MDRAnalyse: Das Schweigen des Kanzlers zu den Waffenlieferungen

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RSS-Bot-MDR
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Analyse: Das Schweigen des Kanzlers zu den Waffenlieferungen

#1 Beitrag von RSS-Bot-MDR »

Die Debatte um die Lieferung von Waffen in die Ukraine nimmt weiter Fahrt auf und der Druck auf Olaf Scholz wächst. Doch der Kanzler schweigt. Statt Waffen gibt es finanzielle Hilfe und warme Worte. Eine Analyse.

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Robert1959
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Re: Analyse: Das Schweigen des Kanzlers zu den Waffenlieferungen

#2 Beitrag von Robert1959 »

Scholz ist eine Schande. Ich kann ja verstehen, dass Bundeswehrbestände geschont werden! Doch er hindert auch die Rüstungsindustrie zu liefern. Und wenn wir von Russland angegriffen werden, dann wird er um Hilfe schreien und keiner wird ihn hören! Die Bundeswehr könnte durchaus Material hergeben, denn das, was die Ukrainer den Russen abschießen, ist auch keine Gefahr mehr für uns!

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Anuleb
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Re: Analyse: Das Schweigen des Kanzlers zu den Waffenlieferungen

#3 Beitrag von Anuleb »

Unsere, und nicht nur unsere, Politiker haben wegen Putin und dessen Getue nun mal die Hosen voll. Sie haben schlicht und ergreifend Angst davor, durch unbedachtes Handeln den 3. Weltkrieg auszulösen. Die osteuropäischen EU- und NATO-Staaten kennen sich daher deutlich besser mit der russischen Mentalität aus, und wissen daher, dass dort gerne der Schwanz mit dem Hund wedelt. Dementsprechend sind sie eher dazu bereit, schweres Gerät in die Ukraine zu schicken, damit der Preis des Krieges in die Höhe getrieben wird.

Im übrigen halte ich es ebenfalls für völlig blödsinnig, anzunehmen, dass die Ukrainer modernes Kriegsgerät nicht bedienen können. Zumindestens will mir nicht s Einfallen, wieso die Ukrainer dümmer wie die hiesigen Landsleute sein sollten.

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Robert1959
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Re: Analyse: Das Schweigen des Kanzlers zu den Waffenlieferungen

#4 Beitrag von Robert1959 »

Welche Garantie haben wir denn jetzt, dass Putin keinen Erstschlag auslöst? Andere Länder liefern bereits solche Waffen, und unsere Rüstungsindustrie, könnte liefern, darf aber nicht! Leo 2 Panzer an Saudi Arabien waren kein Problem, aber da, wo es auch um unsere Sicherheit geht, da ist nur für Deutschland ein Problem!

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Bernd D-UA
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Re: Analyse: Das Schweigen des Kanzlers zu den Waffenlieferungen

#5 Beitrag von Bernd D-UA »

Leopard 2 ist halt so ein Ding, hoch technisiert, nur mit der ganzen technischen Einrichtung und den damit verbundenen Fähigkeiten ist der Panzer so gut wie er nun mal ist. Gibt's die Software dazu schon in russischer oder ukrainischen Sprache? Die Bedienung muss man trainieren, da reichen 14 Tage nicht und um das dann wirklich schlagkräftig zu kombinieren muss noch der Schützenpanzer Puma dazu, um dann im Verband zu agieren, auch das muss trainiert werden.
Vor allem muss man den Panzer auch wirklich fahren können, sprich im Gelände mit der erzielbaren Gefechtsgeschwindigkeit und den sonstigen Fahrwerten. Dieser Panzer ist nun mal kein Auto!
Wenn, dann macht das alles nur Sinn, wenn unsere Verbündeten Ihre russischen Kampfpanzer abgeben und wir die Verbündeten mit den Leo's2 ausstatten. Der Gefechtswert eines T.. Kampfpanzers ist bei den Ukrainern höher, als mit dem Leo, zumindest jetzt und sofort vor Ort im Donbass.

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Bernd D-UA
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Re: Analyse: Das Schweigen des Kanzlers zu den Waffenlieferungen

#6 Beitrag von Bernd D-UA »

