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Diese Geschichtspolitik hat der Ukraine geschadet, sie schwach und angreifbar auf der internationalen Arena gemacht und mehr noch die ukrainische Gesellschaft im Inneren polarisiert. Die Sache ist die, dass derartige Helden die Ukrainer nicht einen. Sie riefen unvereinbare Antagonismen hervor und haben das Land buchstäblich auseinandergerissen. Der Gerechtigkeit halber muss ebenfalls gesagt werden, dass das ebenso nicht ohne massive Attacken der russischen Propaganda stattfand, in denen die Ukraine als Intrige der westlichen Feinde gegen Russland dastand, als Erbin des Nationalsozialismus und Faschismus. Darüber, dass in der Ukraine nicht die Revolution der Würde ausbrach, sondern ein faschistischer Putsch stattfand, in dessen Folge eine faschistische Junta an die Macht gelangte. Man kann dazu wie zu einem kranken Wahn stehen (was in Wirklichkeit den Tatsachen entspricht), doch die häufige Neigung der russischen Propaganda zu Tölpelei und die einseitige Geschichtspolitik dienten als anschauliche Bestätigung für den „Naziputsch“ für wenig informierte und wenig gebildete Leute. Doch die Schädlichkeit einer derartigen Gedenkpolitik ist unzweifelhaft.
Schlagworte: Geschichte, Oun, Petro Poroschenko, Pjotr Poroschenko, Roman Schuchewitsch, Roman Schuchewytsch, Russland, Stepan Bandera, Upa, Wladimir Putin, Wladimir Selenskij, Wladimir Wjatrowitsch, Wolodymyr Selenskyj, Wolodymyr Wjatrowytsch
Es ist verständlich, dass die Rolle eines Banderas unterschiedlich gesehen werden kann und wird. Diese Widersprüchlichkeit wurde auch vom Europäischen Parlament 2010 bewertet, nachdem Banderas postum zum Helden erklärt worden war. Die im Artikel durchgezogene Fixierung auf Putin hilf überhaupt nicht bei der vernünftigen Differenzierung der historischen Person. Im Gegenteil!
Aber eine "Differenzierung der historischen Person" ist ja auch überhaupt nicht Thema des Artikels. Es geht da eher um Ursachen und Auswirkungen des Kults. Um die Bewertung der realen Person sollten sich Profis - Historiker - kümmern.
Es genügt nicht, nur keine Gedanken zu haben, man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken!
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