3
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Re: Krim: Wie realistisch ist eine Rückeroberung?

#42 Beitrag von Gogol_3 »

Obm100 hat geschrieben: Mittwoch 12. April 2023, 12:19 Warum wird in Russland dann mobilisiert, wenn das nur ein Bruchteil der Armee darstellt? Und warum muss man private Truppenverbände wie die "Wagner-Söldner" anstellen, die sogar in Gefängnissen rekrutieren? Vermutlich weil niemand sonst für den Verein kämpfen will, oder sie zahlen einfach schlecht. Russland wurde extrem überschätzt und die Sanktionen wirken langsam aber stetig. In Moskau gibt es jetzt schon nicht mehr alles wie zuvor zu Kaufen und Geldtransfers sind extrem schwierig. Viele Branchen sind bankrott. Meine Frau, Ukrainerin, hat Verwandte in Moskau. Sie klagen ab und an schon am Telefon...
Sie schreiben "Viele Branchen sind kaputt". Könnten Sie bitte welche benennen, vielleicht auch belegbare Zahlen dazu?
Ich habe mehrere ausländische, aktuelle Berichte gesehen, die in Moskau unterwegs waren - eine Güterknappheit war dort nicht zu verzeichnen. Meinen Sie spezifische Luxusgüter, oder was gibt es nicht mehr zu kaufen?
Was genau klagen die Verwandten in Moskau denn? Schlechtes Wetter oder Karma... ? Bitte hier etwas mehr Info und weniger vage.

Zu ihrer Frage:

Mobilisierung:
Das hat in meinen Augen mehrere, leicht nachvollziehbare Gründe.
Russland kämpft gegen die (im Moment überschaubaren) Produktionskapazitäten der kompletten NATO. Man hat auch ALLES an ehemaligem Sowjet-Wehrmaterial aus aller Herren Länder zusammengekratzt, was es gab.
Das ist nun alles kaputt, darum darf/muss ja nun auch westliches Material herhalten. Das wird auch kaputt enden.
Auch personell tummeln sich Tausende an Söldnern in der Ukraine herum, der Großteil soll aus Polen kommen. So gesehen führt die NATO über den Ukraine-Proxy einen totalen Krieg gegen Russland.

Russland verschafft sich mit der Mobilisierung einerseits Spielraum, ohne die anderen militärischen Distrikte zu schröpfen. Andererseits wäre es auch naiv und leichtsinnig, bei der Unberechenbarkeit des Westens so weiter zu machen wie bisher.
Der Westen hat ja nun klar artikuliert, dass Russland zerschlagen werden müsse. Ich halte die Mobilisierungsanstrengung sogar für ziemlich moderat. Es ist ja eine Mobilisieung von Reservisten, wohlgemerkt - und hier die "erste Welle", das Potential ist in diesem Bereich bei weitem nicht ausgeschöpft.
Die Mobilisierung verlief auch "nicht schlecht", wie gerne bei uns in den Leitmedien dargestellt wurde. Es gab auf jeden Fall "Landflucht" - die russische Regierung scheint hier aber vom Kurs und den Maßnahmen her bei weitem nicht so streng vorgegangen zu sein, wie sie könnte.

Anders dagegen die Zwangsrekrutierung in der Ukraine. Wenn man schon darauf angewiesen ist, gewaltsam alles männliche, was nicht bei 3 auf dem Baum ist zwangszurekrutieren und die Kettenhunde im Hinterland hat,
um die aussichtlose Lage im Schützengrabendie schmackhafter als die latente Drohung der Erschießung als Deserteur zu machen.
Hier auch als Gegenbeispiel der Umgang mit ukrainischen Männern, die sich der Rekrutierung ins Ausland entziehen wollen. Alle europäischen Nachbarstaaten sorgen dafür, dass die schön an der Grenze an die Ukraine übergeben werden.
Ich habe auch gelesen, dass in Planung ist, die männlichen erfolgreich Geflüchteten innerhalb Europas zurückzuführen - das ist aber nicht gesichert. Man kann aber davon ausgehen, dass die männlichen Angehörigen der ukrainischen Eliten unangetastet weiterhin
schön ein Leben in Saus und Braus im Ausland führen. Wie war das nochmal mit Melnyks Sohn als Student in Berlin? Melnyk könnte sich selber ja auch mal ein Gewehr schnappen ;-) Er würde sicher alleine für einen kilometerbreiten Frontdurchbruch in die Tiefe sorgen.