Halte Scholz für gar nicht mal so dämlich, es wurden Dinge von einer Liste aufgezählt..., und ein Rest blieb ja noch offen, wer weiß was da noch EINGEKAUFT wird und dann den Segen für die Ausfuhr erhält, genau genommen hat dann D nur das Geld gegeben, aber nicht geliefert. Im Grunde würden wir ja nur der Putinlogik folgen, der redet sich doch auch alles schön.
Darüber hinaus haben wir noch Zeit zu liefern, der Krieg soll ja wohl noch bis zum Jahresende gehen, bis dahin kann noch einiges geliefert werden.
Darüber hinaus glaube ich auch, LEIDER, auch nicht an ein schnelles Kriegsende, die Ukrainer sind viel zu gut, um Putin zu ermöglichen am 9.5. Ein "Sieg" zu verkünden. Ich glaube nicht, dass er das zerstörte Mariupol und die Landbrücke zur Krim als auserkorenes Ziel der Aktion ausgibt und im Verhandlungsweg sich mit einen "Entnazifizierungsvertag" aus der Ukraine zurückzieht. Ich denke, das ist ihm ohne Donbass zu wenig und den bekommt er nicht bzw. KEINESFALLS vor dem 9.5., eine Zwickmühle also. Zuviel Optionen liegen in seiner Hand, z.B. wenn er in D den dritten Weltkrieg auslösen will, dann stellt er uns das Gas ab und löst dabei nicht mal Artikel 5 der Nato aus. D am Boden, kein wirtschaftliches Rückgrat mehr in Europa, wie agieren dann unsere Nachbarn, weiterhin so offensiv ohne die Rückendeckung von D?
Dann rollt nächstes Jahr oder schon früher eine Flüchtlingswelle aus Afrika auf die EU und D zu, Hungersnot und die Autobauer und Zulieferer entlassen Ihre Mitarbeiter..., da wird es dann richtig bunt bei uns, wie wird die politische Lage sein herrscht dann noch Vernuft oder die AFD mit einer Mehrheit im Bundestag, was denkt ihr denn warum die sich genau da positionieren wo sie jetzt stehen?
Das sind so meine Gedanken zur Sachlage, es ist nicht verkehrt uns auch auf UNS zu konzentrieren und dabei aber trotzdem die Ukraine MAXIMAL zu unterstützen, es ist und bleibt ein Spagat für Scholz und unsere regierenden.

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Robert1959
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Re: Analyse: Das Schweigen des Kanzlers zu den Waffenlieferungen

#7 Beitrag von Robert1959 »

Es ist ja nicht so, dass wir nichts machen! Am 9.Mai wird Putin seine Atomraketen präsentieren und keiner wird hingehen! Nur die, wo müssen, kommen natürlich. Je länger der Krieg dauert, desto besser die Chance, das ganze Territorium zurück zu bekommen!

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Robert1959
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Re: Analyse: Das Schweigen des Kanzlers zu den Waffenlieferungen

#8 Beitrag von Robert1959 »

So schnell muss ich mich korrigieren. Man kann das Stahlwerk auch als Fake verkaufen. Schoigu meldet die Einnahme von Mariupol bereits! So geht es natürlich auch! Aber was meldet er dann am 9 Mai ? Die Einnahme des Donbass oder kommt eine neue Drohung?

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Bernd D-UA
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Re: Analyse: Das Schweigen des Kanzlers zu den Waffenlieferungen

#9 Beitrag von Bernd D-UA »

Ich denke, Mariupol werden sie bekommen, irgendwann und nehmen dann die restlichen Partisanen in Kauf den alle Verteidiger werden sie nicht erwischen oder sie machen es wirklich dem Erdenboden gleiche und überlassen den Rest den Verteidigern. Am Ende wurde Mariupol eingenommen und die Verteidiger besiegt, so wird es jedenfalls in der Zeitung stehen. Aber so wie sie sich das am Reißbrett vorgestellt haben, wird es nicht werden. Was nützt Dir am Ende der "halbe" Hafen ohne Stadt und Arbeitskräfte?

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Walbre
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Re: Analyse: Das Schweigen des Kanzlers zu den Waffenlieferungen

#10 Beitrag von Walbre »

Die gesamte Einnahme von Mariupol ist nutzlos, weiles die Stadt de fakto nicht nehr gibt. Es sei denn Putin will eine neue Volksrepublik errichten, in der eine Volksabsitmmung (ohne Volk) die Unabängikeit dieser VR bestätigt.....
Was Putin auf Dauer davon hat, ist mir ein Rätsel...
p.s. wie Grosny? auf Google Streetmaps kann sich ja mal Grosny anschauen: Wieder aufgebaut glitzern und funkeln die schönen Neubauten. Allerdings sind diese kaum benutzt, weil nur die Paterre Etagen nutzbar sind. Der Rest ist unbrauchbar und nur Fassade

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Anuleb
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Re: Analyse: Das Schweigen des Kanzlers zu den Waffenlieferungen

#11 Beitrag von Anuleb »

Mariupol selber braucht er ja auch gar nicht. Schließlich hat er die Krim nebst Sevastopol. Ohne Landanbindung ist es allerdings extrem schwer, die Krim vernünftig zu versorgen. Und ob diese Landanbindung ein Trümmerhaufen ist oder nicht, dass dürfte sowohl Putin als auch den Bewohnern der Krim herzlich egal sein. Hauptsache die können wieder die profitablen Hotelanlagen ausgiebig nutzen, und müssen dabei weder beim Wasser noch Strom oder Gas irgendwelche Rationierungen hinnehmen.

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Frank
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Re: Analyse: Das Schweigen des Kanzlers zu den Waffenlieferungen

#12 Beitrag von Frank »

Bernd D-UA hat geschrieben: Donnerstag 21. April 2022, 09:35 Gibt's die Software dazu schon in russischer oder ukrainischen Sprache?
Englisch würde auch reichen,
Beim Stugna-P sieht man ja oft das arabische Menü. Das machen sie nur weil es interessanter aussieht B-)

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Fucciflora
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Re: Analyse: Das Schweigen des Kanzlers zu den Waffenlieferungen

#13 Beitrag von Fucciflora »

Das Schweigen des Kanzlers ist doch einfach zu erklären. Er steht vor dem für ihn schier unmöglichem Spagat zwischen Sympathie für die Ukraine und Sicherung der Gaslieferungen aus Russland für unsere Industrie.

