PolitikRussische Soldaten in der Ukraine

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Russische Soldaten in der Ukraine

#1 Beitrag von Sonnenblume » Samstag 11. Oktober 2014, 18:56

RBC hat Daten über gefallene, verwundete und vermisste russische Soldaten in der Ukraine gesammelt und analysiert. Es hat sich herausgestellt, dass die Mehrheit von ihnen in fünf Abteilungen der Luftlandetruppen gedient hat, die den russischen Friedenskorps bilden. In der offiziellen Version, wo es heißt, dass die Fallschirmspringer bei Manövern im Rostower Gebiet gefallen sind und nur Freiwillige in den Donbass gegangen sind, wurden viele Lücken entdeckt. Es hat sich auch herausgestellt, dass die staatlichen Medien gerade während der angenommenen Teilnahme der russischen Armee am Konflikt über den Andrang der Freiwilligen im Donbass zu sprechen anfingen.
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Re: Russische Soldaten in der Ukraine

#2 Beitrag von Sonnenblume » Dienstag 14. Oktober 2014, 10:47

„Es gibt Tickets nur in eine Richtung“, sagt Nikolai. Soldaten werden in Bataillonstärke über die Grenze in die Ukraine geschickt. Niemand rechnet mit ihrer Rückkehr. Panzer und Transporter würden daher gar nicht erst vollgetankt. Angeblich kehren nur Gefallene und Verletzte in die Heimat zurück.
Nikolai Koslow war zwei Wochen mit seiner Brigade in Feindesland unterwegs, bevor er das Bein verlor. Der Befehl lautete, berichtet er, auf alles zu schießen, was Uniform trägt. Auch auf die Gefahr hin, eigene Einheiten auszulöschen. Nach der Verwundung schleppte ein Kamerad den Schwerverletzten zwei Tage lang zu Fuß zurück über die Grenze. In Rostow wurde Nikolai behandelt, dann nach Moskau verlegt, die Spitäler im Süden des Landes waren überfüllt. ...
Seit August häufen sich Hinweise auf russische Gefallene und Vermisste. Die Vorsitzende der St. Petersburger Soldatenmütter geht von mindestens 4.000 Toten, Vermissten und Verwundeten aus. „In jeder russischen Stadt ist der Tod angekommen“, sagt Ella Poljakowa. Auf ihrer Facebookseite sind mehr als 24.000 Personen registriert, die nach Angehörigen suchen oder bei der Suche helfen. Die Seite heißt „Grus-200 von der Ukraine nach Russland“ – „Grus-200“ steht für Lieferungen von Zinksärgen der russischen Armee. ...
In Europa kämen die Verantwortlichen nicht damit durch, die Leichen zu verstecken, sagt der bekannte Schriftsteller Wiktor Jerofejew. Aus russischer Sicht macht das die Schwäche Europas aus und steht für die wieder aufkeimende Gewissheit, dass Russland nicht dazugehört. ...
Um die Lüge von der Nichteinmischung in den Ukrainekonflikt aufrechtzuerhalten, werden Soldaten vor dem Einsatz häufig aus der Armee entlassen. Auch als Tote kann ihnen das noch passieren. Die Begräbnisse finden in aller Abgeschiedenheit und oft nach Einbruch der Dunkelheit statt. Angehörige werden zum Schweigen gezwungen, wenn sie nicht den Anspruch auf die bescheidenen Hinterbliebenenleistungen verlieren wollen.
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