Ich habe die Aufstellung mal gesehen, auf was für eine Basis sowohl Russland als auch die Ukraine zurückgreifen können, wenn beide Seiten auf´s Äußerste gingen, was Mobilierung wehrfähiger Männer betrifft - ich habe die genauen Zahlen nicht mehr im Kopf - aber da sieht es ganz schlecht für die Ukraine aus, zumal
die Ukraine ja schon ganz nahe am Benchmark für "auf´s Äußerste gehen" angelangt ist.

Zum Einsatz von Wagner und deren Rekrutierung. Man liest so viel. Einerseits ist es eine probate Maßnahme, um die Einheiten der regulären Armee weiterhin in Reserve halten zu können. Es sind ja u.a. auch die enormen Reserven in der Hinterhand, die die NATO nicht auf blöde Gedanken kommen lassen.
Andererseits kann man die Erfolge der Wagner-Truppen nicht von der Hand weisen, auch wenn die Anzahl der schwarzen Säcke ziemlich intransparent ist. Mir ist die Konstellation von Wagner und deren Status innerhalb Russlands ohnehin nicht ganz klar, auch die Rolle die Prighozin spielt oder spielen darf/soll.
Soweit ich gelesen habe ist die Rekrutierung aus den Gefängnissen beendet - und es wurde auch nur eine bestimmte Range an Straftätern - also abhängig von der Straftat - in Betracht gezogen, so zumindest mein Wissensstand, die Ukraine hat aber nicht anders gehandelt.
Da sind auch richtig üble Leute rausgekommen, ich sage nur Torpedo.

Zur ökonomischen Seite:
Ich kann hier nur wiederholen, was ich oben schon geschrieben habe: Sowohl die USA als auch die EU sind ökonomisch deutlich härter betroffen, aber klar trifft es auch die russische Seite.
Die USA haben 33 (deutsche) Billionen Staatsschulden - und die Herrschaft des Petro-Dollars bröckelt - das bekommen Sie ja sicherlich auch mit.
Gleichzeitig ist die wirtschaftliche Lage in den USA für einen großen Prozentsatz der Bevölkerung - nicht erst seit Corona - verheerend. Das Finanzsystem der westlichen Welt steuert insgesamt auf einen Crash hin,
die neue "Bankenkrise" zeigt ja, wie labil die ganze Sache ist - die "müssen" ja nun auch in den USA von Steuergeldern gerettet werden. Ein Schelm, wer Böses denkt, Gewinne privatisieren, Verluste.... aber das ist ein anderes Thema.
In der EU und die EU selber bröckelt auch an allen Fronten. Dauerhaft schamlose Vermögensumverteilung von unten nach oben und antidemokratische Durchherrschaft unter dem Deckmantel einer angeblichen Mitbestimmung können ja auch nicht gut gehen.

Russland ist wesentlich autarker, was die Wirtschaft und Rohstoffe betrifft, es hat eine sehr geringe Staatsverschuldung - und der Umstand, dass die Unterstützung Chinas garantiert ist, weil China genau weiß, dass es als nächstes dran wäre, wenn Russland fällt...
Gleichzeitig sieht man am kräftigen Aufwind von BRICS, der Entwicklung im Nahen Osten, dass immer mehr Staaten keine Lust mehr auf die Willkür und die Ausbeutung des Wertewestens haben.
Die Unterstützung der russischen Bevölkerung was den Kurs betrifft ist noch ungebrochen und ich halte sie auch für langfristig stabil, dass würde ich von den NATO-EU-Staaten nicht behaupten.
Die ersten G20-Mitglieder scheren ja in gewissen Bereichen schon aus, was die Sanktionen betrifft - und außerhalb des Wertewestens halten sich auch nur die dran, die von den USA so eng an die Kandarre genommen werden können,
das sie einfach keine Wahl haben. Der Rest macht nicht mit und profitiert gerade ganz ordentlich.