Man kann ihm jetzt keinen Vorwurf machen. Aber schon seit Sowjetzeiten haben wir unsere Wirtschaft von russischem Erdgas abhängig gemacht und nicht an eine Alternative dazu gedacht. Jetzt haben wir den Salat.

Die Waffen, um die es jetzt geht, hätte man schon im letzten Jahr an die Ukraine liefern müssen. Aber damals waren unsere Politiker noch von der Friedfertigkeit Putins überzeugt.

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Bernd D-UA
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Re: Analyse: Das Schweigen des Kanzlers zu den Waffenlieferungen

#14 Beitrag von Bernd D-UA »

Ich denke, den Kanzler behindert seine SPD, es wird dieser Tage viel diskutiert, unter anderem man kann problemlos schwere Waffen liefern, das ist vom Völkerrecht gedeckt, die Ukraine muss sich verteidigen, soweit mal richtig. Aber mal ganz ehrlich, schert sich Putin um das Völkerrecht? Ganz sicher NICHT!!! Also, wenn wir Waffen liefern, dann ist das mal ganz egal was das Völkerrecht abdeckt, es geht darum was Putin toleriert..., was er tolerieren muss. Wenn die USA und weitere Nato-Staaten Haubitzen liefern, inkl. Munition, dann können wir das auch tun, dann eben nicht den Leopard 2, sondern die Haubitze 2000. Die Ukraine hat jetzt eine Front von rund 500 Kilometern zu verteidigen, weitgehend offenes Gelände, das braucht es schwere Waffen. Tatsächlich glaube ich, dass die Lieferung unserer deutschen Haubitze 2000 besser ins Bild passt als ein Leopard Panzer 2 der auch darauf angewiesen ist, um maximal wirksam zu sein, im Verbund mit weiteren Einheiten eingesetzt zu werden, sprich Schützenpanzern Marder oder neu jetzt Puma. Also die Ukrainer mit Ihren T.. Panzern plus ordentlich Feuerkraft durch Haubitzen, das ist schon ein gute Antwort, zumal man sich den Feind mit den Haubitzen auf Distanz halten kann.
Aber egal wie es jetzt kommt und Ringtausch mit diversen Panzern ist ja angeleiert, Scholz macht eine schlechte Figur, obwohl ich glaube, er könnte sich viel besser verkaufen und einfach mal an die maximale Schmerzgrenze gehen, was die Lieferungen angeht. Die USA liefert jetzt wohl 100 Haubitzen, dann doch einfach mal 20 Haubitzen aus Deutschland hinten drauf, dann knallt es. Alles was die USA machen, das können wir auch. Und wenn wir das alle machen, sprich die Nato-Staaten, dann hat Putin auch keine große Wahl hier eine einzelne Nation heraus zu picken, dann geht es immer auf das Ganze. Krieg gegen die Nato ja oder nein? Und mit dieser Fragestellung halten wir ihn im Zaum und nicht mit dem Völkerrecht.

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Bernd D-UA
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Re: Analyse: Das Schweigen des Kanzlers zu den Waffenlieferungen

#15 Beitrag von Bernd D-UA »

Und am Ende muss ein Ziel stehen, die Ukraine muss gewinnen!!! Für mich, Waffenstillstand und Rückzug der russischen Armee, dorthin wo sie hergekommen sind. Putin darf mit dem Scheiß nicht durchkommen, wenn der den Donbass plus X erobert und wir, DIE UKRAINER, halten ihn nicht auf, dann ist ganz klar bewiesen, mit Gewalt und Aggression, mit einem Angriffskrieg, lassen sich Grenzen in Europa verschieben, DAS DARF NICHT PASSIEREN! Dann geht das erst alles richtig los und wir dürfen uns nichts vormachen, wir haben vielleicht die Waffen, aber die Fähigkeit der Bundeswehr uns so zu verteidigen wie das die ukrainische Armee das tut, sorry, das sehe ich nicht, da fehlen mir ein paar ganz praktische Erfahrungen und Fähigkeiten. Generäle a.D. haben wir ja genug und die eine Hälfte widerspricht der anderen Hälfte, mehr gibt es dazu also auch nicht zu sagen.

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Re: Analyse: Das Schweigen des Kanzlers zu den Waffenlieferungen

#16 Beitrag von Bernd D-UA »

Und das Argument, die Ukrainer könnten unsere Panzer nicht bedienen, das zieht halt auch nur zu "50%", die Ukrainer sind ja keine "Luschen" die mit dem Panzer fahren anfangen, die können sicher den Umgang mit einem Panzer Leopard 2 erlernen und das in einer akzeptablen Zeit, ich setze da mal 14 Tage an, das wäre aus heutiger Sicht, bei schnellem "Umschlaten" auch noch ein Option, so schnell wird die Schlacht im Donbass wohl nicht geschlagen, da noch ein paar Schicke Panzer als "zweite Luft" von hinten, das ist auch nicht zu verachten und die Frage bleibt ja immer, wie lange können sich die Russen halten? Versorgung, Nachschub???

Wenn Wehrdienstleistende die deutschen Panzer fahren durften bzw. erlernen konnten, dann kann das jeder Ukrainer auch, sowieso diejenigen die schon Panzer gefahren sind, die Lernkurve wird ausreichend gut sein, wenn nicht sogar spitzenmäßig!

