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Der Prozess der Konsolidierung der ukrainischen Orthodoxie auf der Grundlage der kanonischen Autokephalie nähert sich der Ziellinie. In der russisch-orthodoxen Kirche glaubte man bis zuletzt nicht an die Möglichkeit, dass Patriarch Bartholomäus den der ukrainischen orthodoxen Kirche die angestrebte Autokephalie gewährenden Tomos (Erlass) veröffentlichen würde. Der wirkliche Stand der Dinge wurde den Beamten des Moskauer Patriarchats nach dem Besuch des Patriarchen in Konstantinopel bewusst. Der Zweck des Besuches war gewesen, den Prozess der Vorbereitung des Tomos abzubrechen oder zumindest auf „Pause“ zu stellen. Aber wie spätere Ereignisse zeigten, brachte Patriarch Kyrills Besuch in Konstantinopel nicht die in Moskau erwarteten Ergebnisse. Und dann leitete die Moskauer Kirche eine bewusste Verschärfung des Konflikts ein.
Schlagworte: Bartholomäus I., Kiewer Patriarchat, Konstantinopel, Moskauer Patriarchat, Patriarch Kyrill I., Religion, Russisch-Orthodoxe Kirche, Ukrainisch-Orthodoxe Kirche
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