Russland sitzt also insgesamt meiner Einschätzung sowohl militärisch als auch ökonomisch am längeren Hebel - und hat einen enormen Vorteil: Es hat Zeit - und die nimmt es sich.

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Re: Krim: Wie realistisch ist eine Rückeroberung?

#43 Beitrag von Obm100 »

Wir werden sehen. Ich glaube ni, dass ein Land mit dem BIP von Spanien sich gegen die gesamte westliche Welt inkl. Australien und Japan wehren kann. Das haben die Sowjetstaaten schon mal versucht und verloren.

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Bernd D-UA
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Re: Krim: Wie realistisch ist eine Rückeroberung?

#44 Beitrag von Bernd D-UA »

Na lieber Herr google, sind wir jetzt beim Sie gelandet? Das soll mir recht sein.
Wenn ich mir Ihre Verlinkerei und den unbändigen Wunsch sich mitzuteilen sehe, dann sehe ich ein Prachtexemplar eines Trolls. 😀
Oberflächlich auf die Argumente der Anderen einzugehen um anschließend seine eigene Meinung tonnenweise und ungefragt hier auszuschütten ist erbärmlich.
Was soll den Ende 2023 sein, Ihre Argumente werden dann runderneuert nochmals verlesen.

Ihre Angst davor, dass die Nato sich wirklich mal ernsthaft um Russland kümmert und am Ende sich dort dann keiner traut auf den Knopf zu drücken, um die Niederlage in einem konventionellen Krieg mit einem Atomschlag zu verhindern, kann ich sehr gut nachvollziehen. Ein ehrloses Volk, nur auf seinen Vorteil bedacht, eine Bande von Dieben, zutiefst korrupt im Herzen, da kann man nun mal nichts anderes erwarten.

Bezeichnend ist ja schon Ihr Respekt vor den bereits gelieferten Waffen, wie Sie hilflos versuchen diese kleinzureden, als nichtig darzustellen, da erkenne ich Respekt und eine gehörige Portion Angst. Zurecht! Aber tatsächlich sind es zu wenig um ein "Gamechanger" zu sein. Also kein Grund sich in die Hose zu machen!

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Bernd D-UA
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Re: Krim: Wie realistisch ist eine Rückeroberung?

#45 Beitrag von Bernd D-UA »

Und noch etwas, reden Sie sich nur selbst ein, das tausende von Ausländern z.B. Polen, die Sie genannt haben, in der Ukraine kämpfen, die Anzahl der Ausländer ist sehr überschaubar, nein, nein, es sind die Ukrainer und Ukrainerinnen, die den Russen schon über ein Jahr lang den Allerwertesten aufreisen. Somit Ehre wem Ehre gebürt, aber Sie sind ja laut eigener Aussage lieber ehrlos, somit bei dem Thema eh raus.

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Re: Krim: Wie realistisch ist eine Rückeroberung?

#46 Beitrag von Anuleb »

Naja, Troll hin, Troll her, auf jedem Fall sieht man hier jemanden (oder ist es evtl. ein BOT?), welcher seine Hausaufgaben im Sinne der russischen Propagandamaschinerie herausragend gut erledigt hat.

Ich habe seinen letzten Sermon nur ein wenig quer gelesen, und konnte nur noch den Kopf schütteln über so viel Unverstand und Verblendung. Da verbieten sich eigentlich jede Form der Argumentation.

Das wirklich einzig angenehme an seinen diletantischen Ausführungen sind seine wirklich bemerkenswert freundlichen Umgangsformen.

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Re: Krim: Wie realistisch ist eine Rückeroberung?