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Re: Analyse: Das Schweigen des Kanzlers zu den Waffenlieferungen

#17 Beitrag von Robert1959 »

Der Leopard 2 A7 ist schon ein guter Panzer, aber er benötigt auch andere Logistik und auch Artillerie, mit Puma oder Marder! Das alles hat die Ukraine nicht. Keine Frage, die Ukrainer sind ausbildungsfähig! Für mich stellt sich die Frage, was will Scholz eigentlich? Er äußert sich nur um Sorge vor einem 3. Weltkrieg und über die Grenzen der Ukraine sagt er nichts! Russland denkt sogar über neue Annektionen nach, und diese Gebiete sind für Scholz ein Tabu, siehe Krim! Gegen den Ringtausch ist nichts einzuwenden, aber auch dieser funktioniert nicht unbegrenzt! Großen Respekt habe ich von der Slowakei. Sie gaben ihr einzigstes s-300 System der Ukraine! Ich vermute einmal, dass es jetzt in Odessa stehen wird, dem nächsten russischen Ziel! Man kann sagen, was man will, aber Deutschland tut viel für die Ukraine, aber ein anderes Nachbarland der Ukraine tut fast nichts und damit meine ich die Türkei, die Russland in den Hintern kriecht!

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Bernd D-UA
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Re: Analyse: Das Schweigen des Kanzlers zu den Waffenlieferungen

#18 Beitrag von Bernd D-UA »

Daher meine Entscheidung, keinen Urlaub in der Türkei! Das Motto habe ich zwar schon etwas länger, die Politik in der Vergangenheit hat mich da schon gestört, zu Recht wie man jetzt sieht.
Leopard 2 sehe ich genauso, am wirksamsten ist er im Verband bzw. der Verband ist die optimale Waffe. Wiederum haben die Ukrainer Erfahrung im Kampf im Verband, nur ist die Frage lässt sich dieses so "zusammenbasteln", dass sich ein anständiger Kampfverband daraus ergibt?

Aber die deutsche Haubitze 2000 wäre wirklich hilfreich, da sie auch Reichweitenvorteile gegenüber den russischen Systemen hat, sie erreicht Reichweiten von über 50 Kilometern, das schafft wohl keine andere Haubitze weltweit. Wiederum sollte auch diese im Verband eingesetzt werden, um die Deckung bei den Vorstößen der Panzer zu gewährleisten. Ich wundere mich, dass darüber so wenig diskutiert wurde, zumal ja gerade die Überlegenheit der russischen Artillerie als wichtig und als entscheidender Faktor angesehen wird und da sind die in der Masse gut bestückt. Außerdem ermöglicht es den Russen die Verluste an Soldaten zu minimieren und hier wäre der Preis durch bessere ukrainische Artillerie erheblich höher, was ja zumindest die ganze Aktion erschwert, obwohl man Putin nachsagt, in kümmern seine Verluste an "Soldatenleben" nicht. Die Familien bekommen einfach postum einen Heldenorden und tutti Frutti ist die Geschichte.

Grundsätzlich können wir mehr an die Schmerzgrenze herangehen, die Amerikaner, Engländer und Niederländer liefern ja schon Haubitzen, da sind wir dann in guter Gesellschaft und das man der Regierung und vor allem Scholz vorwerfen, sein zögern kostet Menschenleben... und am Ende wird dann wieder 14 Tage zu spät geliefert, obwohl der Krieg noch länger gehen wird, also völlig sinnlos sind auch spätere Lieferungen auch nicht.

Dritter Weltkrieg? Solange wir in diesem Rahmen und in der Gemeinschaft agieren, sehe ich keine Gefahr und am Ende würde er ja einen guten Gaskunden wegbomben, zumindest derzeit fühle ich mich in dieser Angelegenheit nur mäßig bedroht. Das kann sich natürlich ändern, wenn er nicht vorankommt mit seiner Invasion und wir Putin und Konsorten mit unseren Waffenlieferungen an die Ukrainer richtig wehtun, wenn die Verluste exorbitant werden und die Gewinne sich nicht einstellen, dann... dann werden wir sehen wie es weitergeht. Vielleicht Friedensverhandlungen hier sehe ich eher ein erfolgreiches und für ein akzeptables Ergebnis für die Ukraine, wenn wir (die Ukraine) aus der Position der Stärke heraus verhandeln kann.
Denn Bittsteller werden die Ukrainer nicht sein, für mich nachvollziehbar, obwohl hier auch andere Sichtweisen durchaus nicht falsch sind, man muss am Ende damit Leben können.

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Re: Analyse: Das Schweigen des Kanzlers zu den Waffenlieferungen

#19 Beitrag von Anuleb »

Bernd D-UA hat geschrieben: Samstag 23. April 2022, 11:13 ......

Dritter Weltkrieg? .....
Selbst dem faschistoiden Aggressor im Kreml ist klar, dass ein 3. Weltkrieg nur Verlierer kennt. Er wird also auch aus eigenem Interesse keinerlei Interesse daran haben. Nur, unsere Damen und Herren Politiker machen sich wegen Putin vor Angst in die Hose, und fangen daher an, Hysterisch zu werden. Dabei ist die Sache doch ganz einfach: Man muss dem Russen klare Kante zeigen, ihm klar machen, dass er weichen muss. Was wiederum bedeutet, dass man mit entsprechender Brutalität, Rücksichtslosigkeit und Aggressivität vorgehen muss. Leider Gottes, eher auch zum Glück, sind das allesamt Eigenschaften, welche einen demokratischen Politiker unwählbar machen. Bei diesem wird eigentlich nur dann ein gewisser Grad an Rücksichtslosigkeit verortet, wenn es um wirtschaftliche Vorteile seiner Klientel geht.

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Re: Analyse: Das Schweigen des Kanzlers zu den Waffenlieferungen

#20 Beitrag von Robert1959 »

Ich denke, wenn Putin Atomwaffen einsetzt, dann wird China sofort in Russland einmarschieren, mit Ausnahmen der kleinen taktischen Atombomben!

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Walbre
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Re: Analyse: Das Schweigen des Kanzlers zu den Waffenlieferungen

#21 Beitrag von Walbre »

Warum sollte China in diesem Fall in Russland einmarschieren? Xi Ping braucht nur abzuwarten und kann zuschauen und sich freuen...

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Robert1959
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Re: Analyse: Das Schweigen des Kanzlers zu den Waffenlieferungen

#22 Beitrag von Robert1959 »

China ist abhängig vom Export und selbst gefährdet, wenn eine Atonrakete in Wladiwostock einschlägt! Und woher sollen sie Rohstoffe bekommen, wenn alles verstrahlt ist! Die Frage ist nur noch, ob alle Raketen auf einmal fliegen, dann braucht es keinen Einmarsch mehr, dann ist China auch weg!

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Re: Analyse: Das Schweigen des Kanzlers zu den Waffenlieferungen

#23 Beitrag von bmw3a »

China direkt weg? Bro, in welchem Film lebst du? China ist die nächste große Weltmacht bzw ist schon die größte macht. Amerika ist Geschichte, kämpft momentan gegen Russland, wird auch der letzte Krieg sein (hoffentlich).

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Robert1959
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Re: Analyse: Das Schweigen des Kanzlers zu den Waffenlieferungen

#24 Beitrag von Robert1959 »

Ich lebe in der realen Welt! Keine Propaganda löst eine Atomwolke auf! Sie bleibt auch nicht an der Staatsgrenze liegen. Die Erde ist verstrahlt, die Sonne verdunkelt, da ist kein Entkommen mehr! Was gibst du 1,4 Milliarden Menschen zum Essen?

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Re: Analyse: Das Schweigen des Kanzlers zu den Waffenlieferungen

#25 Beitrag von Walbre »

Die Frage lautet doch, wie eine Eskalation verhindert werden kann und (noch) nicht was die Atomwaffen anrichten werden - egal wo.
Unser Bundesscholz jedoch sitzt wie das Kaninchen vor der Schlange und meint dies sei deeskalierend, weil Putin und Lawrow immer wieder auf die Gefahren eines Atomwaffeneinsatzes und den „3. Weltkrieg“ hinweisen. Die SPD will sich lieber für Fluchtkorridore und Friedensverhandlungen bemühen, was aber erfahrungsgemäß bei Putin nutzlos ist – als würde man einem beißenden Kampfhund eine Leberwurst vor die Nase halten, in der Hoffnung, dass er dann Ruhe gibt. Das ist nicht nur dumm, sondern auch gefährlich. Das einzige was helfen kann, ist ein dicker Knüppel. Wenn er den abbekommt, herrscht hoffentlich Ruhe. Das klingt etwas martialisch, ist aber leider so.

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Robert1959
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Re: Analyse: Das Schweigen des Kanzlers zu den Waffenlieferungen

#26 Beitrag von Robert1959 »

Welche Werte verteidigt eigentlich Scholz und für wie dumm hält er ukrainische Soldaten? Vielleicht sollte man der Ukraine auch eine Atomrakete liefern? Auch Deutschland muss lernen, dass man seine Munition nicht in der Schweiz produzieren läßt!
Vor eine paar Wochen waren überhaupt keine schweren Waffen vorhanden und jetzt tauchen 100 Marder und Leos auf! Und das nicht in Bundeswehrbeständen! Diese kann man liefern, und zwar sofort, oder wartet Scholl wieder bis alle Bahnstrecken bombardiert wurden!
Und was ist mit Nordstream 2 ? Sind sie für die russische Armee gedacht? Warum baut man diese Leitungen nicht wieder ab?

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Anuleb
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Re: Analyse: Das Schweigen des Kanzlers zu den Waffenlieferungen

#27 Beitrag von Anuleb »