#47 Beitrag von Gogol_3 »

Obm100 hat geschrieben: Mittwoch 12. April 2023, 16:45 Wir werden sehen. Ich glaube ni, dass ein Land mit dem BIP von Spanien sich gegen die gesamte westliche Welt inkl. Australien und Japan wehren kann. Das haben die Sowjetstaaten schon mal versucht und verloren.
Bitte nicht den Anfängerfehler machen und stupide GDP mit GDP vergleichen.
Hier eine aktuelle Übersicht vom IMF/IWF von Statista. Die machen es richtig. Man muss da auch die PPP berücksichtigen, sonst hat das keinen Wert.
Nur eingeloggte Mitglieder sehen alle Links ... Da sieht die Sache schon etwas anders aus.
Zu "die Sanktionen wirken" ein kleiner Nachbrenner aus verwandtem Teilbereich: Nur eingeloggte Mitglieder sehen alle Links ...


Es stellt sich die Frage, was Sie unter "wehren" verstehen. Bis jetzt machen Russland das sogar sehr erfolgreich, die Ukraine ist militärisch bald am Ende - was soll denn dann ihrer Meinung nach noch kommen?
Die Wunderoffensive "nun" im Sommer?

Russland hat sich auch offiziell nun von Europa gelöst und kappt die letzten Verbindungen. Mit dem Westen im Niedergang und BRICS im Aufschwung...
Schauen Sie sich doch nur die Reaktionen Afrikas gegenüber Europa an.
Lammert wird bei seinem Besuch (verdient) zurechtgewiesen, Macron kriegt verbal vor laufender Kamera (verdient) eines auf die Schnauze, der deutsche Botschafter aus dem Tschad fliegt raus mit der Begründung von zu viel innerer Einmischung, der kenianische Präsident Ruto empfiehlt seiner Bevölkerung in einer Fernsehansprache, besser mal alle Dollars loszuwerden...
Im Nahen Osten schließen Iran und Saudi-Arabien Frieden, Syrien wird wieder in die Arabische Liga aufgenommen - und das alles durch Vermittlung von China und kein bisschen USA - und Burns fliegt deswegen empört nach Saudi-Arabien - und dort wird er auch nur eine höfliche Abfuhr kriegen.
Nach der Ermordung Soleimanis hat der Iran mit Präzisionswaffen im Irak eine US-Basis erfolgreich angegriffen und es gab aus guten Gründen keine Reaktion, im illegal durch die USA besetzten Teil Syriens um al Tanf wird es langsam brenzlig für die US-Truppen...

Überall auf der Welt kocht es, das Imperium zerfällt langsam. Das bedeutet nicht, das man es unterschätzen darf - aber mit dem Proxy-Krieg in der Ukraine und dem Wirtschaftsreset gleichzeitig und den Kriegstrommeln gegenüber China hat man sich
total übernommen, verzockt ist vielleicht sogar der bessere Ausdruck.

Mit "wir werden sehen" haben sie vollkommen recht, mehr können wir ja nicht tun, die Vorzeichen zeigen meiner Meinung nach aber einen klaren Trend.
Zuletzt geändert von Gogol_3 am Mittwoch 12. April 2023, 20:43, insgesamt 4-mal geändert.

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Re: Krim: Wie realistisch ist eine Rückeroberung?

#48 Beitrag von Gogol_3 »

Anuleb hat geschrieben: Mittwoch 12. April 2023, 19:52 Da verbieten sich eigentlich jede Form der Argumentation.
Man könnte aber auch unterstellen, dass Sie es schlichtweg nicht widerlegen können - aus welchem Grund auch immer.
Diskurs sieht ja so aus, dass man den Gesprächspartner mit Fakten widerlegt - und nicht mit Behauptungen wie "Unverstand und Verblendung".
Mich würde ihr unglaublicher Sachverstand zum Thema - den Sie durch die Art ihrer Beantwortung vorgeben zu besitzen - durchaus interessieren, aber ohne Beleg ist das leider nur Schall und Rauch, wie man so schön sagt.
Mit der Tour kommen sie höchstens am Stammtisch durch, es scheint in dem Forum hier gängiges Mittel zu sein, Diskurse so zu führen, dass man nicht das Argument sondern den Argumentierenden angreift, man nennt das mit Fachbegriff "Argumentum ad hominem".
Sie können sich vielleicht selber ausrechnen, wie das qualitativ zu werten ist.