Walbre hat geschrieben: Dienstag 26. April 2022, 11:44 Die Frage lautet doch, wie eine Eskalation verhindert werden kann und (noch) nicht was die Atomwaffen anrichten werden - egal wo.
Unser Bundesscholz jedoch sitzt wie das Kaninchen vor der Schlange und meint dies sei deeskalierend, weil Putin und Lawrow immer wieder auf die Gefahren eines Atomwaffeneinsatzes und den „3. Weltkrieg“ hinweisen. Die SPD will sich lieber für Fluchtkorridore und Friedensverhandlungen bemühen, was aber erfahrungsgemäß bei Putin nutzlos ist – als würde man einem beißenden Kampfhund eine Leberwurst vor die Nase halten, in der Hoffnung, dass er dann Ruhe gibt. Das ist nicht nur dumm, sondern auch gefährlich. Das einzige was helfen kann, ist ein dicker Knüppel. Wenn er den abbekommt, herrscht hoffentlich Ruhe. Das klingt etwas martialisch, ist aber leider so.
Putin kämpft in Russland selber schon um sein eigenes Überleben. Und das kann man durchaus wörtlich nehmen. Gescheiterte Präsidenten werden in Russland nicht so sonderlich gerne gesehen. Ergo geht man jetzt Schritt für Schritt dazu über, den Angriffskrieg gegen die Ukraine in einen Stellvertreterkrieg gegen die NATO, und insbesondere die USA, umzudeuten. Das weiterhin ukrainische Soldaten die vom Westen gelieferten Waffen benutzen und bedienen, spielt aus seiner Sicht keine größere Rolle. Auch das diese Waffenlieferungen, genauso wie Wirtschaftshilfen und humanitäre Unterstützungen, durch die UNO und dem Völkerrecht gedeckt sind, und die Lieferanten daher nicht als Kriegspartei gelten, spielt für die Russen dabei keinerlei Rolle. Sie sind es eben, welche im Krieg nicht so vorankommen wie die es sich vorgestellt haben. Und die Gründe dafür können ja unmöglich im eigenen Versagen, der eigenen Dummheit und der eigenen Unfähigkeit liegen. So nebenbei nimmt dabei deren selbsternannter Status als Großmacht ganz gehörigen Schaden. Daher jetzt auch die ständigen, wiederkehrenden Drohungen mit dem 3. Weltkrieg. Immerhin, die primitiven und dummen Russen sind immer noch schlau genug, zu erkennen, dass einen 3. Weltkrieg, und damit ist natürlich ein nuklearer Schlagabtausch gemeint, niemand gewinnen kann. Nur, es sollte jedem klar sein: Den Russen juckt es in den Fingern, ein paar Raketen oder Bomber nach Polen zu schicken, um den Nachschub an Waffen deutlich zu erschweren. Der von dir genannte dicke Knüppel dürfte es den Russen deutlich erleichtern, die entsprechenden Entscheidungen zu treffen. Die Konsequenzen sollten klar sein, und dürften niemanden gefallen. Daher, so meine Sicht der Dinge, wird es leider weiterhin auf den Schultern der Ukraine auszutragen sein, und zwar mindestens so lange, bis eine der Parteien militärisch, wirtschaftlich oder finanziell ausgeblutet ist.

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Walbre
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Re: Analyse: Das Schweigen des Kanzlers zu den Waffenlieferungen

#28 Beitrag von Walbre »

....mit dem dicken Knüppel meinte ich "schwere Waffen", um die die Bundeseregierung ewig diskutiert und dann vielleicht auch mal liefert . Wie sie ja treffend beschrieben haben, wird Putin alles, was seinem "Sieg" im Weg steht, so deuten, dass dafür der "Westen" die Verantwortung hat. (stimmmt ja auch irgendwie). Seinen Drohungen sind Einschüchterungsversuche um auch den Westen zu spalten. Selbstverständlich sollte kein Nato Soldat ukrainisches Gebiet betreten, aber mit allen möglichen Mitteln die Ukraine unterstützen.
Vielleicht (oder hoffentlich) verkündet Putin am 9.Mai erneut einen großen vaterländischen Sieg, ohne ihn wirklich erungen zu haben. Die Propaganda wird`s schon richten. Histrorisches Vorbild wäre Ramses II der die "Schlacht von Kadesh" zwar nicht gewonnen hat, sich selbst aber zum Sieger erklärt hat und sich feiern ließ.

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Anuleb
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Re: Analyse: Das Schweigen des Kanzlers zu den Waffenlieferungen

#29 Beitrag von Anuleb »

Naja, egal wie der Krieg ausgeht, die Ukraine wird sich niemals als Sieger fühlen dürfen. Dafür ist einfach zu viel zerstört worden. Von den Flüchtlingen wird auch eine erkleckliche Zahl nicht zurückkehren wollen. Zumindestens jene Flüchtlinge, welche wir betreuen, wollen auf jedem Fall bleiben. Anders schaut es natürlich bei jenen aus, welche in unserem Asylantenheim gelandet sind. Auf jedem Fall werden sie jedoch Jubeln dürfen, wenn der Krieg endlich vorbei ist. Das war es dann auch schon. Alles in allem wird dieser Krieg für die Ukaine einen ziemlich großen Aderlaß an Menschen, Material, Wirtschaftsleistung, und damit auch Zukunftsperspektiven bedeuten.

Ansonsten muss man sich darüber im klaren sein, dass dieser Krieg jetzt schon seit gut 8 Jahren läuft. Das fing mit der Besetzung der Krim an, ging weiter über den Donbas. Der Westen hatte in all der Zeit mehr oder weniger wohlwollend zugeschaut, und nichts unversucht gelassen, um Russland und sein faschistisches Regime zu beruhigen und besänftigen. Die Ukraine selber nahm an den Minsker Verhandlungen doch eigentlich gar nicht Teil, durfte dann jedoch die jeweiligen Verhandlungsergebnisse abnicken und unterschreiben. Was haben die Russen denn gedacht, was passieren wird, wenn sie in die Ukaine einmarschieren??? Den Krieg selber haben die Russen eigentlich schon in der 1. Woche verloren. Erst danach griffen doch die Waffenlieferungen des Westens an die Ukraine. Interessant wäre es ja erst dann geworden, wenn Selinsky die NATO darum gebeten hätte, Soldaten nebst Ausrüstung zu stellen, um der Ukraine zu helfen. Auf russischer Seite sollen sich ja immerhin auch Truppen aus Syrien befinden, und zwar ohne, dass Syrien als Kriegspartei gilt. Natürlich hat man diesen den Status als Söldnern gegeben. Nur, man darf wohl unterstellen, dass diese Söldner von Assad gestellt worden sind, weil er noch eine "Schuld" an Putin zu begleichen hat.