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Bernd D-UA
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Re: Krim: Wie realistisch ist eine Rückeroberung?

#49 Beitrag von Bernd D-UA »

Diskurs?
Hier schütet jemand tonnenweise Propaganda aus und meint es wäre ein Diskurs. Demnächst muss der Moderator wohl noch
Schmerzensgeld verlangen?

Wenn Sie der Meinung sind, dies wäre ein Diskurs, dann scrollen Sie nach oben und beginnen die Argumente zu beantworten und bemühen sich nicht andere per Link Ihre Meinung zu erläutern, zu lassen, tun Sie das biite selbst, sonst kommt nur überflüssiger Unsinn raus, aus irgendwelchen Propagandaquellen...

Die Russen und wirtschaftlich Gas geben, ja, das kann schon sein, aber sicher nicht vor 2030!

Nun ja, die Russen wurden von Europa gelöst! Die würden weiterhin alles bestellen was sie nicht haben, Flugzeuge die nicht fliegen... man könnte sagen, mangels Kompetenz, Flugzeuge von Boeing und Airbus angeschafft, für den Betrieb gehen gerade Ersatzteile aus? Vermutlich lässt sie dann Putin aus dem 3D-Drucker raus?
Stattdessen baut man selber wieder fliegende Schuhkartons, die legendären russischen Flugzeuge mit dem Charme eines Müllsacks? Dann gehen die her und erklären den Menschen, diese wären den westlichen Modellen überlegen! Und Sie, lieber gogol, sind der Erste der das glaubt und weiter in Welt setzt, mit Vorliebe das passende Interview mit Putin verlinkt.
Die Frage ist ja, warum Sie sich hier so ins Zeug legen, wenn hier sowieso jeder Ihren Unsinn durchschaut, vermutlich haben Sie wohl Langeweile?
Ohne Rohstoffe und Atomsprengköpfe wäre dieses schöne Land nur noch der Hinterhof Europas, wo wir unseren Müll abstellen würden. Das ist schwer zu akzeptieren, für einen indoktrinierten Russlandkenner, ich weiß, die Wahrheit tut immer weh.

Und wer hätte gedacht, daß die Leopard Panzer die Russen so auf die Palme bringen? Leopard 1 kann immer noch mit dem gängigen Russenschrott mithalten und der rund 40 Jahre alte Leopard 2 versetzt die Russen wie eh und je in Schockstarre. Es wird ja nur noch diskutiert, ob de T14 mithalten kann und das soll ja das Wunder der russischen Technik sein, bisher ist der doch nur bei Paraden gerade aus gefahren. Der Leopard 2 hat dagegen Jahr für Jahr bewiesen, dass er das beste Kampfpanzerkonzept ist und wann wurde der auf den Weg gebracht? Bin der Meinung, da sehe ich keinen Konkurrenten im Rückspiegel. Trotzdem sage ich, es sind ja gar nicht ausreichend Panzer geliefert und daher werden die Russentrolle weiter sich lächerlich machen, in dem sie die Waffenlieferungen schlecht reden, die Waffen sind hervorragend, aber derzeit nicht ausreichend geliefert, daher nochmals, machen Sie sich nicht in Hose deswegen.
Ganz schlim wird es dann, wenn der so große und gewandte Geopolitiker "gogol" beginnt für seine Argumentation die Afrikaner mit ins Boot zu holen. Armselig. Die dritte Welt mit Getreide zu erpressen, jämmerlich, schwach und ehrlos...., wobei wir ja wieder beim ehrlosen gogol gelandet sind. Da schließt sich der Kreis. Noch Fragen? Oder soll ich noch ein paar Quellen verlinken?

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Re: Krim: Wie realistisch ist eine Rückeroberung?

#50 Beitrag von Robert1959 »

Lieber Bernd, unterschätze die Russen nicht. Sie schießen die Leos schon ab, bevor wir sie überhaupt geliefert haben!

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