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Frank
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Re: Analyse: Das Schweigen des Kanzlers zu den Waffenlieferungen

#30 Beitrag von Frank »

Anuleb hat geschrieben: Dienstag 26. April 2022, 18:53...Zumindestens jene Flüchtlinge, welche wir betreuen, wollen auf jedem Fall bleiben. ...
Zwischen wollen und dürfen gibt es allerdings einen Unterschied.
Sollte die Rückkehr kurzfristig möglich sein ist wohl kaum von einem Bleiberecht auszugehen.

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Anuleb
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Re: Analyse: Das Schweigen des Kanzlers zu den Waffenlieferungen

#31 Beitrag von Anuleb »

Frank hat geschrieben: Mittwoch 27. April 2022, 09:45 Zwischen wollen und dürfen gibt es allerdings einen Unterschied.
Sollte die Rückkehr kurzfristig möglich sein ist wohl kaum von einem Bleiberecht auszugehen.
Mir selber fehlen diesbezüglich die Erfahrungswerte. Mit Flüchtingen habe ich schließlich bisher immer nur via Presse und Medien zu tun gehabt. Und da gab es immer jene, welche vom Staat zurückgeschickt worden sind, und jene, welche quasi lebenslanges Bleiberecht erhalten haben. Welche Kriterien den Unterschied ausgemacht haben, hat sich mir bisher nicht erschloßen. Wenn es so weit ist, werde ich mich Wohl oder Übel tiefer mit der Materie beschäftigen müssen, und Rat mit entsprechender Expertise holen.

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Bernd D-UA
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Re: Analyse: Das Schweigen des Kanzlers zu den Waffenlieferungen

#32 Beitrag von Bernd D-UA »

Hmm, ich dachte die Ukrainer erhalten jetzt den Status von "Aslybewerbern" deren Bleiberecht nun positiv entschieden wurde, ich meine die erhalten doch ab Juni Hartz 4 und sind bei der Arbeitsagentur angegliedert??? Und dieser Status verbindet doch dann auch das Bleiberecht, also den unbefristeten Aufenthalt in Deutschland, verbunden mit dem entsprechenden Aufenthaltstitel, oder liege ich da jetzt falsch?
Trotzdem glaube ich, das viele der Ukrainer die Zuhause eine Perspektive haben, wieder zurück gehen werden. Es ist ein tolles Land und wenn Frieden herrscht und man ein Zuhause hat, dann ist ja schon einmal das Meiste gewonnen. Sollte sich dann auch wieder Arbeitsstellen ergeben etc. , dann kann ich wirklich jeden verstehen, der den vermeintlichen "Wohlstand" in Deutschland aufgibt und wieder in der Ukraine leben will. Denn sind wir doch mal ehrlich, bei uns wachsen die Geldscheine auch nicht auf den Bäumen, so dass man sie nur pflücken braucht. Da kann ich mir sehr wohl ein besseres Leben in der Ukraine vorstellen, im Kreise der Familie, Freunde und Nachbarn, ABER wir müssen mal schauen was der Stand der Dinge sein wird. Ich werde hier zu nostalgisch, ich denke zu viel an das VORHER zurück, nur das gibt es nun mal nicht mehr.

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Anuleb
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Re: Analyse: Das Schweigen des Kanzlers zu den Waffenlieferungen

#33 Beitrag von Anuleb »

Nein, die Ukrainer erhalten nicht den üblichen Asylstatus, sondern als Kriegsflüchtlinge. Das hat den Vorteil, dass sie sofort eine Arbeitserlaubnis erhalten, und ein Anrecht auf den Integrationskurs nebst vollem Hartz-IV-Satz. Der Status als Kriegsflüchtling soll vorerst für 1 Jahr gelten. Was danach kommen soll weiß noch nicht mal der Gesetzgeber so richtig genau.

Übrigens haben wir mit unseren Flüchtlingen richtig viel Glück gehabt. Alles, was wir angefaßt haben, ist auf goldenen Boden gefallen. So sind sie nicht im Asylantenheim gelandet, sondern durften in eine Wohnung einziehen, welche justamente frei geworden ist. Das Leben mit 6 Personen gestaltet sich in der Wohnung zwar als ein wenig beengt. Aber, anders wie im Asylantenheim stimmen sowohl das Umfeld als auch Verkehrsanbindung und Einkaufsmöglichkeiten. So nebenbei ist die Wohnung dank reichlicher und großzügiger Spenden weitestgehend eingerichtet worden. Die Betten hat das Sozialamt unserer Stadt gestiftet. Unsere Flüchtlinge waren ob der Großzügigkeit und Hilfsbereitschaft regelrecht überfordert. Schließlich werden wir Deutsche in der Ukraine gerne als herzlos und geizig betrachtet.

Das VORHER wird es in der Ukraine wirklich nicht mehr geben. Auch ich habe mich in dieses Land eigentlich verliebt. Die Menschen sind überwiegend unglaublich gastfreundlich, hilfsbereit und aufgeschlossen. Üblicherweise bin ich in der Ukraine mit dem Auto unterwegs gewesen. Mein Gesundheitszustand läßt es allerdings nicht mehr zu, so anstrengende Reise zu unternehmen. Immerhin musste ich stets bis nach Zaporizhzhya fahren, und war auch auf der freien Krim. Sieht man den jetzigen Zustand, blutet mir das Herz. Immerhin, die jetzige Katastrophe dürfte die ukrainische Nation zusammenschweißen, und die prorussischen Ukrainer für immer schweigen lassen.

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Re: Analyse: Das Schweigen des Kanzlers zu den Waffenlieferungen

#34 Beitrag von Bernd D-UA »

Na ja, ich denke der letzte prorussische Ukrainer hat jetzt inzwischen begriffen, dass die "Befreiungsaktion" nicht so läuft wie man sich das vorgestellt hat, die Russen haben da wohl
was falsch verstanden, die befreien die Menschen vom "Leben", ich denke, so war das aber nicht ausgemacht. Auch die Geschichte des "Brudervolkes" ist hiermit zu Erde getragen.
Ein Leben in der Ukraine ist jetzt im Nachhinein betrachtet, erheblich besser für jeden Ukrainer, ob prorussisch oder nicht, da steht jetzt mal fest und deshalb verteidigen sich auch so hartnäckig, großartig! Ich denke, Putin ist der "Geburtshelfer" einer noch stärkeren ukrainischen Nation und wenn das alles überstanden ist, dann erhoffe ich mir, das alle miteinander anpacken und eine bessere Welt gemeinsam schaffen. Und der Rest kann ja auswandern!

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Re: Analyse: Das Schweigen des Kanzlers zu den Waffenlieferungen

#35 Beitrag von Frank »

Den Status Aslybewerber würde auch nicht passen da sie dazu durch die inneren Strukturen aus dem Land vertrieben werden (verfolgt werden) und nicht ohne Gefahr zurück kehren könnten.
Das trifft auf die Ukraine ja nicht zu.

Zudem sehe ich die Bleibegründe z.B. für Fachkräfte auch kritisch.
Dazu werden in Prinzip die am besten ausgebildeten Leute aus den Ländern weggelockt die ja dort dann fehlen.
Nur weil D es nicht auf die Reihe bekommt nach Bedarf auszubilden

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Re: Analyse: Das Schweigen des Kanzlers zu den Waffenlieferungen

#36 Beitrag von Bernd D-UA »

Na ja, ich möchte niemand zu nahe treten, aber Frauen mit Kinder im überwiegenden Fall und dann haben wir wertvolle Facharbeiter in der Industrie? Das sehe ich nicht. Die meinen wohl Pflegefachkräfte..., hab da so meine Zweifel, dass da unser Fachkräftemangel wirklich so endgültig gelöst wird. Da sind wir selbst dafür zuständig und am Ende sollten wir die Ukraine retten und nicht die Ukrainer uns...

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Re: Analyse: Das Schweigen des Kanzlers zu den Waffenlieferungen

#37 Beitrag von Robert1959 »

Das Bleiberecht ist erst einmal auf 3 Jahre begrenzt! Nur wenige werden Arbeit finden bzw. arbeiten können.Jedoch kurbeln sie unsere Wirtschaft an, weil sie ihre Sozialhilfe ausgeben werden!

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Re: Analyse: Das Schweigen des Kanzlers zu den Waffenlieferungen

#38 Beitrag von Frank »

Apropos Sozialhilfe.
Ein Ukrainer schrieb aus München dass es wohl dort Taschengeld gab und sich die Roma mit angestellt haben, auch beim Essen.
Wohnungen wollten sie allerdings nicht...

Das mit Fachkräfte meinte ich auch allgemein, nicht speziell auf die jetzige Situation.
Ohne Zweifel wollen auch sehr viele wieder zurück wenn es denn möglich ist.

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Bernd D-UA
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Re: Analyse: Das Schweigen des Kanzlers zu den Waffenlieferungen

#39 Beitrag von Bernd D-UA »

ich denke, es werden einige Jobs finden, da bin ich sehr zuversichtlich, das werden sogar "gute" Jobs sein und ich möchte wirklich die Pflegefachkräfte nicht schlechtreden, das wäre toll wenn sich da etwas tun könnte. Aber Frau mit Kindern ist denke ich schwierig, aber nicht unmöglich, aber ich gehe nicht von einer Massenbewegung aus und der Arbeitsmarkt ist dann tutti Frutti. Aber im Allgemeinen haben alle Deutschen null Probleme mit den Ukrainern, alle gönnen die Hilfeleistungen die wir jetzt aufbringen und das freut mich besonders und man ja auch durch die Starke Rückreisewelle, dass es Hilfe in der Not ist und dafür war es ja immer schon gedacht. Und wenn andere aus persönlichen Gründen bei uns in D bleiben, dann passt das auch, ich bin guter Dinge, dass die meisten auch nicht im Sozialennetz in D hängenbleiben.

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